
Räuber lagern im Wald
Waren es im letzten Jahr noch die Römer, die Andreas Zipf und seine Mannen für den Nachwuchs im Kochertal ausgesucht hatten, sollten es nun die Räuber sein, mit denen es auf Tour geht. Zipf trug deshalb auch den passenden Hut und war im Gesicht schwarz bemalt, wie ein echter Räuberhauptmann eben.
Schatzsuche
Vier Räuber und vier junge Anwärter: Mit den gepackten Rücksäcken ging es in den Wald im Kupfertal. Verpflegung ist wichtig, schließlich sollte der Tag erst spät in der Nacht nach der Schatzsuche zu Ende gehen. Doch zunächst standen Kennenlernspiele auf dem Programm.Das Spiel "Kofferpacken" wurde kurzerhand um die Namen der Leute erweitert, die etwas mitnehmen. Und natürlich durften nur Räuberutensilien, die mit dem selben Buchstaben des Räubers beginnen, mitgenommen werden. "Ich bin der Lukas und nehme eine Leine mit", sagte deshalb einer der jungen Räuberanwärter.
Wenig später hallten Schreie durch den Wald. Nein, die Gruppe überfiel nicht zum Test Radfahrer. Räuber gehen mit der Zeit: Und so spielten Hauptmänner und Anwärter kurzerhand auf der Waldwiese Baseball. Natürlich nach lustigen Räuberregeln mit einem Ast als Schläger und alten Tennisbällen.
Diplom
Dann ging es auf große Wanderung. An mehreren Stationen mussten die Anwärter zeigen, ob sie wirklich Hotzenplotz’ Nachfolger werden könnten. Sie mussten turnen oder mit einer Schubkarre beweisen, dass sie Beute abtransportieren können.Nach einer Pause wurde das Lager auf die Forchtenberger Burgruine verlegt. Nach einer spannenden Schatzsuche kam am späten Abend der große Moment: Die Kinder freuten sich über ihr "Räuberdiplom".
Autor: olf Datum: 06.09.2010
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