Stimmt.de

Titelseite.indd
Stimmt! Magonline lesen!

Nachricht-Detail

Ja warum denn eigentlich?

zurück zur Übersicht
Als ich mich vor circa 8 Monaten dazu entschied, ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in Bolivien anzutreten, hatte ich von diesem noch eine sehr verträumte und romantische Vorstellung. Meinem Leben sollte es einen Sinn geben und mir dabei helfen, herauszufinden, was ich will. Sinn in dem Sinne, dass ich etwas Sinnvolleres in der Welt bewege (viermal Sinn in einem Satz), als am Schreibtisch zu sitzen und zu lernen, was ich als sehr egoistisch empfand.
 

Das schönste Jahr meines Lebens?

Selbstfindung, um eine genauere Idee über meine Zukunft zu erhalten. Zwar hatte ich schon drei Zusagen für verschiedene Studienplätze, doch war ich mir noch nicht sicher, welchen ich würde annehmen wollen, wenn die Zeit gekommen wäre, eine Entscheidung zu treffen.

Alle versicherten mir, dass das das schönste Jahr meines Lebens würde und ich glaubte ihnen. Wieso auch nicht? Vor mir lagen 12 Monate im bolivianischen Santa Cruz, was mir ermöglichte, der Kälte und dem Schnee Deutschlands einmal zu entgehen. Außerdem malte ich mir aus, mein Spanisch so viel verbessern zu können, um danach total sicher darin zu sein.
 

Keine Lust mehr

Dass ich auf Luxus würde verzichten müssen, war mir klar, und auch, dass es nicht immer einfach werden würde. Das Vorbereitungsseminar im verschlafensten Kaff der Welt, Zeulenroda-Triebes in Thüringen, kam, und meine Lust auf Bolivien ging. Warum das, was ich in Deutschland so schön hatte, verlassen? Diese und mehr Fragen in die gleiche Richtung stellte ich mir, bis ich im Flieger saß, der mich in das rund 10000 Kilometer entfernte Südamerika bringen sollte. 

Alles über Annabelles Ankunft in ihrer Gastfamilie und ihre ersten Tage beim Arbeiten erfahrt ihr [hier].
 

Galerien

Regionale Events