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Mädchen und Technik: Passt das?

Übersicht

Projektleiterin Monika Kreh von der Lernenden Region Heilbronn beschreibt das Ziel der Projektwoche: "Wir möchten gerne bei den Mädchen Neugierde und Interesse für Technik und Naturwissenschaften wecken und ihnen das Selbstvertrauen geben, technische Berufe als Alternative für ihre Berufswahl zu entdecken.“

13 Neuntklässlerinnen aus dem Stadt- und Landkreis Heilbronn nutzen die Möglichkeit und investierten eine Woche ihrer Ferien in ihre berufliche Zukunft

Am ersten Tag gab es neben dem Kennenlernen unter anderem den Workshop "Was kostet das Leben?“. Cornelia König, Berufsberaterin bei der Agentur für Arbeit Heilbronn, stellte den Mädchen die vielfältigen Möglichkeiten im BiZ (Berufsinformationszentrum) vor. Neben informativen Unterlagen und dem selbständigen Recherchieren von Berufen, konnten sich die Mäd chen am PC an einem Berufswahltest erproben und feststellen wo ihre beruflichen Kompetenzen liegen.

Betriebsbesuch

Am folgenden Tag stand ein Besuch bei der Audi AG in Neckarsulm auf dem Programm. Mit der Unterstützung des Vereins "Faszination-Technik“ und pensionierter Audianer baute jede Teilnehmerin ein ferngesteuertes Modellauto "R8“ zusammen. Ob der schnelle Flitzer rot oder grau lackiert wird, das konnte jede selbst in der Autolackiererei bestimmen.

Weiter ging es dann am Mittwoch mit praktischen Übungen im BTZ Bildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer Heilbronn-Franken. Unter der fachmännischen Anleitung eines Metallbauers stellten die Mädchen aus Kupfer eine Rose mit passender Vase her.

Am vorletzten Tag besuchten die Mädchen die Hochschule Heilbronn. Der im Schüler-Technik-Labor stattfindende Workshop "Bau eines Thermometers“ mit dem Referenten Dipl.-Ing. Petre Sora machte den Mädchen viel Spaß. Sehr gekonnt wurden die vielen Leuchtdioden auf die Platine gelötet.

Wie breitet sich eine Epidemie aus? Wie erkennt man eine Infektion? Diese Fragen konnten am letzten Tag der Projektwoche in der experimenta geklärt werden. Biologin Ute Baumann führte die Mädchen durch einen naturwissenschaftlichen Workshop und am Schluss konnten alle Teilnehmerinnen feststellen ob auch sie nun infiziert sind.

Positives Resümee

Monika Kreh zieht ein positives Resümee: "Die Mädchen waren sehr interessiert und haben gezeigt, wie wichtig ihnen das Thema Berufsorientierung ist.“ Alle Teilnehmerinnen waren sich einig: "Es war sehr informativ und vor allem hat uns Spaß gemacht, dass wir selbst etwas bauen durften.“ Die Kunstwerke wurden natürlich abends stolz zuhause präsentiert. 

Zum Abschluss der Projektwoche "Mädchen und Technik“ bekamen die Mädchen die Teilnehmerzertifikate, die sie in ihre Bewerbungsmappen legen können.

Für einige Mädchen stand nach dieser Woche fest: Es wird auf jeden Fall in Richtung eines technischen Berufes gehen. red

 

 

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