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Open Campus Night

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Wie organisiere ich ein Konzert mit einem bekannten Sänger? Dieser Frage widmen sich derzeit rund 25 Studierende der Reinhold-Würth-Hochschule in Künzelsau - nicht nur theoretisch, sondern auch ganz praktisch. Denn gemeinsam mit ihrem Dozenten Marcus Meyer stellen die Viert- bis Sechstsemester des Studiengangs Betriebswirtschaft und Kultur-, Freizeit- und Sportmanagement ein Hautnah-Konzert für 300 Besucher auf die Beine. Headliner des Abends: Philipp Dittberner und seine Band.

Open Campus Night 

Stattfinden wird der Gig am Freitag, 15. Juni, ab 21 Uhr im Rahmen der Open Campus Night. Dazu öffnet die Hochschule ihre Pforten, Interessierte können sich ab 16 Uhr über das Studienangebot unter anderem in Schnuppervorlesungen und an Infoständen erkundigen.

"Wir hätten auch einfach einen Stand machen können", sagt Helen Bühler. Stattdessen haben sich die Studentin und ihre Kommilitonen für ein ganz konkretes Event als Beispiel entschieden, um ihr Fach zu präsentieren. "So haben wir die Chance zu zeigen, was wir hier machen und dass die Hochschule praxisnah lehrt", erklärt Bühler.

In Teamarbeit 

Offiziell lautet die Bezeichnung der Vorlesung, die Mitte März begonnen hat, "Institutionsspezifische Besonderheiten von Freizeiteinrichtungen". Was recht akademisch klingt, bedeutet für die Studierenden: in Gruppenarbeit Aufgaben aus dem Bereich Veranstaltungsmanagement anzugehen. So gibt es etwa Teams zu den Themen Service, Technik, Öffentlichkeitsarbeit.

Als Mitglied des letzteren hat Helen Bühler zusammen mit Anne Silber, Melanie Glattbach und Mathias Härle am Tag zuvor stundenlang Flyer und Plakate verteilt, die die Gruppe gestaltet hatte. Eine der schwierigsten Aufgaben sei es aber gewesen, herauszufinden, welche Zielgruppe man wie ansprechen möchte, berichtet die Gruppe.

Projekt mit Lerneffekt 

"Das Projekt hat auf jeden Fall einen Lerneffekt", sagt Melanie Glattbach. Ob es unter den Studierenden auch Fans des Sängers gibt? Ja, sagen die angehenden Veranstaltungsmanager sofort, die seien darum auch gleich ins Team Künstlerbetreuung gegangen.

An diesem Morgen nimmt der Kurs juristische Fragen durch. Marcus Meyer steht am Pult und erklärt, auf was es bei Vertragsabschlüssen ankommt, denn ohne die geht es nun mal nicht. "Es gibt Stolperfallen. Dafür möchte ich die Sinne der Studierenden schärfen", sagt der Dozent, der seit fünf Jahren Geschäftsführer der Kulturstiftung Hohenlohe ist und unter anderem den Kultursommer organisiert.

"Hier kann ich aus dem Nähkästchen plaudern", erzählt er und ergänzt: "Mit dem theoretischen Material musste aber auch ich mich erst wieder beschäftigen. Man lernt selbst also auch noch was dazu."

 

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