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Noch 500 Tage bis zur Buga

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Dass "das Buga-Fieber steigt“, bekennt Harry Mergel angesichts des Datums: Am kommenden Sonntag beginnt die Uhr zu ticken, dann sind es nur noch 500 Tage bis zum Start der Bundesgartenschau am 17. April 2019. Trotzdem mahnt der Oberbürgermeister, einen kühlen Kopf zu bewahren, damit es gelingt, „einem Millionen-Publikum eine "weltoffene und blühende Stadt zu präsentieren“. Dabei setzt das Stadtoberhaupt nicht alleine auf eine weitere Gartenschau im herkömmlichen Format. Weil zu den vielfältigen Gartenelementen erstmals in der Geschichte der Gartenschauen eine Stadtausstellung komme, ist das Stadtoberhaupt sich sicher: "Das Format wird Maßstäbe setzen.“ 

Bisherige Bilanz

Die Marke der noch verbleibenden 500 Tage löst auch bei Buga-Geschäftsführer Hanspeter Faas eine neue Stimmungslage aus. Am liebsten hätte er die schon hinter sich "und wir könnten endlich aufmachen“. Ein weiteres kommt hinzu: Der Erfolgsdruck steigt. "Jetzt sind aller Augen auf Heilbronn gerichtet“, bekennt Faas vor der Presse. Weil die letzten drei Bundes- und internationalen Gartenschauen ihre Besucherziele klar verfehlt haben, sei die Fachwelt gespannt, ob es 2019 gelingt, 2,2 Millionen Besucher nach Heilbronn zu bringen

Dass Heilbronn zwischen dem 17. April und dem 6. Oktober 2019 zwar eine Gartenschau mit traditionellen Inhalten bietet, aber auch die Zukunftsthemen einer Stadtausstellung – "mit diesem Konzept gehen wir auch ein Risiko ein“. Welcher Art, beschreibt Faas, der auf vier Jahrzehnte Erfahrung im Gartenschaugeschäft zurückblickt, so: "Da stehen plötzlich 22 Häuser, die nicht ganz klein sind, und dann wohnen da auch noch Menschen drin.“ Im Frühjahr 2018 schon werden die ersten Bewohner in die Modellbebauung des künftigen Stadtteils Neckarbogen einziehen. 

Der Buga-Geschäftsführer ist gleichwohl "felsenfest vom Erfolg überzeugt, weil wir ein verdammt gutes Projekt vor uns haben“. Von den Planungen ist schon viel umgesetzt. Berthold Stückle, Leiter Projektmanagement und Betrieb, zählt auf: Die Kletterwand ist fertig und sicherheitstechnisch abgenommen, die zwei Bereiche des Neckaruferparks sind zu 90 Prozent fertig, die Rohmodellierung der Sommerinsel ist zu 40 Prozent fertig. Andere Bereiche sind im Zeitplan, aber wie der Campuspark oder der Garten- und Landschaftbau im Neckaruferpark erst zu 20 Prozent umgesetzt. Dafür sind auf der Roseninsel alle Rosen gepflanzt.

Kosten

Der Baufortschritt spiegelt sich im Investitionshaushalt wieder, den Prokuristin Christine Renner verantwortet. Vier Fünftel des Etas sind ausgegeben oder über Aufträge vergeben. Von den 140 Millionen Euro liegen 80 Millionen Euro in Verantwortung der Buga (etwa für Parks und Seen), 60 Millionen bei der Stadt (dazu gehören Brücken und Straßen). Mit dem Durchführungsetat von 48 Millionen Euro werden Personal, Ausstellungen, gärtnerische Beiträge und das Marketing finanziert. Erst wenn Einnahmen aus Ticketverkauf, Sponsoring und Verpachtung eingehen, ist er gegenfinanziert. Die Stadt finanziert die Buga-GmbH derzeit vor und ist mit zehn Millionen Euro am Budget beteiligt. 

Dass die Buga die Arbeiten derzeit nur mit einer Kostensteigerung von 20 bis 25 Prozent vergeben kann, nennt Faas eine "echte Herausforderung“. Zu schaffen mache der Buga-GmbH, "dass es momentan keinen Wettbewerb gibt“, die Bauwirtschaft ist ausgelastet. Der Weg aus dem Dilemma ist nicht die das Anheben der Ausgaben, sondern "die Vereinfachung“ einiger Bereiche. An der Qualität aber mache man keine Abstriche.

 

 

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