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Fabs' zehn liebste Filme in der Weihnachtszeit

Übersicht
Passend zur, für mich, schönsten Zeit des Jahres, habe ich mir ausgedacht wie ihr euch am besten die Adventszeit auf der Couch vertreiben könnt. Eingewickelt in eine Decke mit einem Heißgetränk eurer Wahl und diesem Unterhaltungsprogramm kann gar nichts mehr schief gehen. 
 
Hier also meine zehn liebsten Filme, die ich in der Weihnachtszeit gerne anschaue, aber nicht zwingend das heilige Fest zum Thema haben müssen. 
 
Los geht’s: 

Sissi – Die Trilogie (1955 bis 1957)

Wenn man in Deutschland aufgewachsen ist, gehören die drei "Sissi“-Filme genauso zu Weihnachten wie "Dinner for One“ zu Silvester. Diese, zugegeben, sehr freie Adaption des Lebens der Kaiserin Elisabeth von Österreich ist einfach Kult. Und ein bisschen Kitsch gehört zu den Feiertagen dazu. Wer "Sissi“ auf das nächsten Level heben möchte, im Netz gibt es witzige Trinkspiele dazu. 
 
Darum geht’s: Sissi’s (Romy Schneider) Schwester Nene (eigentlich Helene) soll den Kaiser von Österreich (Karlheinz Böhm) heiraten. Der verliebt sich aber ausgerechnet in die erst 15-jährige Sissi. Vor allem die Mutter des Kaisers ist alles andere als begeistert von dieser Wahl. 
 

Kevin – Allein zu Haus (1990)

Ich muss gestehen, diesen Film habe ich erst vor einem oder zwei Jahren "entdeckt“.  "Kevin – Allein zu Haus“  hatte mich vorher nie so wirklich angesprochen. Aber nachdem mir so ziemlich jeder atmende Mensch auf der Welt geraten hatte, den Film anzusehen, habe ich mich doch durchgerungen und: wurde nicht enttäuscht! Der Streifen ist chaotisch, komisch und ziemlich clever. Außerdem bringt Macaulay Culkin das Ganze extrem cool rüber. 
 
Darum geht’s: Kevin (Macaulay Culkin) und seine Großfamilie wollen die Feiertage in Paris verbringen. Als die Reise losgehen soll, bemerkt keiner, dass Kevin fehlt und er wird prompt zu Hause zurückgelassen. Während dieser es sich im Haus gemütlich macht, planen zwei Ganoven (Joe Pesci und Daniel Stern) ins Haus einzubrechen. Doch Kevin weiß sich zu helfen. 
 

Tatsächlich … Liebe (2003)

Als bekennender Fan des britischen Films (und vor allem von Hugh Grant) ist "Love Actually“, wie er im Original heißt einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Jedes Jahr zu Weihnachten wird er rausgeholt und mit meiner Mutter angeschaut. Authentische Geschichten zum Lachen und Weinen und ein sehr talentierter Cast machen diesen Film zum absoluten Klassiker. Bonus: Ein komplett verpeilter Colin Firth und der bereits verstorbene Alan Rickman aka Snape aus "Harry Potter"
 
Darum geht’s: In diesem Episodenspaß verfolgen wir die stressigen Vorweihnachtstage verschiedenster Menschen aus allen Gesellschaftsschichten Londons. Vom Firmenboss über die Hausfrau bis hin zum Premierminister ist alles dabei. Und alle sind irgendwie miteinander verbunden
 
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Liebe braucht keine Ferien (2006)

Manche Menschen sind der Ansicht, man ist eher Team "Tatsächlich … Liebe“ oder Team "Liebe braucht keine Ferien.“ Aber das ist Schwachsinn. Die Frage ist nicht: Entweder … oder…? Sondern: In welcher Reihenfolge? Diese zuckersüße Geschichte ist genauso toll für einen verschneiten Tag auf dem Sofa wie "Tatsächlich … Liebe.“ 
 
Darum geht’s: Die Engländerin Iris (Kate Winslet) und die Amerikanerin Amanda (Cameron Diaz) haben Männerprobleme und beschließen einen Tapetenwechsel zu Weihnachten. Auf einem Onlineportal treffen sich die Frauen und tauschen kurzerhand die Häuser. Als Amanda ankommt lernt sie Iris‘ Bruder Graham (Jude Law) kennen. Iris wiederum Amandas Nachbarn Miles (Jack Black)
 
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Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück (2001)

Die besten drei Argumente für Bridget Jones: eine quirlige Protagonistin, mit der man sich identifizieren kann, fiese Weihnachtssweater und urkomische peinliche Situationen. Ach ja, und natürlich die Besten, die die britische Romcom-Schauspielriege der frühen 2000er zu bieten hat: Colin Firth und Hugh Grant. Die beiden anderen Teile sind auch gut, aber keiner kann "Schokolade zum Frühstück" übertreffen.
 
Darum geht’s: Bridget Jones (Renée Zellweger) ist 30, hat ein paar Kilo zu viel auf den Rippen, raucht wie ein Schlot und hat keinen Mann, den sie ihrer überkritischen Mutter präsentieren könnte. Doch als sie ihre Kindheitsbekanntschaft Mark Darcy (Colin Firth) wieder trifft, beginnt ihr Leben Fahrt aufzunehmen. 
 
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Ist das Leben nicht schön? (1946)

Wenn ich mich mit einem Schauspieler zu Abend essen könnte, tot oder lebendig, wäre es mit Sicherheit James Stewart. Und das vor allem wegen "Ist das Leben nicht schön?". Dieser wunderschöne schwarz-weiß Schinken lässt mich jedes Mal ganze Bäche weinen. Er zeigt, dass alles was du tust, schlussendlich auf dich zurückfällt. Sei gut zu deinen Mitmenschen und du bekommst diese Liebe tausendfach zurück. 
 
Darum geht’s: Der sozial engagierte George Bailey (James Stewart) will sich an Heiligabend umbringen. Er hat hohe Schulden und weiß nicht mehr ein noch aus. Da erscheint ihm ein Engel und zeigt ihm eine Welt, in der er nie geboren wurde. 
 
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Wir sind keine Engel (1955) 

Dieser schwarzhumorige Geniestreich läuft bei mir daheim jedes Jahr an Heiligabend. Auf den ersten Blick ist "Wir sind keine Engel" natürlich erst mal ein spitzzüngiger Spaß, aber es geht vor allem darum, dass Menschen nicht nur gut oder nur böse sind. Und um das eigentliche Leitmotiv Weihnachtens: Nächstenliebe. Außerdem ist er voller cooler Aussprüche, die mehr als zitierfähig sind. 
 
Darum geht’s: Die drei Sträflinge Julius (Peter Ustinov), Joseph (Humphrey Bogart) und Albert (Aldo Ray) sind aus dem Gefängnis ausgebrochen. Sie suchen sich eine Familie aus, die sie berauben wollen um sich die Überfahrt nach Frankreich leisten zu können. Doch dann lernen sie sie kennen…
 

Stolz und Vorurteil (2005)

Die aktuellste Spielfilmversion des zeitlosen Klassikers von Jane Austen ist wunderbar für alle, die  glauben im falschen Zeitalter geboren worden zu sein. Die sich selbst einen galanten Mister Darcy wünschen oder um festzustellen, dass im 19. Jahrhundert (ohne Handys und Internet) auch niemand Klartext redete. Außerdem ist er geprägt von einer starken, unabhängigen Frau, die genau weiß was sie will und was ganz und gar nicht. Eine Inspiration für alle. 
 
Darum geht’s: England um 1800. Die fünf Bennet-Mädchen, darunter die freigeistige Lizzie (Keira Knightley), müssen unter die Haube gebracht werden um versorgt zu sein. Als der Junggeselle Mr. Bingley (Simon Woods) in das große benachbarte Herrenhaus zieht, sind alle sofort hellauf begeistert. Der wohlhabende Mann ist jedoch nicht allein: Er hat seinen hochnäsigen und unfreundlichen Bekannten Mister Darcy (Matthew Macfadyen) dabei, der vor allem Lizzie total zuwider ist… Doch ist er wirklich so wie sie denkt? 
 
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Die Eiskönigin (2013)

Dieser Film steht auf dieser Liste stellvertretend für alle Disney-Filme. Da wir aber über die Weihnachtszeit reden, passt hier "Frozen“, wie es im Original heißt,  am besten. Süße Story, coole Sidekicks, fiese Betrüger und klasse Ohrwürmer. Mehr braucht es auch nicht um diesem modernen Klassiker zu einem der erfolgreichsten Filme des Unternehmens zu machen. Ach und bitte vergesst nicht: Niemand ist je zu alt für Disney! 
 
Darum geht’s: Elsa hat eisige Zauberkräfte, doch als sie eines Tages ihre Schwester Anna verletzt, wird sie eingesperrt um nicht noch mehr Menschen zu gefährden. Annas Erinnerungen an die Gabe ihrer Schwester werden zudem aus ihrem Gedächtnis gelöscht. Die beiden wachsen getrennt voneinander auf. Als Elsa Königin werden soll, laufen die Feierlichkeiten aus dem Ruder… Kann Anna ihr helfen? 
 
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Gefährten (2011)

Perfekt für die kalten Wintertage: "Gefährten" ist eine anrührende Geschichte eines Hengstes, der im ersten Weltkrieg viel durchlebt, genau wie sein ehemaliger Besitzer. Bei dieser starken Mensch-Tier-Beziehung, die Steven Spielberg inszeniert, bleibt kein Auge trocken und vor allem erwärmt sie das Herz zur Adventszeit
 
Darum geht’s: Albert (Jeremy Irvine) ist ein armer Bauerssohn und hat den Auftrag einen neuen Ackergaul auf dem Markt zu kaufen. Doch der Hengst Joey hat es ihm auf den ersten Blick angetan und so ersteht Albert ihn kurzerhand. Als der erste Weltkrieg ausbricht, soll Joey einem Offizier (Tom Hiddleston) im Gefecht dienen. Albert selbst wird als Soldat eingezogen. Daraufhin beginnt für Reiter und Ross ein gefährliches Abenteuer. 
 
 
Bis zum nächsten Mal
 
Eure Fabs
#dennichkommwiederkeinefrage
 
 

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