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Montevideo, Hauptstadt Uruguays

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¡Hola mis amigos! Das Ende des ersten Teils meiner Reise, meiner Arbeitszeit in Buenos Aires, ist nun zum Greifen nah. Nun fehlen nur noch die letzten Vorbereitungen und Verabschiedungen von all den wundervollen Menschen, die ich hier kennenlernen durfte. Aber für einen letzten Kurztrip war noch Zeit genug.

Kurzer Trip

Diesmal ging es nach Uruguay, genauer gesagt nach Montevideo, die Hauptstadt Uruguays. Dies war einerseits schlichtweg nötig gewesen, um unser Touristenvisum zu verlängern. Andererseits bietet sich ein Besuch des Nachbarlandes aber auch absolut an, wenn man schon mal in Buenos Aires ist.

Von hieraus kommt man nämlich mit der Fähre innerhalb von zwei Stunden direkt nach Uruguay. Nach der Ankunft in Colonia del Sacramento geht es von dort mit dem Bus weiter in die Hauptstadt Montevideo. Aufgrund eines bereits gebuchten Anschlussfluges mussten wir uns leider auf dieses Ziel in Uruguay beschränken.

Das andere Buenos Aires 

Wie der Schriftsteller Jorge Luis Borges bereits sagte: "Montevideo ist das, was Buenos Aires einmal war“. Ausschließlich getrennt durch den Rio de la Plata, ähneln sich die beiden Hauptstädte was die Architektur betrifft enorm. Der Palacio Salvo in Montevideo und der Palacio Borodo in Buenos Aires wurden sogar bewusst dafür errichtet, um die beiden Hauptstädte miteinander zu verbinden. 

Mit 1,5 Millionen Einwohner besitzt Montevideo allerdings eine nur halb so große Bevölkerungszahl wie Buenos Aires, was sich auch in der Atmosphäre widerspiegelt. Alles ist viel kleiner und ruhiger und irgendwie einfach entspannter.

Direkt am Meer

Bei einer Free-Walking-Tour habe ich mir wieder die Stadt angeschaut, die echt erstaunliche Ähnlichkeit mit Buenos Aires aufweist. Was die argentinische Hauptstadt allerdings nicht hat, ist ein Strand, an dem man tatsächlich auch baden kann. Der Rio de la Plata, an welchem Buenos Aires liegt, ist nämlich absolut verdreckt und verseucht. Dadurch erinnert er eher an eine braune Brühe als an Wasser.

Montevideo hingegen liegt direkt am Atlantik, weswegen ein Besuch einer der schönen Stadtstrände absolute Pflicht ist. Und selbst wenn man nicht baden wollte (die Temperaturen kommen Ende März, zu meinem Bedauern auch hier nicht über 25 Grad) konnte man immer noch über die Kilometer langen Ramblas am Ozean entlang spazieren und den Sonnenuntergang genießen. Allein die paradiesische Schönheit des Ozeans holt in meinen Augen alles auf, was Buenos Aires Montevideo an Lebhaftigkeit voraus ist.

Hohe Preise

Auch ein Besuch des Puerto Mercado ist empfehlenswert, da er alles besitzt, was das kulinarische Touri-Herz begehrt. Also schnell noch entspannt eine Chevita essen. Das ist eine Art Hamburger mit Lammsteak und Ei. Danach kann man dann noch etwas den Hafen entlang bummeln. Nur die Preise für Unterkunft und Essen sind hier im Vergleich zu Buenos Aires horrend. Darauf muss man sich bei einem Uruguay-Urlaub einstellen.

In wenigen Tagen geht es nun für mich los nach Ushuaia, ans metaphorische Ende der Welt. Ich freue mich schon riesig und werde euch natürlich auch wieder von allem berichten, was so Interessantes passieren wird.

Con todo mi amor,
Alina

 

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