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Mein Abschlussseminar war echt entspannt und es hat Spaß gemacht all die anderen Freiwilligen wieder zu sehen. Viele Erlebnisse wurden dabei ausgetauscht und es gab viel zu lachen. Der Abschied viel uns auch dementsprechend schwer.

Nach meinem Seminar ging es dann für drei Tage mit vier anderen hoch nach Coromandel. Es waren wunderschöne Tage.  Wir unternahmen viele Wanderungen wie zum Beispiel zur wohlbekannten Cathedral Cove und zu einem der schönsten Strände in Neuseeland. Dank vieler Decken bin ich nachts im Auto nicht einmal erfroren hehe. Das Schönste an dem ganzen Trip war aber, dass einer meiner Kiwifreunde aus Christchurch noch dabei war. Es war so toll, ihn noch eine Weile länger sehen zu können.

In Auckland angekommen trennten sich unsere Wege dann leider. Ich verbrachte die letzten drei Tage bei einem meiner alten Freunde in Auckland. Da ich mich schon auf WG- Leben, sprich wenig Schlaf, eingestellt hatte, war ich angenehm überrascht, als ich erfuhr, dass mein Freund zu der Zeit wieder im Elternhaus wohnte. So konnte ich nachts glücklicherweise schlafen. Ich hätte mir keine besseren letzten Tage wünschen können. Ich war so froh, mit alten Freunden zusammen sein zu können und die letzten Tage einfach nur zu genießen.  Allerdings wurde mir in den letzten Tagen auch so richtig bewusst, wie sehr es sich nach Zuhause anfühlt.

Der Abschied von Auckland und meinen Freunden viel mir sehr schwer und ich wäre am Flughafen am liebsten wieder umgedreht. Überraschender Weise vergoss ich trotzdem keine Träne, als das Flugzeug dann abhob. In Teipeh war ich dann total froh über das Hotel, indem ich 10 Stunden entspannen konnte. Zum ersten Mal konnte ich sogar richtig auf dem Flug schlafen. Doch kurz vor Frankfurt kam es dann. Das sichere Gefühl, nicht mehr umdrehen zu können und Panik durchströmte mich. Plötzlich wurde mir bewusst, dass ich Neuseeland so schnell nicht mehr sehen würde. Dementsprechend aufgewühlt ging ich dann auch durch die Sicherheitskontrollen. Doch als ich dann meine Eltern mit dem süßen Überraschungsgeschenk warten sah, freute ich mich doch riesig, wieder daheim zu sein.

Die ersten Tage daheim waren echt schön. Es ist toll die Familie und Freunde wieder zu sehen. Das Fußballspielen und die Feste hatte ich echt vermisst und das Essen erst. Doch ab und zu erwische ich mich dabei, wie ich einfach so da sitze und nur an Neuseeland denken kann. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, ich hätte kein Heimweh nach meiner zweiten Heimat. Doch ich weiß, dass das auch besser werden wird, sobald ich erst einmal mit dem studieren anfange. Außerdem bin ich der festen Überzeugung, dass das nicht mein letztes Mal in Neuseeland gewesen ist.

Man sieht sich wieder. Versprochen!

Ganz liebe Grüße von eurer Anja

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