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Mit Trotzreaktion gegen den Novemberblues

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Frostige Temperaturen, viel Regen, wenig Sonne, mit Nebelschwaden durchzogene Morgenstunden – der November ist der Deutschen ungeliebtester Monat, der bei vielen Menschen für ein Stimmungstief sorgt. Die Winterdepression, der Novemberblues, hat auch die Fußballer des Oberligisten Neckarsulmer Sport-Union befallen. Schuld ist jedoch nicht die dunkle Jahreszeit und das triste Wetter, sondern die sportliche Erfolglosigkeit der Mannschaft mit drei Niederlagen in Folge. 

Erfolglosigkeit

Am Samstag (14 Uhr) verabschiedet sich die NSU mit einem Heimspiel gegen den SV Oberachern in die Winterpause. Es ist das erste Spiel der Rückrunde. "Wir wollen das Jahr sportlich mit einem Sieg ausklingen lassen“, macht NSU-Trainer Thorsten Damm deutlich, was er von seinem Team erwartet.

Drei Begegnungen ohne Punktgewinn, das hat es seit dem Landesliga-Abstieg in der Saison 2006/07 bei der NSU nicht mehr gegeben. "Natürlich ist bei mir die Stimmung gedrückt“, gibt Damm zu. Vor allem die 0:1-Pleite gegen Pforzheim am vergangenen Samstag schmerzt. "Die war verdient, da gab es nichts, an dem man sich hochziehen kann.“ So wie noch bei den Pleiten in Sandhausen und Villingen, als die Neckarsulmer stark spielten und jeweils zumindest einen Punkt verdient gehabt hätten. 

Dass nach einem erfolgreichen Saisonverlauf und dem Sprung im goldenen Oktober auf Platz eins Rückschläge folgen würden, war bei der Leistungsdichte in der Oberliga durchaus zu erwarten. Nach dem 0:3 in Sandhausen dürfte auch die vor dem Spiel in Villingen gegen den Verein eingeleitete Ermittlung der Zollbehörde wegen des Anfangsverdachts, Sozialversicherungsbeiträge nicht in zutreffender Höhe geleistet zu haben, Spuren in den Köpfen der Spieler hinterlassen haben.

Trendwende einleiten

Trainer Thorsten Damm glaubt dies indes nicht. "Wir haben in der Vorrunde zwei Mal enttäuscht, bei der TSG Balingen und gegen den 1. CfR Pforzheim. Das ist eine sehr gute Quote“, betont Damm. "So etwas wie gegen Pforzheim, das kann schon mal passieren. Es gibt solche gebrauchten Tage, an denen einfach nichts geht.“
Gegen den SV Oberachern soll auf dem Pichterich im ersten Rückrundenspiel die Trendwende eingeleitet werden. "Wir müssen wieder in die Spur finden“, hofft Damm auf eine vorweihnachtliche Bescherung in Form von drei Punkten. Zum Saisonauftakt wurde in Oberachern 4:0 gewonnen. Doch dieses Ergebnis ist Makulatur, hat keinerlei Aussagekraft. "Ich habe die Stimmen der Spieler noch im Kopf. Alle sprachen von einem Gegner, der gegen den Abstieg spielen wird“, berichtet Damm. Doch die Analyse des Trainers erzählt eine andere Geschichte. "Wir haben nach unserem frühen 1:0 dort bis zur Halbzeit kein Land mehr gesehen und waren froh, mit einer Führung in die Pause gegangen zu sein. Im zweiten Durchgang wurden uns die Tore geschenkt. Das Spiel ist glücklich gelaufen.“

Inzwischen ist Oberachern die Mannschaft der Stunde in der Oberliga. Am siebten Spieltag waren die Gäste auf Rang 16 zu finden. Bis zum Hinrunden-Ende kletterte der SVO aber auf Position vier nach oben und liegt nur einen Platz und einen Punkt hinter der Neckarsulmer Sport-Union. "Wir werden Oberachern sicherlich nicht herspielen“, glaubt Damm aber keineswegs, dass seine Jungs jetzt völlig verunsichert auftreten, setzt vielmehr auf eine Trotzreaktion. 

"Der SVO besitzt eine gesunde Mischung zwischen rustikaler und spielerischer Klasse.“ Verzichten muss Damm weiterhin auf die verletzten Robin Neupert und Seba Öztürk. Auch Sebastian Kappes wird mit muskulären Problemen im Oberschenkel ausfallen. Dennoch sollen mit einem Sieg die sportlichen Nebelschwaden des Novembers weggeblasen werden. Man will sich mit einem guten Gefühl in die Winterpause verabschieden.

 

 

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