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Auf den Spuren der Gauchos

Übersicht

¡Hola mis amigos! Die Gauchos sind die Cowboys von Südamerika und damit ein bedeutender Teil der argentinischen Geschichte. Um diesem Teil ein bisschen näher zu kommen, haben wir die Estancia Don Silvano draußen in der Pampa Argentiniens besucht.

Besondere Essgewohnheiten

Begrüßt wurden wir direkt morgens mit Empanadas und Wein. Die meisten traditionellen Mahlzeiten stammen nämlich noch auch aus der Zeit der Gauchos. Paar Stunden später gab es dann auch direkt wieder ein Asado. Der Grund für diese Unmengen an Fleisch liegt in der Vergangenheit. Die Gauchos kamen einfach leichter an Fleisch, als an Gemüse. Dementsprechend wurde dann auch ausschließlich Fleisch gegessen um bei Kräften zu bleiben, dann auch direkt in großen Portionen.

Gab es dann doch Probleme bei der Nahrungsbeschaffung, musste eine Alternative her. Zack - die Mate-Tradition war geboren. Für den Mate-Tee mussten lediglich Blätter des Mate-Strauchs zerkleinern und mit heißem Wasser übergossen werden. Dieses Getränke wirkt dann Hungerstillend und aufputschend. Die offensichtlichen Vorteile des Mates habe ich auch schon für meine eigene Reise entdeckt, auch wenn der bittere Geschmack absolut gewöhnungsbedürftig ist.

Tradition erhalten

Kraft haben die Gauchos viel gebraucht, da sie fast den ganzen Tag auf dem Rücken ihrer Pferde verbrachten. Irgendwer musste ja auf ihre Kuhherden aufzupassen. So ein längerer Ritt ist absolut nicht ohne, wie wir auch am eigenen Leib erfahren durften. Die große Herausforderung liegt darin, das Pferd überhaupt unter Kontrolle zu halten. Wie gut die Gauchos ihre Pferde im Gegensatz zu uns im Griff hatten, wurde uns dann später noch in einer Reitvorstellung demonstriert. Reiter preschten in vollem Galopp voran und schnappten Metallringe und Stäbchen nur so aus der Luft. Auch zu Wettrennen zwischen den einzelnen Gauchos kam es regelmäßig. Manchmal nur um Ehre, manchmal um eine Frau.

Auf den Gauchofesten wurde dann auch viel mit den entsprechenden Frauen getanzt. So kam es auch, dass traditionellen Tänze wie Cumbia, Malambo und nicht zu vergessen Tango, in die argentinische Identität eingegliedert wurden. Es ließ dann auch nicht lange auf sich warten, bis auch wir zum Mittanzen aufgefordert wurden. Getanzt wurde dann zu den Klängen von Panflöte und Gitarre

Für uns war dieser Tag auf jeden Fall rundum gelungen und eine tolle Erfahrung, um die Traditionen Argentiniens ein bisschen besser zu verstehen.

Besos,
Alina

 

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