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Schüler als Ingenieure

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Zwei Tage hat das Ausstellungsfahrzeug "Discover Industry“ an der Hellbergschule Station gemacht. Achtklässler statteten der mobilen Industriewelt der Baden-Württemberg-Stiftung, des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall und der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit einen Besuch ab, und sie erhielten Einblicke in die Welt der Ingenieure und Konstrukteure. Im 17 Meter langen Lastwagen waren verschiedene Arbeitsstationen aufgebaut. Jugendliche erlebten, wie sich die Aerodynamik eines Autos verhält, wenn sich die Form ändert. Sie probierten einen Roboter aus. Bei einer Station scannten Hellbergschüler die Köpfe ihrer Mitschüler ein und sahen, wie sich die einzelnen Scans zu einem Gesamtbild verbanden. 

3D-Scanner 

Für Evelyne, Denise, Ilona, Michelle und Lukas war der Vormittag interessant, und das Angebot hat ihnen Spaß gemacht. Allerdings: Nur Lukas kann sich einen Job in einem technischen Beruf vorstellen, die Zukunftsplanungen der vier Mädchen gehen in eine andere Richtung. "Es war eine coole Erfahrung, aber ich möchte Tierpflegerin werden“, meinte Denise, nachdem sie den kleinen, speziellen 3D-Scanner und das Konstruktionsprogramm ausprobiert hatte. "Technik macht schon Spaß, vor allem das Scannen, aber für mich wäre das nicht mehr als ein Hobby.“

Dagegen hat die Erfahrung mit dem Konstruktionsprogramm Ilonas Berufsplanung ein bisschen ins Wanken gebracht. "Eigentlich möchte ich Erzieherin werden, aber ich könnte mir gut vorstellen, auch was in die Richtung Konstruktion zu machen.“ Sie zeichne sowieso gerne, und außerdem sei es leichter gewesen, mit dem Konstruktionsprogramm zu arbeiten als mit dem Scanner. Zuvor hatte Ilona versucht, mit dem handlichen Scanner ein 3D-Modell von Denise zu machen. "Vorne hat es gut geklappt, aber den Hinterkopf habe ich nicht geschafft.

Technikaffin? 

Einen Beruf im weiten Feld von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik kann sich Michelle dann doch noch nicht vorstellen. "Ich möchte Industriekauffrau werden“, hat sie sich vorgenommen. Sie weiß: "Auf keinen Fall werde ich einen technischen Beruf erlernen.“ Auch für Evelyne kommt ein Job in dieser Sparte nicht infrage. "Das Scannen war interessant, aber als Beruf möchte ich nichts in dieser Richtung machen, denn ich weiß nicht, ob ich das auf Dauer so interessant finden würde wie bei der kurzen Übung.“ Dagegen steht für Lukas fest, dass er in die berufliche Richtung gehen will. "Ich habe Technik als Wahlfach belegt und möchte Mechatroniker werden.“

Initiiert wurde die Veranstaltung von Berufseinstiegsberaterin Manuela Sulzbacher. "Zum Zwecke der Berufsorientierung möchte ich den Schülern möglichst viele Einblicke in die verschiedenen Berufe bieten.“ Nach dem Besuch der Handwerkskammer und der Jobbörse werden in Kürze sowohl ein Gastromobil als auch verschiedene Handwerker vorbeikommen. 

 

 

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