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Travelmonth Part 2

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"Home sweet home"

Endlich befinde ich mich wieder in Living Springs mit all den neuen wundervollen Volunteers. Aber erst mal zurück zu meiner Reise. Nach Queenstown fuhren wir weiter zum Milford Sound. Wunderschöne Landschaft ist das einzige was ich dazu sagen kann. Am ersten Tag haben wir eine Bootstour gemacht auf der wir viele Wasserfälle gesehen haben.

Am nächsten Tag war ich dann leider "krank" und blieb mit einem Buch im Zelt liegen. War aber auch mal ganz entspannt. Am nächsten Tag hieß es dann auch schon Abschied nehmen von meiner geliebten Reisetruppe. Denn ich hatte mir in den Kopf gesetzt dass ich meine Familie (die zum Urlaub machen hier waren) anstatt nur einen Tag in Christchurch, länger sehen möchte.

Deshalb war mein Plan wieder nach Picton hoch zu fahren und dort meine Familie zu überraschen.  Nur meine Schwester und ihr Freund wussten davon. Meine Eltern schwelgten in Unwissenheit. Ich war so froh als ich nach zwei Tagen Busfahrt mit Übernachtung in Christchurch endlich in Picton ankam. Die Überraschung war auch dementsprechend groß. Meine Mutter fiel fast aus allen Wolken und war überglücklich.

Die nächsten vier Tagen verbrachte ich dann mit meiner Familie und am Ende ihres Aufenthalts zeigte ich ihnen mein Camp, was ein schöner Abschluss war. Am Tag ihrer Abreise hieß es auch für mich nochmal Koffer packen und ab auf die Nordinsel. Leider meinte ich Geld zu sparen und mit Bus und Fähre hochfahren zu müssen. Mitten in der Nacht brach eine Wasserleitung unseres Busses durch und ich kam mit vier Stunden Verspätung und hundemüde in Auckland an. Von dort sollte mich eigentlich ein Freund, den ich noch von vor vier Jahren kenne, abholen.

Überraschung

Allerdings hatte der sich wieder ins Bett gelegt, nachdem bekannt war, dass ich nicht zum vereinbarten Zeitpunkt ankomme. Also hieß es nochmal warten. Gegen Nachmittag bin ich dann endlich vollkommen fertig in seiner WG angekommen. Zeit zum Ausruhen blieb allerdings keine, da ich mich zum Abendessen mit einer Freundin verabredet hatte, die ich auch noch von damals kannte. Der Abend war wundervoll. Es tat so gut, alte Freunde zu sehen.

Außerdem habe ich mich in diesen drei Tagen auch mit meiner Gastmom zum Mittagessen getroffen, was ein schönes Wiedersehen war. An meinem letzten Abend hieß es dann ab auf eine Geburtstagsparty und all meine alten NZ Freunde überraschen, die bis dato keinen blassen Schimmer hatten, dass ich mich in Auckland befinde. Ich kann nur sagen: es war einer meiner besten Abende in Neuseeland. Es ist beruhigend zu wissen, dass man sich nicht jeden Tag schreiben muss und wenn man sich dann wieder sieht, hat sich doch nix verändert. Es hat sich ein bisschen wie vor vier Jahren angefühlt. 

Nach diesem perfekten Abschluss meines Reisemonats ging es dann für drei Tage nach Tauranga zu meinem Mid-Term-Camp von meiner Organisation. Es war toll meine Mädels wieder zu sehen und mit anderen Erfahrungen austauschen zu können. 

Jetzt bin ich seit eineinhalb Wochen schon wieder im Camp und meine Einführungswoche habe ich auch schon mit vielen Lachern und viel Schweiß hinter mir. Meine neuen Mitbewohner sind super. Neben zwei anderen deutschen Girls habe ich noch eine Österreicherin, einen aus Costa Rica, eine Dänin und einen Mexikaner dazu bekommen. Die Gruppe ist super. Jetzt kann die zweite Hälfte des Abenteuers beginnen!

Liebe Grüße
Eure Anja

 

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