Silvester in Kampala

Ein bisschen spät aber besser spät als nie möchte ich euch diesmal von meinem Sylvester berichten. Zuerst mal etwas Grundsätzliches: Sylvester in Uganda ist sehr, sehr unterschiedlich zum deutschen Sylvester und zwar aus zwei Gründen:

Sylvester in Deutschland heißt normalerweise frieren, nicht in T-Shirt und kurzer Hose durch die Straßen rennen wie in meinem Fall in Kampala. Zweitens, in Uganda darf kein Feuerwerk frei verkauft werden. Zum einen fehlt den meisten Leuten dazu das Geld, was aber noch wichtiger ist: Uganda beteiligt sich an der Mission der Afrikanischen Union (AU) in Somalia, weshalb an jeglichen großen Feiertagen und auch sonst immer hohe Terrorwarnungen gelten aus Angst vor Vergeltung der Al-Qaedia nahen Al- Shabab Miliz.

 

Feuerwerk

Aus letzgenanntem Grund veranstalten nur die großen Hotels in Kampala und Umgebung (Sheraton, Serena) Feuerwerke. Jedes Jahr kommen davor sehr viele Menschen zusammen, um diese zu bestaunen. Auch ich war dieses Jahr darunter. Ein sehr komisches Gefühl, nur an zwei, drei Orten in einer Millionenstadt Feuerwerke zu sehen. Nach zehn Minuten war auch schon alles wieder vorbei.

 

Über das Nachtleben

Doch dann ging das Feiern erst richtig los. Das Nachtleben in Kampala ist insgesamt sehr wild. Da genügt auch mal der Platz vor einer Tankstelle und ein Lastwagen mit Lautsprechern und ein paar Kästen Bier.

Insgesamt gesehen war dieses Sylvester trotz der fehlenden Freunde mein bisher Bestes!

 

                       

28.01.2013
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