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Geliebt und gehasst: Geschwister

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Noemi Scheja ist das einzige Mädchen zwischen zwei Brüdern. Ihr älterer Bruder Jan (18) ist eher zurückgezogen und ruhig. Von seiner kleinen Schwester war der Student vor seinem Umzug nach Würzburg meistens eher genervt. Der kleine Bruder David (12) der 16-jährigen Schülerin aus Neckarsulm hingegen hat das Temperament seiner Schwester. Mit ihm ist sie auf der gleichen Wellenlänge, was den Umgang der beiden miteinander ziemlich erleichtert. Ihr ähnlicher Humor beschert den beiden meist witzige Stunden statt üblicher Geschwisterzankerei.

Geschwisterliebe auf dem Trampolin

Julia Stajduhar aus Heilbronn kann sich mit ihren zwei Jahre jüngeren Zwillingsgeschwistern (Amelie und Robin) und ihrem großen Halbbruder  (17) wirklich glücklich schätzen. Obwohl ihr kleiner Bruder Robin sie manchmal nervt, liebt die 14-Jährige ihre Geschwister über alles. Ihr Halbbruder Adrian Pokorra  (17) lebt erst seit einem Jahr bei der Familie. Er macht gerade eine Ausbildung. Die Schülerin ist total glücklich darüber, einen großen Bruder bekommen zu haben. Zusammen verstehen die vier sich erstaunlicherweise meistens richtig gut.                                 

Jens Uhlmann scheint mit seiner 14-jährigen Schwester Anke ebenso viel Glück zu haben, wie sie mit ihrem Bruder: die zwei verstehen sich richtig gut und verbringen trotz des oft stressigen Schulalltags jeden Tag Zeit miteinander, egal ob beim Tischtennisspielen, Trampolinspringen oder gemeinsamen Fernsehen. An seiner drei Jahre jüngeren Schwester schätzt Jens besonders, dass sie immer für ihn da ist. Wenn er ihr etwas erzählt, kann er immer sicher sein, dass es niemand anderes erfährt und wenn es ihm schlecht geht, muntert Anke den 17-Jährigen auf. Schließlich beschreibt der Schüler seine Schwester liebevoll als eine "von Grund auf immer fröhliche Person“.  Auch auf ihre ehrliche Meinung kann er jederzeit ebenso zählen, wie auf ihre Verlässlichkeit, zum Beispiel wenn er mal wieder eine der Hausarbeiten vergessen hat. Deswegen kann Jens sich ein Leben ohne die 14-Jährige definitiv nicht vorstellen, und wenn, dann wäre es ein sehr unglückliches Leben, meint er. Schließlich sei sie eine der wichtigsten Personen für ihn. Etwas stört ihn dennoch: ihr Make-up. Und bei der Abneigung gegen ihre männlichen Freunde stimmen ihm bestimmt einige Brüder zu. Doch was diese betreffen kann sich Anke zumindest sicher sein, dass ihr Bruder ihr einiges Drama erspart, schließlich kümmert er sich darum nur allzu gern.     

Schlafplätze an allen Ecken Deutschlands

“Je mehr Geschwister, desto lustiger”, sagt Marisa Leidel, 19, angehende Studentin aus Marbach. Aufgewachsen ist sie als jüngstes von sechs Kindern, mit drei Brüdern und zwei Schwestern. Ihre älteste Schwester Cecille und sie liegen 15 Jahre auseinander. Manchmal nervt es, "wenn die Großen meinen, sie wissen am besten, was ich studieren soll.“ 
Es "ist es aber cool, drei ältere Brüder als Beschützer zu haben“. Da alle in verschiedenen Städten verteilt sind, sehen sie sich nur einmal im Jahr, aber so hat Marisa Schlafplätze in Berlin, Nürnberg, Genf und Stuttgart. Dass sie als Einzige noch zu Hause wohnt, bedauert sie, denn es ist ungewohnt ruhig – zu ruhig. Aber immerhin sind es nicht mehr "acht Leute, die sich um einen Topf Essen auf dem Tisch prügeln“.    

 

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