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Fahrkarten werden teurer

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Die Preise im Öffentlichen Nahverkehr in der Region steigen zum Jahreswechsel. Im Durchschnitt werden die Fahrscheine um 2,4 Prozent teurer – vergangenes Jahr hatte der HNV die Preise um 1,9 Prozent erhöht. Dennoch spricht der Nahverkehrsverbund von einer "moderaten Erhöhung“. Durch die Steigerung der Personal- und Energiekosten hätte sich eigentlich ein Anpassungsbedarf von mehr als drei Prozent ergeben, heißt es. Höhere Fahrgastzahlen, so erklärt Geschäftsführer Gerhard Gross, hätten aber zu zusätzlichen Einnahmen geführt. 

Teurere Tickets

Bis einschließlich Ende September registrierte der Verbund eine Zunahme der Fahrten in seinem Zuständigkeitsbereich um etwa 100 000. Für das gesamte Jahr 2017 erwartet er ein Fahrgastplus von 130 000 auf knapp 50 Millionen Mitfahrer, wie Gross erklärt. Die Erlöse steigen gegenüber 2016 damit um 2,5 Prozent. Das sind 0,6 Prozentpunkte mehr, als durch die Preiserhöhung bei gleichbleibenden Nutzenzahler zu erwarten gewesen wäre. Daraus ergibt sich laut Gross wiederum der Spielraum für die geringere Erhöhung, die der Aufsichtsrat unter dem Vorsitz des Hohenloher Landrats Dr. Matthias Neth bereits Ende September beschlossen hat.

Konkret bedeutet dies, dass Einzelfahrscheine für Erwachsene je nach Entfernung zwischen zehn und 30 Cent teurer werden, die Tageskarte Solo zwischen 20 und 40 Cent sowie die Tageskarte Plus zwischen 30 und 60 Cent. Die Preise der Montskarten für Erwachsene steigen laut HNV um zwischen zwei und vier Euro. Die Abo-Tickets sowie Senioren- und Sahnetickets kosten pro Monat künftig zwischen ein und zwei Euro mehr. Für die Schülerkarten müssen die Eltern künftig bis zu 90 Cent pro Monat mehr bezahlen.

Während es bei den Bussen wenige Änderungen in den Fahrplänen gibt, wie Gerhard Gross sagt, sollten Stadtbahn-Fahrer die neuen Abfahrtszeiten studieren: Vor allem bei den Stadtbahn-Linien S4 und S42 treten bereits zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember einige Änderungen in Kraft. Im Spätverkehr fahren die Züge der S4 ab Eppingen in Richtung Heilbronn künftig bis zu fünf Minuten früher. Dadurch werden in Hauptbahnhof Heilbronn neue Anschlüsse nach Mannheim und Stuttgart erreicht. 

Änderungen

Für einen einheitlichen 30-Minuten-Takt verschieben sich auch die in Schwaigern West beginnenden Züge. In der Gegenrichtung verkehren die Züge ab Heilbronn-Pfühlpark in Richtung Eppingen zwei bis fünf Minuten später, damit sie am Hauptbahnhof Passagiere aufnehmen können, die mit dem Zug aus Mannheim ankommen. Auf der Linie S42 gibt es eine neue, auf das Ende der Spätschicht bei Audi abgestimmte Bahn, die täglich um 22.44 Uhr vom Neckarsulmer Bahnhof nach Sinsheim fährt. Verschiedene DB-Züge werden zu Schichtwechselzeiten künftig am Audi-Tor-6-Bahnhof halten.

Zwischen Sinsheim und Heilbronn fährt um 0.12 Uhr eine Stadtbahn zum Heilbronner Hauptbahnhof. Sie ersetzt einen Regionalexpress und fährt ab Neckarsulm nicht über die Stadtbahnstrecke, sondern über das DB-Gleis zum Heilbronner Hauptbahnhof. Um die Pünktlichkeit der S42-Bahnen zu verbessern, werden die Stationen in Bad Wimpfen-Hohenstadt und Bad Wimpfen im Tal künftig nur noch bei Bedarf angefahren.

Um bis zu acht Minuten schneller wird die Fahrt bei einigen nächtlichen S42-Bahnen in Richtung Sinsheim, weil die Fahrplanmacher weniger Zeit für Kreuzungen und Aufenthalte einplanen müssen.

 

 

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