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Der letzte Monat in Neuseeland

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Seit Fiji ging eigentlich alles so seinen gewohnten Gang. Wir haben ein paar Mal Ausflüge am Wochenende gemacht. An einem Wochenende sind wir nach Waimate gefahren, wo man Wallabies sehen kann. Wallabies sind kleine Kängurus und richtig süß. Eigentlich gibt es sie nur in Australien, aber da jemand sie vor einiger Zeit nach Waimate eingeführt hat, ist dies der einzige Ort in Neuseeland, wo man sie antreffen kann. Es sind mittlerweile ziemlich viele und die Bewohner dort empfinden sie als eine Plage, deswegen werden manchmal Jagden veranstaltet. Doch die meisten sind den Wallabies gegenüber freundlich gestimmt, zum Beispiel auch die Frau, die den Wallaby Park eröffnet hat, in dem man die kleinen Kängurus füttern und streicheln kann.

Vom 16. bis zum 19. Juni wurde "Grease" an unserer Schule aufgeführt und ich hab es gleich zweimal angeschaut. Trotz einiger schiefer Töne war es richtig gut gemacht und man merkte, wie viel Mühe sich die Schüler bei der ganzen Organisation und der Gestaltung gegeben haben. Das ganze Wochenende lang wurden Grease-Lieder im Hostel gesungen oder der Film angeschaut. Alle waren im Grease-Fieber!
 

Typisch neuseeländische Kleidung gekauft

Am darauffolgenden Sonntag hatte ich noch einmal die Möglichkeit zum Shoppen nach Dunedin zu gehen. Das Mädcheninternat der anderen beiden Gapperinnen (Waitaki Girls School) ist mit den 13ern und ein paar anderen nach Dunedin zum Paintball spielen und shoppen gefahren und da sie noch freie Plätze im Bus hatten, konnte ich mit. Da ich bald keine Gelegenheit mehr zum Shoppen in Neuseeland habe, muss ich mich noch mit ein paar typisch neuseeländischen Kleidungsstücken eindecken, wie zum Beispiel eine Sporthose der Marke Canterbury.

Dann war es auch schon Ende Mai und unser letztes freies Wochenende stand vor der Tür! Ab ging's nach Queenstown mit allen Gappern aus Oamaru und Timaru und ein paar Au-Pairs. Viel unternommen haben wir eigentlich gar nicht, die meiste Zeit waren wir shoppen und abends feiern. Am Sonntag hat es leider den ganzen Tag geregnet.
 

Nachtaktive Kiwis besucht

Trotzdem sind wir in die Stadt und Fabienne und ich wollten unbedingt noch Kiwis sehen bevor wir Neuseeland verlassen. In Queenstown gibt es einen Kiwi Birdlife Park, den wir dann bei strömendem Regen besucht haben. Zum Glück sind alle Kiwis in einem "Kiwi-Haus" und wir konnten die Kiwifütterung beobachten, ohne dabei nass zu werden. Danach erfuhren wir von einem Mitarbeiter noch viel über Kiwis und wir konnten Fragen stellen. Da Kiwis nachtaktiv sind, muss man sie in einem Haus unterbringen, in dem Tag und Nacht umgekehrt sind. Ansonsten würden sie tagsüber schlafen und kein Besucher könnte sie zu Gesicht bekommen. Kurz danach waren wir alleine im Kiwi-Haus und ich nutze die Gelegenheit, um schnell ein Foto zu schießen. Eigentlich war es ja verboten zu fotografieren, aber nur wegen dem Blitz. Ich brauchte unbedingt ein Beweisbild!

Am Montag mussten wir dann auch schon wieder zurück nach Oamaru. Nur leider sind wir zwei Stunden zu spät angekommen, da der Pass nach Oamaru gesperrt war und wir einen Umweg fahren mussten. Das war aber kein großes Problem, denn alle Schüler sind erst danach angekommen. 
              

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