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Fünf unbekannte Musiker, die ihr hören solltet

Übersicht

Wenn euch der Einheitsbrei der Top 100 Charts genauso auf die Nerven geht wie mir, dann wird es allerhöchste Zeit die folgenden Künstler bei Youtube in die Suchleiste einzugeben. 

Phlake 

Das Duo Phlake kommt aus Dänemark und macht souliges Chill-Out R&B. Durch die Ohrwurm verursachenden Refrains und die unaufdringlichen Elektrobeats sind Jonathan Elkaer (Beats) und Mads Bo (Gesang) die frische Alternative zu Calvin Harris. Die erste Single "Faded" wurde 2015 veröffentlicht und machte sie eher einer kleinen Fanbase in ihrem Heimatland bekannt. Doch noch im selben Jahr schafften die beiden es mit ihrer zweiten Singleauskopplung "Pregnant" in die Top Ten der Charts. Danach unterschrieb das Duo einen riesigen Plattendeal. Ihr Debütalbum "Slush Hours" wurde 2016 80 Millionen Mal gestreamt und machte sie damit in ganz Skandinavien bekannt. Dies bescherte ihnen fünf Grammys. Mein Lieblingssong des Duos ist "Angel Zoo", welcher mit coolen und sanften Beats sowie einem launigen Chorus besticht.

The Blue Van

Noch eine Gruppe aus Dänemark formen die vier Schulfreunde Steffen Westmark (Gesang/Gitarre), Soren V. Christensen (Keyboard), Allan Villadsen (Bass) und Per Jorgensen (Schlagzeug) seit ihrem 13. Lebensjahr. Sie bilden die Indie-Rockband "The Blue Van".

Bereits seit 2001 veröffentlicht die Band Musik, die vom Classic Rock der 60er-Jahre inspiriert ist. Ihre Songs wurden schon in über 65 Filmen, Serien und Werbespots verwendet. Darunter "The First Time", "Magic Mike", Apple und Samsung. Der lässige Rock der skandinavischen Jungs erinnert an "The 1975" und holt einen aus jedem emotionalen Tief. Meine Favoriten sind "Silly Boy" und "Man Up". 

Chvrches

Lauren Mayberry (Gesang, Synthesizer), Iain Cooke (Synthesizer, Gitarre, Bass, Gesang, Keyboard) und Martin Doherty (Synthesizer, Sampler, Gesang) kommen aus Glasgow (Schottland) und machen mit ihrer Band "Chvrches" (ausgesprochen Churches) Synth Electro Pop. Und das ziemlich erfolgreich!

Nach insgesamt drei Studioalben konnte das Trio Gold- und Platinschallplatten in Ländern wie Belgien, Australien und Kanada abstauben. "Chvrches" lassen den Synthesizer-Sound der 80er frisch und modern klingen. Musikalische Vorbilder der Band sind dabei Prince, Robyn oder Depeche Mode. Dabei sind „Chvrches“ genau das Richtige für eigentliche Elektro-Muffel – die Melodien und Texte sind so ansteckend, dass sie einfach gute Laune machen müssen. Persönlicher Favorit hier: "Graffiti" aus dem aktuellsten Album, dass die Nostalgiewellen losschickt.

Tove Lo

Tove Lo, die mit bürgerlichem Namen Ebba Tove Elsa Nilsson heißt, kommt aus Schweden und begann ihre Karriere im Jahr 2006. Sie spielt Schlagzeug, schreibt Songs für sich und andere Künstler (wie Victoria Justice, Hilary Duff und Ellie Goulding) und ist Teil des Electro Pop Duo "Icona Pop" ("I Love It"). Zudem kollaborierte sie auf Tracks mit Nick Jonas, Charli XCX, Alma und Major Lazer. Tove Lo ist auf dem Soundtrack der "Tribute von Panem"-Reihe und ging sowohl mit Katy Perry, Maroon 5 als auch mit Coldplay auf Tour.

Die Schwedin gewann mehrere Musikpreise in ihrer Heimat, als auch zwei Grammys und erreichte mit ihrer Musik Gold- und Platinstatus auf der ganzen Welt. Bisher veröffentlichte sie fünf Studioalben. Ihr musikalischer Stil ähnelt ebenfalls dem Synthiepop der 80er-Jahre, jedoch werden ihre Titel durch provokante zeitgenössische Texte zu "Pop-Dancefloor-Krachern". Mein Lieblingssong: "Talking Body".

Gabrielle Aplin

Die Singer/Songwriterin aus Bath, England, wurde über Nacht zu einem Youtube-Star nachdem sie 2008 eine Coverversion des Songs "My Heart" der Band Paramore. 2010 dann nahm Gabrielle Aplin dann ihre erste EP auf. Darauf folgten dann 2013 und 2015 weitere Studioalben. Im Vereinten Königreich erreichte sie Gold- und Platinstatus, in Japan wird sie verehrt und auch in Australien besitzt Aplin eine starke Fanbase. Zudem tauchen ihre Songs in verschiedensten Filmtrailern und Werbespots auf (Brooklyn, Der kleine Prinz).

In ihrem ersten Album überzeugte sie mit ihrer engelsgleichen Stimme und mit leisen doch wunderschönen Balladen. Doch fühlt es sich bei Titeln wie "Miss you" an, als ob sie erwachsener geworden wäre und sich gleichzeitig neu erfindet. So werden ihre Titel poppiger und lässiger (sogar mit Rockelementen), was auch daran liegen könnte, dass sie einige Oktaven tiefer singt als bei ihrem Debüt. Egal welche Version von Aplin, sie verdient auch hierzulande viel mehr Aufmerksamkeit.

Meine Favoriten: die zu Tränen rührenden Songs "Home" und "Salvation" als auch "Light Up The Dark". 

 

 

 

 

 

 

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