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Für wenig Geld um die Welt

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Du willst raus aus der Kälte, die Sonne auf der Haut und den Sand unter deinen Füßen spüren, fremde Gerüche riechen, unbekannte Köstlichkeiten probieren und Menschen aus einer ganz anderen Kultur kennenlernen. Doch Reisen kann ganz schön teuer sein – muss es aber nicht. Wir zeigen dir, wie du auch mit kleinem Budget viel von der Welt sehen kannst.

Couchsurfing

Über die Online-Plattform Couchsurfing kannst du bei fremden Leuten an fast jedem Ort der Welt kostenlos
übernachten. Du kannst Gäste aus aller Welt zu dir einladen oder eine fremde Stadt zusammen mit Locals erkunden. Dass das Ganze kostenlos ist, ist aber nur ein positiver Nebeneffekt: der kulturelle Austausch steht im Mittelpunkt. Nachdem sich zwei Couchsurfer getroffen haben, können sie sich auf der Website gegenseitig bewerten, so dass nachfolgende Couchsurfer wissen, auf was sie sich einlassen.

Achte deshalb vor allem am Anfang darauf, dein Profil auszufüllen und bei einer Anfrage möglichst viel über dich und deine Reise zu erzählen. Schließlich möchte niemand einen Menschen in seine Wohnung lassen, über den er nichts weiß. Achtung: In letzter Zeit verwechseln einige Nutzer Couchsurfing mit einer Dating-Plattform. Schau dir deshalb die Bewertungen genau an, die auf dem Profil deines potenziellen Hosts oder Gasts hinterlassen wurden – stammen die auf einem männlichen Profil ausschließlich von Frauen, solltest du hellhörig werden. Du kannst in deinem Profil auch angeben, dass du nur Couchsurfer deines eigenen Geschlechts treffen möchtest. Mehr Infos auf www.couchsurfing.com

Trampen

Bei keiner Art des Reisens lernst du ein Land und seine Leute so gut kennen, wie wenn du stundenlang mit ihnen im Auto festsitzt – und bei keiner Art des Reisens bist du so vom Zufall gesteuert. Wichtig: Immer eine grobe Landkarte dabei haben, um trotz Sprachbarriere die Route absprechen zu können. Wenn du am Straßenrand den Daumen rausstreckst, achte darauf, dass du von Weitem sichtbar bist und die Autofahrer die Gelegenheit haben, anzuhalten – zum Beispiel an einer Ampel. Hast du ein Schild dabei, dann schreib nicht nur dein Ziel darauf, sondern auch die nächste größere Stadt auf dem Weg. So hast du die Chance, eine Teilstrecke mitgenommen zu werden.

Besser als auf eine Mitfahrgelegenheit zu warten, ist es aber, Autofahrer an Tankstellen oder Autobahnraststätten direkt anzusprechen. Viele, die nicht extra für dich bremsen würden, nehmen dich nach einem netten Gespräch gerne mit, und auch du hast etwas mehr Zeit, dir ein Bild von deinem Gegenüber zu machen. Zur Sicherheit kannst du das Nummernschild des Autos, in das du steigst, per SMS an Freunde schicken. Und: niemals alleine trampen! Mehr Infos zum Trampen und Tipps für bestimmte Städte und Länder auf www.hitchwiki.org

Free City Tours

Mit Sonnenschirmchen winkende Reiseleiter sind passé: In vielen größeren Städten vor allem in (Ost-)
Europa gibt es mittlerweile Free City Tours. Der Vorteil: die Guides sind junge Einheimische oder Studenten,
die nicht nur trocken Zahlen herunterrattern, sondern ihre Stadt mit vielen kleinen Anekdoten und Geschichten zum Leben erwecken.

Denn auch das Publikum ist meist jung – obwohl mittlerweile auch Pauschalurlauber die kostengünstigen Stadtführungen für sich entdecken. Neben der obligatorischen Tour durch die Altstadt gibt es in vielen Städten Themenführungen, zum Beispiel eine Graffiti-Tour, eine Communist-Tour oder eine War-Tour. Da die Guides kein Gehalt bekommen, solltest du am Ende natürlich                                                                                     trotzdem eine kleine Spende übrig haben.

Blind Booking

Wohin es geht, ist dir egal? Hauptsache ,weg? Dann ist Blind Booking das Richtige für dich. Du buchst einen
Flug zum kleinen Preis, wohin du fliegst, erfährst du aber erst nach der Buchung. Ein bisschen Einfluss kannst du aber schon nehmen: Du kannst zwischen verschiedenen Kategorien wie "Sonne und Strand“, "Wandern und Natur“ oder "Party“ wählen und siehst, welche zehn bis 20 Flughäfen in dieser Kategorie angeflogen werden.

Gegen einen kleinen Aufpreis kannst du Städte ausschließen, in denen du auf keinen Fall landen möchtest. Ohne draufzuzahlen geht das auch, wenn du dich am Flugplan deines Abflughafens orientierst. Wenn du einen Flug für einen Tag buchst, an dem dein Ausschlussziel gar nicht angeflogen wird, bist du auf der sicheren Seite. Mehr Infos zum Beispiel auf www.eurowings.com

 

 

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