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Der Abschied in Neuseeland

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Diese Woche fliege ich nach Hause! Das ist wirklich kaum zu glauben. Ich werde nur noch zwei ganze Tage hier in Oamaru verbringen. Am Mittwochmorgen wird mich ein Bus nach Christchurch bringen, von wo aus ich nach Auckland fliege. Dann werde ich eine Nacht bei einer Familie schlafen, die vor ein paar Jahren nach Neuseeland ausgewandert sind und mit denen ich über meine Eltern Kontakt aufgenommen habe. Am Donnerstagmorgen steige ich dann zusammen mit Paolo, einem anderen Freiwilligen, in den Flieger Richtung Heimat! Bevor wir die erreichen, haben wir aber noch einen ca. 15-stündigen Aufenthalt in Seoul. Zum Glück zahlt uns Korean Air ein Hotel für die Nacht. Am besten wäre es ja eines in der Stadt zu bekommen, ansonsten hat man eine eineinhalbstündige Fahrt vom Flughafen nach Seoul und das lohnt sich nicht wirklich.

Ich glaube, ich realisiere es noch gar nicht richtig, in einer Woche schon das erste Wochenende zu Hause hinter mir zu haben…

Gestern hatten wir unseren Abschiedsabend im Girls Hostel, den "Skitz-Abend" der hier Tradition ist für jeden der das Internat verlässt. Wie in einem vorherigen Beitrag schon einmal erwähnt, heißt "Skitz" Sketch. Die Mädels haben sich echt witzige Sachen für uns ausgedacht. Drei der fünf Altersgruppen haben Sketche aufgeführt, die einen haben sogar ein Gedicht geschrieben. Die restlichen zwei Gruppen haben sich Fragen für uns überlegt und wenn wir sie falsch beantwortet haben, mussten wir richtig eklige Sachen essen, wie zum Beispiel ein rohes Ei, eine rohe Zwiebel oder alle möglichen Haferflocken-Gemische teilweise mit dem Toastaufstrich Vegemite - das ist so richtig widerlich - oder anderen unmöglichen Kombinationen. Bei den 13ern gab es mal wieder salzige Milch zu trinken.
 

Zwei Streiche im Internat

Dann haben wir noch eine Kleinigkeit als Abschiedsgeschenk bekommen, eine Jade-Kette, die für "safe travel" steht und einen Plüschpinguin aus Oamaru. Wir haben den Mädels unsere Fotocollage übergeben, auf der wir unsere Erinnerungen von dem Jahr festgehalten haben. Danach gab es Nachtisch und wir saßen noch ein bisschen beisammen. Ein Gruppenbild haben wir auch noch aufgenommen. Danach haben sich dann die Supervisor so langsam verabschiedet und die Mädels mussten auch ins Bett. Katrin und ich hatten uns aber noch einen Streich für meine letzte Nacht überlegt. Als alle im Bett waren sind wir mit Stiften durch die Dorms gelaufen und haben sie im Gesicht angemalt! Das sorgte dann für Belustigungen am nächsten Morgen. Am Morgen davor hatten wir der Matron einen Streich gespielt. Wir haben um halb sieben Uhr morgens alle Mädchen aus den Betten geholt und in einem Raum versteckt. Als die Matron dann um 7 Uhr ins Hostel kam, waren alle Betten leer.

Es ist wirklich richtig traurig jetzt Abschied zu nehmen. Ich habe in diesen elf Monaten in Neuseeland so viel erlebt und so viele neue Leute kennen gelernt. Vor allem die Mädchen aus dem Internat werden mir fehlen, weil wir viel Spaß mit ihnen hatten und mir manche richtig ans Herz gewachsen sind. Gleichzeitig freue ich mich aber auch wahnsinnig wieder auf zu Hause. Nur noch ein paar Tage!
                      

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