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Die Reinerts, vom Frisbee-Virus infiziert

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Jörg spielt bei der WM in Heilbronn für die U 20, Tim für die U 17, Nils war schon Europameister


Der Papa ist von der Tribüne heruntergekommen, um Jörg Reinert zu beglückwünschen. 17:16 gegen Australien. Es war am Dienstag der zweite Sieg der deutschen U-20-Junioren bei der WM in Heilbronn. Reinert junior hat seine Frisbee-Begeisterung vom Vater übernommen. "Ich hab’ das früher auch mal gespielt und war dann nach meiner aktiven Laufbahn als Ruderer Frisbee-Übungsleiter", erzählt Gerhard Reinert.


Sportlerfamilie 



In den siebziger Jahren gehörte der Heilbronner zum Nationalkader der Ruderer – wie heute Tochter Katrin. Sie saß 2008 bei den Olympischen Spielen in Peking im deutschen Achter. Das wird wohl auch in diesem Jahr bei den Ruder-Weltmeisterschaften in Neuseeland so sein. Katrin Reinert ist nominiert.



Familientradition


Momentan steht Jörg im Vordergrund. Der 18-Jährige gehört bei der Heim-WM in Heilbronn zum U-20-Team der Ultimate-Frisbee-Asse. Sein jüngerer Bruder Tim (15) ist ebenfalls beim Juniorenturnier im Frankenstadion dabei. Er gehört zur U-17-Mannschaft. "Dieser Sport ist über Verwandtschaft in den USA bei uns in die Familie gekommen", erzählt Gerhard Reinert. Auch Nils, der älteste der drei Jungs, spielt erfolgreich Frisbee. Er war schon Junioren-Europameister.


Richtig begeistert für das Spiel mit der Scheibe hat sich Jörg Reinert vor einem Jahrzehnt bei der ersten WM, die in Heilbronn stattgefunden hat. "Mein Onkel hat damals im Mastersteam mitgespielt. Ich habe zugeschaut und mir hat das gleich gefallen." Vor zwei Jahren, als die deutschen Junioren bei der WM in Vancouver Bronze gewonnen haben, war Jörg Reinert bereits dabei. Als Ergänzungsspieler. Mittlerweile spielt er eine wichtigere Rolle – bei der WM in Heilbronn erst Recht. Als Lokalmatador vom ausrichtenden Verein DJK SB ist er zum Teamsprecher gemacht worden. Pressekonferenzen sind allerdings nicht wirklich die Sache des 18-Jährigen.


Sehr stolz


Die Nervosität scheint größer zu sein als bei den Spielen, obwohl dann Freunde und Bekannte zuschauen. Und natürlich der Papa. 13 Mann aus dem deutschen Juniorenteam stammen aus der Region Heilbronn. "Wir alle sind natürlich unheimlich stolz, dass wir die deutschen Farben bei dieser Heim-WM vertreten dürfen", sagt Jörg Reinert.
Die große WM-Reise wird dann seine rudernde Schwester machen. aöh

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