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Weihnachten unter der Sonne der Karibik

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Weihnachten feiert man am liebsten zuhause – na klar. Dieser Meinung ist auch Alexander Rehder aus Leingarten. Doch er wird die Feiertage in diesem Jahr nicht bei winterlichen Temperaturen im Ländle, sondern unter karibischer Sonne verbringen. Als "Assistant Restaurant Manager“ der Aida-Kreuzfahrtflotte ist er derzeit zusammen mit rund 2100 Passagieren und 620 weiteren Besatzungsmitgliedern auf hoher See und fern der Heimat unterwegs. Anfang November wurde der Hafen von New York verlassen, weitere Ziele waren die Bermudas und Florida, um schließlich für die nächsten Monate Kurs auf die karibischen Inseln zu nehmen.

Weihnachten auf See

An Heiligabend liegt Alexander Rehder mit der Aida diva in der Dominikanischen Republik, an den Weihnachtsfeiertagen in Curacao und Bonaire vor Anker. Ob er Weihnachten an Bord eines Kreuzfahrtschiffes auch voll genießen kann? Von Berufs wegen war er auch schon in den Vorjahren an den Feiertagen eher selten zu Hause. Aber diesmal sind die Voraussetzungen – nicht nur in klimatischer Hinsicht – doch noch ein wenig anders. "Ich bin in jedem Fall gespannt“, sagt der 24-Jährige voller Vorfreude.

"Ich habe von den Kollegen natürlich schon gehört, dass man dann innerhalb der gesamten Mannschaft noch enger zusammenrückt, dass der Kapitän seine Weihnachtsansprache hält, die ganze Crew Weihnachtslieder in unterschiedlichen Sprachen für die Gäste singt – und dass vor allem wie in einer großen Familie gefeiert wird.“ Wie auch immer: Wie gut das Essen an Bord des schwimmenden Luxushotels auch sein mag, dass er die unübertroffenen Spätzle seiner Mama und die Plätzchen seiner Oma vermissen wird, das steht für Rehder außer Frage. "Und meine geliebten Maultaschen fehlen mir natürlich auch“, fügt er schmunzelnd hinzu. 

Immer im Einsatz

Luft 30 Grad, Meer 29 Grad – und genügend Wasser unter dem Kiel. Beste Voraussetzungen für die Kreuzfahrtgäste also, um mit der Sonne um die Wette zu strahlen. Wo andere ihren Urlaub verbringen, hat Alexander Rehder allerdings eine anstrengende Sieben-Tage-Woche. Man trifft ihn schon am frühen Morgen – genauso wie am späten Abend. Im Grunde ist er niemals "off duty“. Für ihn kein Problem.

"Arbeit und Reisen miteinander zu verbinden, das war immer schon mein Traum“, sagt er. "Auch mit der Work-Life-Balance bin ich zufrieden.“ Rehder ist für die Organisation des Restaurant-Service zuständig, natürlich auch für die Überwachung der Restaurant-Standards. Die Arbeitsabläufe der Mitarbeiter aus zig verschiedenen Nationen zu koordinieren, auch das und vieles mehr fällt in seinen Aufgabenbereich. In den verschiedenen Restaurants ist er auch Ansprechpartner für die Gäste und deren Anliegen. Nicht zu vergessen die täglichen Mitarbeitermeetings. "Wir sitzen im wahrsten Sinne des Wortes alle im selben Boot“, sagt Alexander Rehder und lobt das gute und kollegiale Miteinander innerhalb der Mannschaft. Trotzdem: "Daheim ist eben daheim.“

Nach Hause geht’s für ihn nach sechsmonatigem Dienst wieder Ende Januar. Dann freut er sich natürlich auf das Wiedersehen mit seiner Familie und seinen Freunden, auf ausgiebige Spaziergänge durch die heimische Landschaft, auf die Weinberge, den Heuchelberg. Und darauf, ausschlafen zu können und den Wecker mal für ein paar Wochen zur Seite zu legen. Allzu lange wird der Heimaturlaub aber nicht dauern. Auch im neuen Jahr soll es für ihn als Aida- Crewmitglied mit neuen Zielen weitergehen. "Die Welt ist groß“, sagt Alexander Rehder mit strahlenden Augen. "Es gibt für mich noch so vieles zu entdecken.“ 

 

 

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