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Wie kommt ihr zur Arbeit?

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Morgens aufstehen, sich fertig machen und dann geht’s zur Arbeit – so sieht die tägliche Routine für viele Auszubildende aus. Aber wie kommt man eigentlich am schnellsten ins Geschäft? Mit Bus und Bahn, mit dem eigenen Auto oder doch mit dem Fahrrad? Drei Auszubildende, drei Erfahrungen.

Mit Bus und Bahn

Tom Giese, 16, Gundelsheim, in der Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker fährt mit der Stadtbahn von Neckarsulm nach Heilbronn und mit dem Bus von Neckarsulm nach Gundelsheim. "Jeden Morgen fahre ich mit der Stadtbahn von Neckarsulm nach Heilbronn, wo ich bei Läpple meine Ausbildung mache – dazu nutze ich das Sunshine-Ticket. Ein Nachbar nimmt mich aus Gundelsheim mit dem Auto bis zum Audi-Werk in Neckarsulm mit.

Die Stadtbahn passt einfach gut von der Uhrzeit. Dann bin ich eine halbe Stunde eher im Geschäft und habe noch genügend Zeit, mich umzuziehen. Ein paar Mal bin ich mit dem Mofa gefahren, aber so ist es einfach praktischer. Wenn ich nachmittags nach Hause fahre, bin ich mit der Stadtbahn auch eindeutig schneller als mit dem Auto. Ab Neckarsulm nehme ich auf dem Rückweg dann den Bus. Der fährt jede Stunde, das passt ganz gut. Ich finde die Öffentlichen schon cool – zumindest bis ich ausgelernt habe und den Führerschein besitze.“

Der Radler 

Nik Staudenrausch, 18, Bönnigheim, in der Ausbildung zum Gärtner Fachrichtung Obstbau fährt mit dem E-Bike von Bönnigheim nach Brackenheim. "Fahrradfahren ist nachhaltig und umweltschonend. Deshalb fahre ich
die zehn Kilometer zu Wino-Biolandbau in Brackenheim jetzt immer öfter mit meinem Pedelec. Das Pedelec fährt mit Elektrounterstützung. Das hat den Vorteil, dass die Beschleunigung besser ist als bei einem normalen Fahrrad. Außerdem muss man sich weniger anstrengen. 

Mit dem Motorrad bin ich ungefähr zehn Minuten schneller bei der Arbeit. Ob ich das Pedelec oder das Motorrad nehme, entscheide ich danach, wie pünktlich ich aufstehe. Fahrrad fahren ist aber auf jeden Fall deutlich billiger. Bus fahren ist für mich keine Alternative: Ich gehe morgens früh zur Arbeit und komme abends spät zurück, da gibt es dann oft schon keinen Bus mehr. Am bequemsten ist natürlich das Auto, da wird man nicht nass, wenn es regnet. Aber ich habe noch keinen Führerschein, den mache ich gerade erst. “

Die Auto-Freundin

Julia Frank, 20, Weißbach, in der Ausbildung zur Industriekauffrau fährt mit dem Auto von Weißbach nach Ingelfingen. "Die rund sechs Kilometer zu meiner Arbeit bei Bürkert in Ingelfingen fahre ich täglich mit dem eigenen Auto. Da ist man einfach unabhängig. Wenn ich mal ein paar Minuten später dran bin, würde ich sonst den Bus verpassen. Der Bus fährt nur etwa alle halbe Stunde.

Zu Beginn meiner Ausbildung habe ich die Öffentlichen ausprobiert, gerade zur Berufsschule nach Künzelsau bin ich mit dem Bus gefahren. Aber dann hatten wir mal eher frei und ich musste lange warten. Wenn es hier gute Busverbindungen oder eine Bahn geben würde, würde ich das bestimmt öfter nutzen. Aber hier in der ländlichen Gegend ist es mit dem Auto einfacher. Wenn es von unseren Arbeitszeiten her passt, nehme ich manchmal einen Kollegen mit, der noch keinen Führerschein hat.“

 

 

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