Stimmt.de

Stimmt! Magonline lesen!

Nachricht-Detail

Forschungsexpedition Island

Übersicht

Dieses Jahr im April, durften wir (Muriel Pechtl und Leonora Knapp) nach Island fliegen, um die Menschen, die Kultur und die Natur dort kennen zu lernen.

Erfolgreiche Bewerbung

Durch einen Lehrer unserer Schule wurden wir auf die IJM (Institut für Jugendmanagement Stiftung) in Heidelberg und ihre MINT-Projekte aufmerksam gemacht. Wir entschlossen uns sofort dazu, uns für die Expedition nach Island zu bewerben.

Als wir beide eine Zusage erhielten, freuten wir uns total. Doch, dass man den Flug und Aufenthalt in solch einem Land ermöglichen kann, stehen zuvor einige Dinge an, um die man sich kümmern muss. Zum einen war dies die Finanzierung und Planung, auch die Anschaffung der Ausrüstung, die notwendig ist auf einer Expedition. Auch den ECDL absolvierten wir erfolgreich.

Die Idee der Finanzierung der Reise war, Sponsoren zu finden und von unserem Projekt zu überzeugen, sodass diese uns unterstützen wollten. Das gelang uns und als wir am 5. April 2019 in der IJM in Heidelberg eintrafen, stand unserer Expedition nichts mehr im Wege. Wir lernten die anderen Teilnehmer und unsere Betreuer kennen und überlegten uns in der ersten Nacht, die wir in Heidelberg in der Geschäftsstelle verbrachten, welche Themenbereiche mit welchen Zielen wir erforschen wollten.

Aufgaben der Expedition

Als wir in Island ankamen begann sofort die Datenerhebung. Es wurden Umfragen und Fotos gemacht, die wir später in Tabellen eintrugen und auswerteten. Jeden Tag arbeiteten wir an einer anderen Dokumentation eines Themenbereichs und immer mit unterschiedlichen Personen unserer Gruppe zusammen. Während der Reise wuchsen wir als Gruppe immer mehr zusammen und lernten, wie wir uns gegenseitig unterstützen und die Stärken der Einzelnen einsetzen konnten, um an unser Ziel zu kommen.

Dieses war es, für jedes Thema der Forschung eine Dokumentation zu erstellen mit der Methodik, der Datenerhebung, Aus- und Bewertung und einem Fazit. Alles Wichtige festzuhalten und Präsentationen vorzubereiten hielt uns nachts wach und wir waren in dieser Woche in Island um jede Stunde froh, in der wir Schlaf bekommen konnten. Mit zwei Kleinbussen, die unsere Betreuer, Gero Schäfer (Gründer der IJM) und Philipp Peternel fuhren, machten wir eine Rundreise der Ringstraße entlang. Von Beginn an waren wir von der Landschaft und Atmosphäre Islands begeistert.

Erstaunliche Natur

Von einer grünbraunen gras- und moosbewachsenen Ebene bis hin zu Gletscherseen und dampfenden, nebelsichtigen Schwefelquellen, bekamen wir alle Facetten der Landschaft zu Gesicht. Auch die Naturphänomene, wie Wasserfälle und Geysire faszinierten uns. Die Einheimischen waren stets freundlich und offen gegenüber uns und den Umfragen, die täglich zu unserer Datenerhebung gehörten. Wir wollten erfahren, welche Obst- und Gemüsesorten in Island angebaut werden, welches Verkehrsmittel die Isländer am meisten nutzen und woher sie den Strom gewinnen.

Die Auswertung der Antworten sind in unserer Dokumentation festgehalten. Während unseres Aufenthalts erstellten wir einen Tier- und Pflanzenkatalog, um die Artenvielfalt aufzunehmen und herauszufinden, wie sie sich an ihren Lebensraum angepasst haben.

In Akureyri konnten wir uns an dem Anblick der Polarlichter erfreuen, welche sich als hängende weißaussehende Nebelschwaden erwiesen und nur leicht hellgrün leuchteten, wenn man genau hinsah. Die meiste Zeit schien die Sonne und den ersten Regen erlebten wir in Reykjavik, der Hauptstadt Islands. Von dort aus fuhren wir zu einem Reiterhof und machten einen Ausritt mit Islandpferden. In der letzten Nacht gingen wir schlafen als alle Dokumentationen fertig waren und um 3.30 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Flughafen.

Schwerer Abschied

Als sich unsere Gruppe am Flughafen in Frankfurt teilte und jeder seinen restlichen Heimweg antrat, war es zunächst ein komisches Gefühl, zu wissen, dass man sich in dieser Konstellation nie wiedersehen würde. Doch es munterte uns auf, dass wir den Kontakt natürlich trotzdem halten würden.

Wir sind dankbar für die unglaublich schöne und lehrreiche Zeit, die wir in Island verbringen durften, dass wir so viele tolle Menschen kennengelernt haben und viele wertvolle Erfahrungen sammeln konnten. Ganz besonders bedanken wir uns bei unseren Eltern, Großeltern und Sponsoren, denn ohne sie wäre das alles nicht möglich gewesen.

Die Sponsoren

Und das sind unsere Sponsoren in alphabetischer Reihenfolge: BKS Finanzvermittlung AG, Bad Rappenau; Blumenhaus Dries, Neckarbischofsheim; Fundgrube, Neckarbischofsheim; Hauck, Hausbau GmbH & Co.KG, Neckarbischofsheim; Hochwarth IT GmbH, Neckarbischofsheim; KVG Quartz Crystal Technology GmbH, Neckarbischofsheim; L&L GmbH, Mühlhausen; Mack Gastro- und Festservice GmbH, Mannheim; Nutec – SHK, Neckarbischofsheim; Ostberg Garten- und Landschaftsbau GmbH, Gundelsheim; Schatz Dental Labor GmbH & Co.KG, Bad Rappenau; Haushaltshilfe Tietz, Neckarbischofsheim; Druckerei Ziegler, Neckarbischofsheim

 

Galerien

Regionale Events