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Was wäre der Sommer ohne Zeltlager

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Drei Wochen Zeltlager, das sind drei Wochen unter Freunden, mit denen man bis spät nachts noch quatschen kann. Drei Wochen, in denen man tun darf, was einem gefällt, weil es für jeden Geschmack ein Angebot gibt. 140 Kinder genießen seit Ferienbeginn die ungezwungene Atmosphäre im DRK-Zeltlager in Wüstenrot

Buntes Programm

"Ein Sommer ohne Zeltlager wäre ziemlich komisch“, meint Christoph Pfitzenmaier aus Bad Friedrichshall. Der 18-Jährige ist zum zehnten Mal dabei. Einen Sommer lang habe er pausiert, und sei dann doch mit seinen Kumpels zelten gegangen, gibt Christoph zu und grinst. Nun ist er zum zweiten Mal als Betreuer dabei und kümmert sich um die Hockeyspieler und Rollkunstläuferinnen.

Beim Familientag am Sonntagnachmittag führt die Gruppe einen Teil des Musicals Starlight Express auf – Christoph verspricht eine "spektakuläre“ Choreografie auf Rollschuhen. Und das ist nicht alles. Unter dem Titel "Verrückt nach Mee(h)r“ wird passend zur Geschichte eines Familienurlaubs auf dem Kreuzfahrtschiff von Gesang über Akrobatik bis zu Tanz alles geboten, auch Männerballett.

Blaskapelle

Musik an Bord Für die Livemusik auf dem Dampfer sorgt die schiffseigene Blaskapelle. Die probt an diesem Vormittag fleißig unter dem Dirigat von Katrin Haaf. Auf den Pulten der Musiker liegt das Stück "Shut up and Dance“. "Ihr müsst aufpassen, dass ihr es nicht so spielt, wie ihr es kennt“, sagt die Dirigentin. Eine Woche haben die Musiker noch Zeit, sich auf den Auftritt vorzubereiten. Dann bringen sie ihr Repertoire zu Gehör und die Matrosen tanzen zum Titel "Funky Town“, weil das Beladen des Schiffes mit schweren Koffern mit Musik einfach besser geht. 

In der zweiten Woche laufen die Proben auf Hochtouren. Brigitte Haaf spricht mittlerweile aus 38 Jahren Erfahrung in der Organisation, wenn sie sagt: "In der ersten Woche wollen wir allen Zeit geben, sich kennenzulernen.“

Zeit im Zelt

Die elfjährige Lara aus Haßmersheim ist zum ersten Mal mit ihrer jüngeren Schwester im Zeltlager. Sie erzählt: "Meine Mutter war früher immer hier und hat uns vorgeschlagen, mal hinzugehen.“ Im Zelt fünf fühlt sie sich wohl, weil abends auch in der Runde über den Tag gesprochen wird.

Während den Proben ist es ruhig in den Zelten. Nur im ersten sitzen ein paar Mädchen auf ihren bunt bezogenen Betten. Chiara, Jessica und Celine kennen sich aus der Schule. Die beiden anderen Zeltmitbewohnerinnen Maja und Kathrin haben sie hier kennengelernt. Dass sie auch bei den Proben, Aktionen und Spielen jedes Jahr neue Freunde finden, gefällt ihnen. "Und es ist schön, einfach mal drei Wochen ohne Eltern zu sein“, gibt Chiara zu und erntet zustimmendes Kichern in der Runde. 

Betreuer

Auch für den 15-jährigen Salim aus Duttenberg, der als Teilnehmer zu alt fürs Zeltlager wäre, kommt jetzt, da er als Betreuer weiter macht, in den Ferien keine Langeweile auf. Daheim zu bleiben, während die Eltern arbeiten? "Hier hat man ganz andere Möglichkeiten.“ Als Betreuer arbeitet er jetzt mit und weiß zu schätzen, welcher Aufwand hinter diesem Programm steht.

 

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