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Seltsame Unterhaltung 1

Übersicht

Also wie versprochen, werde ich heute ein bisschen in meine – gar nicht so verstaubte – Wundertruhe greifen, und euch meine Lieblingshassfilme vorstellen, die ich öfter schaue als ich zugeben mag. Deshalb habt Spaß mit dieser schrecklichen schönen schrägen Liste:

When in Rome (2010)

Um was geht es?

Die Kuratorin Beth (Kristen Bell) hat kein Glück in der Liebe. Als ihre Schwester ihren Urlaubsflirt heiratet, trifft Beth bei den Feierlichkeiten in Rom auf den charmanten Nick (Josh Duhamel). Als sich dieser ebenfalls als Niete herausstellt, "rettet“ Beth, wie sie sagt, fünf Münzen von unglücklich verliebten aus der Fontana dell‘ Amore. Und plötzlich hat sie mehr als nur einen Verehrer, der sie erobern will.

Warum ist der Film ein Guilty Pleasure?

Weil es schlecht ist. Sooo schlecht. Die Charaktere sind teilweise echt Nerv tötend, die Witze flach und die Love Story irgendwie ein kleines bisschen unrealistisch. Zugegeben, das ist bei jeder romantischen Komödie so. Insgesamt könnte man den ganzen Film also als seltsam beschreiben. Aber das hat mich nicht davon abgehalten, es schon mindestens zehn Mal anzuschauen. Warum? Schwer zu sagen. Ich glaube, weil ich die Schauspieler in anderen Rollen sehr mochte und bei Bell und Duhamel trotzdem die Chemie stimmt. Das macht viel aus, soviel muss gesagt sein.

 

The Amazing Spider-Man (2012)

Um was geht es?

Peter Parker ist ein Außenseiter. Doch nach einem Biss einer genveränderten Spinne ist nichts mehr wie es war. Peters Sinne sind geschärft und er kann Dinge tun, zu dem kein anderer im Stande ist. Nach einer Tragödie in der Familie wird aus ihm Spiderman, ein unbekannter Rächer auf New Yorks Straßen.

Warum ist der Film ein Guilty Pleasure?

Viele sehen die Trilogie der Nullerjahre als die einzig wahren Spiderman-Verfilmungen an. Und okay, ich verstehe, warum es bei dieser Neuinterpretation knapp fünf Jahre nach dem letzten Blockbuster mit Tobey Maguire, einiges an Widerwillen bei den Fans angesammelt hatte. Da ich mit ihnen aber noch nie etwas anfangen konnte, war ich eher gespannt, was die Neuinterpretation so zu bieten haben würde. Und da ich ein Riesen-Fan von Emma Stone und Andrew Garfield bin, muss ich an dieser Stelle zugeben, dass mir die „Amazing-Spider-Man-Reihe“ besser gefällt als die anderen.

 

Baywatch (2017)

Um was geht es?

Eigentlich geht es um nicht unbedingt viel. Rettungsschwimmer, Wasser, nackte Haut und Muskeln. Ach ja, und The Rock und Zac Efron müssen einen Mord aufklären um ihren Strand zu retten.

Warum ist der Film ein Guilty Pleasure?

Der Plot ist eigentlich gar nicht vorhanden, aber darum geht es bei Baywatch eigentlich auch nicht. Es geht vielmehr um Zac Efrons Muskeln. Und wenn die nicht im Bild sind eben The Rocks Muskeln. Ich hätte nicht unbedingt erwartet, dass ich so viel Spaß habe, bei einer Kinoverfilmung einer 90er-Jahre-Trash-Serie. Aber, oh Wunder, Baywatch ist ziemlich witzig und cool geworden. Denn: Es nimmt sich nicht allzu ernst. Und das macht den Charme aus.

 

 

Bis nächste Woche, wenn ich euch noch mehr von meinen geheimen Hassleidenschaften erzähle.

 

Eure Fabs

 

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