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Seltsame Unterhaltung Teil 2

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Also gut, wo waren wir stehen geblieben? Ach, ja: peinliche Lieblingsfilme. Da aber Bewegtbild nicht das Einzige ist, was eine ausgewachsene Hassliebe verdienen kann, machen wir heute weiter mit einer kleinen Liste zum Thema: Warum ich verrückt nach dieser Musik bin, es aber niemandem verraten kann. Außer euch jetzt. Aber, wir sind ja unter uns.

Fangen wir am besten gleich an:

Taylor Swift

Natürlich kommt es bei Miss Swift immer darauf an, wen man fragt. Denn sie spaltet die Fanwelt in treue Bewunderer, die sich kein Konzert oder T-Shirt mit Taylors Gesicht darauf entgehen lassen, und Menschen, bei denen sich die Fußnägel nach hinten kräuseln wenn sie allein das Wort Swift hören. Ja, und dann gibt es da noch mich. Ich gehöre eigentlich, wenn ich mich jetzt auf Leben und Tod entscheiden müsste, eher zu der Sorte, die nicht so begeistert von Taylor Swift sind. Aber dann, höre ich eben auch ihre Musik. Was die ganze Sache doch einen Tacken schwerer einzuschätzen macht.

Vermutlich würde ich sie deshalb als eine meiner Guilty Pleasures einordnen. Taylor Swifts Musik: leider echt gut. Talent kann man ihr also nicht absprechen. Aber sonst ist kein Swifti an mir verloren gegangen.

 

 

Little Mix

Eigentlich muss ich sagen, dass ich nicht mal ein soooo großes Geheimnis daraus mache, dass ich  diese Girlband aus Großbritannien höre. Naja, und weil ich diesen Zuckerpop irgendwie richtig gut leiden kann, höre ich ihn auch relativ oft. Dann erfreue ich mich an guten Stimmen, eingängigen Melodien und einem coolen British Accent. Tja und dann kommt das was kommen muss: Der Text. Eigentlich für jemanden der so pingelig ist wie ich (das ist vermutlich eine der nervigsten Eigenschaften, die ich habe), absolut inakzeptabel, diese belanglosen und sinnfreien Lyrics zu tolerieren, noch unwahrscheinlicher sie sogar gut zu finden und lauthals mitzusingen. Aber so ist es. Ich gebe es zu. Ich kann nicht aufhören mitzuwippen, wenn die Girls versuchen einen Typen aus ihrem Haar (?!) herauszubekommen (es geht hier wirklich nicht um den Kopf). Und ich kann nicht einmal ansatzweise so tun, als ob ich nicht komplett mitgehen würde, wenn sie die "komischen Menschen“ auf der Tanzfläche besingen.

Damit ihr Little Mix auch zum Opfer fallen könnt, hier ein Video:

 

 

Meghan Trainor

Und noch ein Vorzeigebeispiel was den kurzweiligen, nicht ganz so belanglosen aber trotzdem noch teilweise sinnfreien Sugarpop geht. Versteht mich auch hier nicht falsch: Ich liebe Meghan Trainor. Das coole ist, bei ihr schleicht sich immer auch ein etwas kritischer oder neckischer Songtext unter die "Dear Future Husbands“ oder "Me Toos“. Aber, und jetzt kommt’s: So richtig damit angeben, dass man sie hört, käme mir dann doch nicht in den Sinn. Die Musik ist wie die von Little Mix, eingängiger Beat, der Laune macht, ein eher zweitrangiger Text und ein quietschbuntes Video. Dazu lange Beachwaves-Extensions, viel Glitzer und wenig Klamotten. Wie gesagt, zum Herumposaunen taugt die Musik nicht unbedingt. Aber da ich mir eh nur die Musik anhöre, kann ich mich mit diesen Zutaten ganz gut anfreunden. Denn zum Mitwippen beim Zugfahren reicht es doch allemal.

Tanzbar ist die neue Nummer von Meghan Trainor übrigens auch:

 

 

Nächste Woche beschäftigen wir uns dann noch mit den "Guilty-Pleasure-Büchern“, die ich in meinem Regal stehen habe. Bis dahin viel Spaß beim neue Hasslieben sammeln.

 

Eure Fabs

 

 

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