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Die Kunst des Aufschiebens

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Wer kennt es nicht. Du musst eine Hausarbeit, eine Präsentation oder irgendeine Aufgabe bis zur Deadline fertig haben. Nur ist es für mich immer eine echte Qual bis ich endlich einmal anfange. Denn nichts ist wichtiger als das Zimmer aufzuräumen, Klamotten auszumisten oder den 1500-Seiten-Schinken Krieg und Frieden zu lesen wenn man gerade eine Semesterarbeit zu erledigen hätte. 

Die Sache mit den Deadlines 

Nicht, dass ich mich komplett dagegen wehre früh anzufangen. So ist das auf keinen Fall. Meistens klaube ich meine Unterlagen zusammen und lege sie auf den Couchtisch. Dort liegen sie dann, während ich die letzten 14 Staffeln Supernatural noch einmal von vorne anschaue. 

Bin ich am Laptop, öffne ich zwar ein Word-Dokument und schreibe meinen Namen und meine Matrikelnummer in die Kopfzeile, lasse es dann aber wieder drei weitere Wochen unberührt. Ich meine, das war doch wohl genug an Vorarbeit oder?

Normalerweise bin ich eigentlich eher selten auf Youtube. Doch, wenn ich Deadlines einzuhalten habe, könnt ihr mir glauben, ich finde das Video-Tutorial, wie man am besten seine Dreadlocks loswird. Und dann zieh ich es mir sowas von rein. Witziger Fakt am Rande hierbei: Ich habe keine Dreadlocks. Aber hey, vielleicht wird’s ja mal wichtig. Genauso wie das Mundharmonika-Tutorial vor ein paar Monaten. 

Prokrastination 

Ich prokrastiniere vor allem. Davor für den Urlaub zu packen, davor, mein Zimmer aufzuräumen. Sogar diesen Text zu schreiben, schiebe ich mit Texten auf Buzzfeed über coole deutsche Feministinnen heraus. Übrigens, wusstet ihr, dass die erste deutsche Ärztin 1754 promovierte? Aber ich schweife ab. Prokrastinieren ist für mich zu einer Art Sport geworden. Eine innere Challenge. Wer hält es länger aus? Die Deadline oder ich? Bisher hat leider der Abgabetermin immer gewonnen. 

Andererseits, brauche ich den Druck irgendwie. Ich scheine mit ihm im Nacken, der Torschlusspanik und dem Angstschweiß auf der Stirn noch einmal eine Spur besser zu funktionieren. Ich meine, empfehlenswert ist der ganze Spaß nicht, aber hey, was soll man machen? Früher anfangen? Jaaaaa, aber, wo bleibt da der Witz? Außerdem, fange ich ja meistens schon vier Wochen vor der Deadline an. Ich höre nur gleich nach der Überschrift wieder auf. Das ist ein ganz gewaltiger Unterschied

Nun ja, trotz all der witzigen Videos über Disney-Stars und ihre ergiebigen Musikkarrieren (Platz eins war übrigens Justin Timberlake, wer hätte es gedacht), habe ich dann doch noch einen Text zusammenbekommen. 

Begeisterung! 

Wir sehen uns dann nächste Woche wieder. 

Eure Fabs

 

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