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Buenos Aires und seine Stadtteile

Übersicht

Hola meine Lieben, ich bin jetzt doch schneller als erwartet mit Buenos Aires und seinen Stadtteilen durch gewesen. Deswegen will ich euch jetzt einen groben Überblick verschaffen. Wie bereits erwähnt, ist Buenos Aires eine sehr international geprägte Stadt, die wenig mit dem richtigen Argentinien an sich zu tun hat. Durch die Vielzahl an Einwanderern aus Spanien, Italien und Frankreich wurden viele der europäischen Baustile übernommen. Man darf also nichts besonders Ausgefallenes erwarten.

Stadtzentrum San Nicolas

Trotzdem findet man viele Sehenswürdigkeiten und schöne Bauwerke, wie es sich für eine Hauptstadt gehört. Diese befinden sich alle hauptsächlich in dem Stadtzentrum San Nicolas, in welchem sich auch unser Hostel befindet.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten bilden dabei der Obelisk, der nachts lila bestrahlt wird und die "Casa Rosada" auf dem historisch bedeutenden "Plaza de Mayo". Dieser Platz bildet, aufgrund der Demonstrationen im Jahre 1810, das Herzstück Buenos Aires. Gemeinsam mit weiteren historischen Bauwerken wie dem "Teatro Colón" und der "Catedral Metropolitana" entsteht dabei ein schöner Rahmen für die Innenstadt.

Historisches San Telmo

Direkt neben San Nicolas liegt das historisch geprägte San Telmo. Die Hauptattraktion besteht hierbei in der "Feria", eine Art Flohmarkt, der sich jeden Sonntag durch die gesamte Hauptstraße zieht.

Für meinen Geschmack war der Stadtteil an sich allerdings leider ein bisschen enttäuschend, im Vergleich zu den anderen Bezirken. Nur sonntags ist ein Besuch der "Feria" mit seinen vielen kleinen Ständen und Angeboten lohnenswert, da man wirklich ein paar schöne, traditionelle Schnäppchen ergattern kann, welche meist in Handarbeit hergestellt wurden.

Reiches Recoleta

Weiter weg von den historisch geprägten Stadtteilen, findet man im reichen Stadtteil Recoleta viele schöne und vor allem auch moderne Bauwerke. Besonders das bunte "Centro Cultural" ist" bei einer seiner regelmäßigen abendlichen Events, einen Besuch wert. Dort treffen sich die Jugendlichen Buenos Aires' zu Musik, Tanz und moderner Kunst.

Aber auch die "Floralis Genérica", die sich entsprechend der Sonnenlichteinstrahlung öffnet und schließt, bildet ein Herzstück von Recoleta. Zwischendrin bietet der "Jardin japónes" ein kleine Ruheoase mitten in der Metropole, wobei Recoleta allgemein eine viel ruhigere und entspanntere Atmosphäre ausstrahlt, als die anderen Stadtteil. Zwischen dieser Vielzahl an modernen Einflüssen findet trotzdem noch der historische "Cementario de Recoleta" seinen Platz, in welchem die Staatsheldin Eva Perón in einem für deutsche Verhältnisse ungewöhnlich pompösen Mausoleum begraben ist.

Buntes La Boca

Obwohl la Boca zu den eher ärmeren und damit auch gefährlicheren Stadtteilen gehört, ist es aufgrund seiner Farbenfreude einfach unglaublich schön und beeindruckend. Man findet praktisch keine Hauswand, die nicht irgendwie bunt bemalt, von Streetart geschmückt oder durch eine Statue hervorgehoben ist. Jede Fläche ist bunt - selbst der Boden.

Und zwischendrin tanzen in jedem Restaurant Tango-Tänzer rund um die Uhr. Da vergisst man schnell, dass man sich in einem ärmeren Stadtteil befindet. Solange man in den Tourismuszonen bleibt und ein bisschen auf seine Sachen achtet, muss man sich darüber auch keine Sorgen machen.

Ein weiteres Highlight von La Boca ist das Fußballstadion "la Bombonera", das tausende Fußballbegeisterte jedes Jahr anzieht. Auch Spiele, für die man Karten im Internet ersteigern kann, sind hier hoch im Kurs.

Nachts in Palermo

Der durch das Spiel "Nachts in Palermo“ bekannte Stadtteil, taugt wirklich hauptsächlich nachts etwas. Der "Parque tres de febrero", auch bekannt als "bosque (Wald) de palermo", ist zwar auch tagsüber schön anzusehen, ich würde mich allerdings hüten diesen als einen Wald zu bezeichnen.

Nein, die Hauptattraktion liegt eindeutig im Nightlife von Palermo mit seiner Vielzahl an verschiedenen Bars und Clubs, bei denen für jeden Geschmack etwas dabei ist. Egal ob "boliche" (party), "brasileño", "electronico" oder "argentino", Palermo ist eindeutig der "place to go“ für einen durchzechten Samstagabend.

Puerto Madero und la reserva ecológica

Für Naturliebhaber ist die "Reserva" und der anliegende "Puerto Madero" der absolut richtige Ort. Das unter Naturschutz stehende Reservat gehört zu den wenigen, weitgehend unberührten Fleckchen von Buenos Aires und bietet die perfekte Kulisse für ein entspanntes Picknick mit der Familie.

Aber auch unter Joggern ist der Ort sehr beliebt, da es viel schöner ist, durch die Natur der "Reserva", oder am Fluss entlang des "Puerto Madero" zu laufen, als durch die überfüllten Stadtzentren.

 

Das Städtchen Tigre

Eigentlich kein direkter Stadtteil der Stadt Buenos Aires, aber ein Teil seiner Autonomie, bildet das abgelegene Städtchen Tigre. Obwohl es nicht direkt in diese Liste gehört, wollte ich es einfach nicht vernachlässigen. Tigre hat sich mittlerweile zu einem meiner Lieblingsorte in Buenos Aires entwickelt und ist mit dem Zug auch relativ leicht erreichbar.

Einen Ausflug mit dem Boot wert, ist das wunderschöne "Tigredelta", von welchem aus sich ein beeindruckender Anblick auf die Natur bietet. Also einfach mal einen Ausflug buchen und rauf aufs Boot und schon kann man entspannt über den "Rio Paraná" tuckern und dabei die Umgebung genießen. Auch der "Puerto de Frutos" hat durch seine Ruhe seinen eigenen Reiz, was besonders mich als Dorfkind angezogen hat. Aber auch die Action-liebenden Menschen unter uns, zu welchen ich mich durchaus zähle, kommen in dem Vergnügungspark "Parque de la Costa" oder dem Wasserpark "Aquafan" auf ihre Kosten.

Es gibt natürlich noch dutzende weitere Stadtteile in Buenos Aires und Sachen, die man unternehmen kann, das waren aber in meinen Augen die Wichtigsten. Man kann in zwei Wochen grob alles schaffen und sich danach getrost anderen, weiter entfernten Zielen widmen, wie ich es nun auch tun werde. Wenn es soweit ist, werde ich euch davon natürlich wieder berichten.

Hasta luego,
Alina

 

 

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