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Auckland und Northland

Übersicht

In Auckland treffen wir am Abend des 12. März ein. Unser neuer Couchsurfing Host Mark empfängt uns und wir nisten uns in seine WG ein. Hier lernen wir auch Truls kennen, einen Schwede, der in Auckland studiert. Nach dem Abendessen, das Ace für uns kocht, lassen wir den Abend bei Billiard ausklingen.Am darauffolgenden Tag schlafen wir aus und treffen uns dann mit Tharsan in der Stadt

Auckland 

Gemeinsam schauen wir uns die Touristenattraktionen Aucklands an und die beiden Jungs warten geduldig, bis wir Mädels alle Souvenirs für unsere Familien gekauft haben. Danach gehen wir bei Better Burgeressen und werden um unseren Ausweis gebeten. Da der Burgerladen zwischen zwei Bars positioniert ist, muss man sich hier ausweisen, um einen Burger essen zu dürfen. Nach dem leckeren Essen schlendern wir durch die Stadt zum Hafen. Anschließend gehen wir noch kurz einkaufen und schließlich fahren wir wieder mit dem Bus zum Mark. Dort bereiten wir Abendessen für alle zu und unterhalten uns noch lange mit unseren Mitbewohnern.

Obwohl das Wetter sich am nächsten Morgen nicht von der besten Seite zeigt, holen wir Tharsan ab und fahren gemeinsam zum Piha Beach. Es ist zwar sehr windig, aber trotzdem können wir unsere Bräune ein bisschen auffrischen und empfinden den Ausflug als lohnenswert, da wir das erste Mal in unserem Leben schwarzen Sand sehen. Abends fahren wir mit Mark und Truls zum Sonnenuntergang auf den Mount Victoria und genießen danach das leckere Essen, das Truls für uns kocht. Da es schon relativ spät ist, verbringen wir den Abend bei Bier und Billiard zu Hause bei Mark und sorgen mit Insektenbomben dafür, dass wir die Flöhe loswerden, die wir uns irgendwo geholt haben. Leider hat es uns wieder einmal erwischt und wir möchten diese Viecher auf keinen Fall in unseren Backpacks bis nach Hause bringen.

Wochenendausflug 

Am nächsten Tag gönnen wir uns mittags in der Brotzeit in Ponsonby nach fünf Monaten endlich mal wieder ein Stück Kuchen in einer vernünftigen deutschen Bäckerei. Nach diesem einmaligen Geschmackserlebnis nehmen wir uns noch Brezeln für unterwegs mit und laufen auf den Mount Eden, wo wir von diesem Vulkan aus einen wunderbaren Ausblick auf die Skyline Aucklands erhalten. Abends treffen wir Vivi wieder einmal und verbringen unsere Zeit mit Truls, Mark, Monty und Tharsan in verschiedenen Bars. Eigentlich eine schlechte Entscheidung, da uns unser Wecker am nächsten Morgen um 5:30 Uhr aus den Federn wirft. Kurze Zeit später stehen wir dann vor Sinah's Türe, um sie für unseren Wochenendtrip abzuholen. Sinah ist eine deutsche Freundin von Kerstin und wir haben beschlossen, Northland Neuseelands an einem Wochenende gemeinsam zu bereisen. Deshalb fahren wir nach Paihia, gönnen uns ein Eis,schlendern durch die Läden und entscheiden uns zu einer spontanen Fährfahrt nach Russel.

Abends treffen wir bei Duncan ein und freuen uns schon auf die bequemen Betten, die er uns hier zur Verfügung stellt. Nach dem gemeinsamen Abendessen schauen wir uns den Film "Der Hobbit" an. Der nächste Morgen beginnt wieder einmal sehr früh. Wir fahren zu den Rainbow Falls und erleben während der Fahrt einen schönen Sonnenaufgang. Danach halten wir kurz bei Maitai Bay, doch leider ist es viel zu kalt, um im Meer baden zu gehen.Nach weiteren drei Stunden im Auto erreichen wir endlich Cape Reinga, den nördlichsten Punkt Neuseelands. Nach den typischen Bildern am Leuchtturm geht es zum Highlight des
heutigen Tages.

Sandboarding 

Beim Sandboarding lassen wir unserer Energie freien Lauf und haben eine Menge Spaß. Gegen 19 Uhr kommen wir wieder in Paihia an und schieben unsere selbstbelegten Pizzen in den Backofen. Danach fallen wir sehr erschöpft in unsere Betten und schlafen am nächsten Morgen erst einmal aus. Bereit für die Rückfahrt nach Auckland springt unser Auto auf einmal nicht mehr an. Während sich Monty und Sinah den Kopf zerbrechen, können Kerstin und ich darüber leider nur lachen. Bei den 800$, die wir für das Auto ausgegeben hatten, haben wir schon lange damit gerechnet,dass es irgendwann den Geist aufgibt. Während schon nach einem Bus gesucht wird, der uns nach Auckland bringt, haben wir doch Glück und auf einmal scheint das Auto wieder Lust zu haben anzuspringen. Es geht für uns also zu den Mermaid Pools und dann zurück nach Auckland. Nachdem wir Sinah nach Hause bringen, fahren wir zu unserem neuen Couchsurfing Host und landen dort zufälligerweise auf einer Gartenparty.

Die nächsten Tage verbringen wir mit Wäschewaschen, Backpacks packen und anderen organisatorischen Dingen. Ehrlich gesagt schlagen wir uns hier durch die langweiligsten zwei Tage unserer gesamten Reise. Da wir Auckland schon besichtigt haben, fällt uns auch nichts ein, was wir in der Innenstadt tun könnten. So kommt es auch dazu,dass alle Bilder auf unseren Handys sortiert werden und wir wieder einmal Mathe und Wirtschaft lernen, da dies das Sinnvollste ist, was uns einfällt. Für morgen haben wir aber zum Glück schon Pläne: Da Kerstins Geburtstag ansteht, werden wir in der "Brotzeit" frühstücken und abends im Manuka essen gehen. Dann suchen wir uns eine Bar oder einen Club und werden mit ein paar weiteren Freunden Kerstin's 19. Geburtstag feiern.

Vorfreude auf Singapur

Voller Vorfreude blicken wir schon auf den kommenden Donnerstag. Denn da fliegen wir endlich nach Singapur und dann dauert es nicht mehr lange, bis wir unsere Familien und Freunde überraschen.Vielleicht habt ihr euch nämlich schon gewundert, warum zur Zeit so wenige Blogeinträge entstehen, ich so wenig mit euch facetime oder keine Snaps mehr mit Ortsfiltern versende. Da wir gemerkt haben, dass wir für unsere Reise keine sechs Monate brauchen, sind wir schon früher als geplant nach Neuseeland gekommen. Obwohl wir euch damals noch erzählt haben, dass wir hier zweieinhalb Monate verbringen werden, haben wir unseren Flug umgebucht und kommen nun rund einen Monat früher nach Hause. Wenn ihr das hier jetzt also lest, sind wir schon lange nicht mehr in Auckland und haben auch Singapur schon gesehen, unsere Familien überrascht und sind wahrscheinlich gerade dabei, uns wieder an die deutsche Kälte zu gewöhnen.Trotz allem erzähle ich euch aber natürlich noch in meinem nächsten Artikel von Singapur.

Liebe Grüße (theoretisch aus Auckland, praktisch aus Bad Friedrichshall),

Jenny

 

 

 

 

 

 

 

 

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