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Trendtiere: Warum nur, Flamingo?

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Eine Zeit lang schien es nur noch Platz für ein Fabelwesen auf diesem Planeten zu geben: Das Einhorn. Auf Tassen, Kissenbezügen oder sogar als Tesafilm-Spender, gab es kein Entrinnen vor dem Gaul mit dem Horn. Doch es scheint jetzt eine neue Ära anzubrechen. Klar, Einhörner sieht man immer noch hier und da. So schnell werden die auch nicht komplett von der Bildfläche verschwinden. Aber die nächsten Tiere drängen sich schon ins Scheinwerferlicht

Aufstrebende Tierstars

Zum einen haben wir da Alpakas. Okay, sie spucken, aber hey, nur, wenn sie wirklich genervt von dir sind. An dem Punkt waren wir alle schon einmal, hab‘ ich Recht?

Wenn man den Speichel außen vor lässt, sind Alpakas echt knuffig. Ihr Fell ist super weich. Dadurch, dass 90 Prozent von ihnen in Peru leben, haben sie meistens eine coole, bunte Decke, die an den Seiten mit Bommeln versehen ist. Davon mal abgesehen, obwohl das ein ziemlich starkes Argument ist, sehen Alpakas aus wie eine Light-Version von Kamelen. Und, wenn wir wirklich hundertprozentig ehrlich zu uns selbst sind, wissen wir, dass Kamele knallhart sind und Respekt verdienen. (Sie können Wasser in ihren Höckern speichern und laufen mega gechillt durch die Wüste, ich bitte euch).
Ja, ich weiß, das ist jetzt eher oberflächlich. Ihr wollt die harten Fakten, warum ihr euch Alpaka-Kissen kaufen solltet? Die könnt ihr bekommen: Alpakas sind so entspannt, dass sie häufig als Therapie-Tiere eingesetzt werden. Außerdem verbringen sie nicht gerne Zeit allein und deshalb lieber in der Herde unterwegs. Alpakas brauchen nicht viel um glücklich zu sein: Ein bisschen Gras und Wasser, ein paar Freunde und schon sind sie zufrieden.  Auf diesen Tierchen ruhe ich doch gerne mein müdes Köpfchen aus. 

Als nächstes auf der Liste der aufstrebenden Tierstars: Der Flamingo. Lässiger Schnabel, witzige Farbe und ein cooles Talent (auf einem Bein stehen). Das alles bieten euch die exotischen Vögel. Die pinke Farbe kommt aufgrund des Speiseplans, der aus Krebstieren und Algen besteht. Das Kunststück auf einem Bein, vollführen sie um Energie zu sparen und Wärme zu speichern. Außerdem sind sie gegenüber einer guten Party nicht abgeneigt. Flamingos leben oftmals in großen Gruppen mit bis zu 10 000 Vögeln. Da sag ich doch, immer her mit der neuen Lampe in Flamingo-Form. 

Mein "Spirit Animal"


Aber kommen wir zu meinem "Spirit Animal“: Dem Faultier. Um gleich einmal eine Sache festzuhalten: Das Faultier ist nicht per se faul. Es schläft nur die meiste Zeit, bewegt sich seeehr langsam, wenn es sich überhaupt einmal bewegt, und hängt viel rum. Wünschte ich mir manchmal, ich wäre ein Faultier? Ja. Versuche ich in meinem Alltag, so viel wie möglich von dieser Faultier-Mentalität einzubauen? Sowas von.  Kein Wunder also, dass ich auf diesen Zug sofort aufgesprungen bin. 

Freche(s) Früchtchen

Aber gut, so viel zu Tieren. Denn das ist natürlich längst noch nicht alles, womit wir unsere Wohnungen dekorieren. Seit einiger Zeit haben es auch Pflanzen und Früchte auf unsere Fenstersimse geschafft. 
Avocados, Ananas, Melonen und Kakteen sind die beliebtesten Aufdrucke, wenn man sich genauer im Einzelhandel umschaut. Egal ob vergoldete Staubfänger, Lichterketten oder Schlüsselanhänger, wir haben unsere Lieblingsfrüchtchen gerne um uns.  

Liegt es an der Optik, an dem sommerlichen Gefühl, das uns Ananas und Co. geben, oder ist unsere Faszination ein Zufall? Alle Antworten wären durchaus möglich. Aber vermutlich ist es wirklich nur, weil eine goldene Ananas eben doch ein bisschen cooler auf dem Tisch aussieht als eine güldene Feige. 


Bis nächste Woche

Eure Fabs

 

 

 

Wenn Alpakas auf einen zukommen, lieber den Regenschirm aufspannen. Spuckgefahr!

 

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