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Ostküste Argentiniens

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¡Hola mis amigos! Nachdem ich die drei größten Städte Argentiniens, sowie ihre Pampas und Sierras erkundet habe, lag mein nächstes Ziel an Ostküste. Dafür ging es für mich zuerst nach Bahia Blanca (übersetzt: die weiße Bucht).

Gefährlicher Hafen

Bahia Blanca hat seinen Namen aufgrund der langgestreckten weißen Salzflächen an der Küste. Diese werden bei Ebbe sichtbar, sobald sich das Meer zurückzieht. Aufgrund seiner günstigen Lage in einer Bucht, hat sich Bahia Blanca dabei zu einer der wichtigsten Hafenstädte Argentiniens entwickelt. Der Hafen "Ingeniero white“ wurde aber erst vor kurzem für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Allerdings ist er nach wie vor sehr industriell und praktisch gar nicht von Touristen besucht.

Als Frau, so auch ich, musste man zur Sicherheit sogar seine Reisepassdaten am Eingang des Hafens zurücklassen. Die Sicherheitsbeamten überprüfen dann am Ende des Tages, ob auch wirklich alle Frauen heil aus dem Hafen gekommen sind. Ein ziemlich komisches Gefühl um ehrlich zu sein. Nichtsdestotrotz hatte man vom "Balcón al mar“ aus einen wunderschönen Blick über die Bucht Bahia Blancas.

Sommer vorbei

Weiter ging es dann nach "Mar del Plata“ (das Silbermeer). Mar del Plata ist das Tourismusgebiet schlechthin, wenn es um Strandurlaub geht. Dementsprechend kann man es sich auch vorstellen. Riesigen Flächen voller Sonnenschirmen und -liegen, sowie Volleyballfeldern und kleinen Strandkiosken. Zwischen den einzelnen Sandstrandabschnitten gibt es aber noch viele Stein-Küstenanteile, die meiner Meinung nach für einen Touristengebiet atemberaubende schön sind.

Zu meinem Pech war es während meiner gesamten Ostküstentour mit 20 Grad und Regen ziemlich kalt gewesen – wenn wundert das aber, schließlich ist hier in Argentinien der Sommer mittlerweile auch offiziell vorbei. Man mag es sich nicht vorstellen, aber auch in Südamerika kann es mal kalt werden. 

Kalter Spaß

Das hielt mich aber nicht davon ab, zumindest ein einziges Mal ins Meer einzutauchen, wenn ich schon mal da war. Obwohl ich während meinem gesamten Unternehmen von anderen Strandbesuchern in ihren dicken Pullis amüsiert beobachtet wurde, war es mir das Wert. Nach circa fünf Minuten im Meer war es dann aber auch für mich zu kalt geworden. Fluchtartig musste ich das Wasser verlassen.

Am Strand bemerkte ich dann, dass mein gesamter Körper und Bikini mit Algen übersät war. Die kommen in Mar del Plata anscheinend immer, sobald die Temperaturen fallen. Nun war es dann selbst für mich genug, sodass ich mich in mein Hotel zu meinem eigenen warmen Pulli zurückzog.

Naturelle Schönheit 

Auch in Pinamar war mein Pulli ab da an mein treuer Begleiter, da es hier noch windiger war, als in Mar del Plata. Pinamar gehört zu einem der vielen kleineren Stränden Argentiniens, die vom Tourismus im Großen und Ganzen verschont blieben. Daher ist hier noch alles ziemlich naturbelassen.

Im Gegensatz zu Mar del Plata strahlen diese kilometerlangen menschenleeren Sanddünen eine Ruhe und Schönheit aus, an die ein Tourismusgebiet niemals rankommen könnte. Selbst einzelne kleinere Straßen bestanden komplett aus Sand. Was einem dabei besser gefällt, muss jeder für sich selbst entscheiden. In meinen Augen haben beide Arten von Strand ihren absolut eigenen Reiz.

Ich kann mir gut vorstellen, dass ich irgendwann zu einem, der beiden Strände zurückkehren werde. Wenn es dann aber soweit ist, werde ich mich schon vorher über die entsprechenden Temperaturen informieren. Im Winterpulli am Strand ist halt doch nicht so ganz das richtige.

Besos,
Alina

 

 

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