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Warum wir uns auf 2020 freuen können

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Ein neues Jahrzehnt – 2020. Das hört sich meiner Meinung nach immer noch an, wie aus einem Science-Fiction-Roman. Allerdings hält das frisch angebrochene Jahr einige Dinge bereit, auf die wir uns freuen können. Egal ob Roman, Film oder Serie, die 20er haben schon jetzt allerhand zu bieten. 

Buch

Das neunte Haus von Leigh Bardugo

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Ab 3. Februar erhältlich

Dieser neue Roman von der Grischa-Autorin ist laut Bardugo nur für ältere Leser geeignet. Es soll also düsterer und brutaler zugehen als bei ihren sonstigen Büchern für Jugendliche. Darin geht es um Studentenverbindungen, wie die berüchtigte "Skull and Bones" der Elite-Universität Yale. Die Macht dieser Bruderschaften beruht in Bardugos Kosmos auf uralter, dunkler Magie. Alex Stern ist gerade aufgenommen worden und schon geschehen auf dem Campus mehrere brutale Morde. Alex hat besondere Fähigkeiten, auch ohne das Haus, wie der Hauptsitz der Verbindung genannt wird. Sie kann die Geister der Toten sehen. Um eine über einhundert Jahre alte Verschwörung aufzudecken, muss Alex allerdings bis an ihre Grenzen gehen. Der Roman verspricht auf jeden Fall ein Highlight zu werden. 

Die Verfilmung der Grischa-Trilogie, sowie der "Das Lied der Krähen"-Duologie "Shadow and Bone" soll ebenfalls in näherer Zukunft in Serienform bei Netflix erscheinen. Wann ist allerdings noch nicht bekannt. 

Die Tribute von Panem Prequel von Suzanne Collins

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Ab 19. Mai erhältlich

Das letzte Panem-Buch erschien im Jahr 2011. Fast zehn Jahre später kommt nun die Vorgeschichte des dystopischen Kassenschlagers. Jeder, der sich mit den Romanen von Collins auseinandersetzt, hat sich schon mal gefragt, wie frühere Hungerspiele, beispielsweise von Haymitch oder Finnick aussahen – in den vorherigen Teilen wurden diese nur kurz angeschnitten. Das neue Werk Collins‘ setzt 64 Jahre vor Katniss‘ Sieg an. Am Morgen der Ernte des zehnten Jubiläums. Viel mehr ist noch nicht bekannt. Sogar der Titel besteht bisher noch aus einem X. Als eingefleischter Fan der Panem-Saga, freue ich mich sehr ab Mai wieder in die Welt eintauchen zu können. 

Das sternenlose Meer von Erin Morgenstern

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Ab 25. Mai erhältlich

Erin Morgensterns erster Roman "Nachtzirkus" ist irgendwie ein Geheimtipp und irgendwie auch nicht. Verkauft wurde es ziemlich erfolgreich und die internationalen Instagram-Buchblogger feiern es bis zum Umfallen. Allerdings im Mainstream ist die Geschichte noch nicht wirklich angekommen. Vielleicht ändert sich das mit Morgensterns neuem Buch – "Das sternenlose Meer". Zachary arbeitet in der Bibliothek an seiner Promotion. Weiterkommen klappt aber nicht, denn er findet ein Buch in dem seine Kindheit genau beschrieben wird. Wie kann das sein? Er entdeckt schließlich eine unterirdische Welt voller Bücher und einem sternenlosen Meer. Hier muss Zachary eine Verschwörung aufklären und um die Liebe seines Lebens kämpfen. 

Royal Blue von Casey McQuiston

Ab 1. April erhältlich 

Um dieses Buch gab es in den USA 2019 einen riesigen Hype. Die Story: Der Kronprinz von England verliebt sich in den First Son (den Sohn der amerikanischen Präsidentin). Vorher sind die beiden aber auch der Grund, weswegen sich die diplomatischen Beziehungen der englischsprachigen Länder verschlechtern. Lustig und romantisch – Journalistin und Autorin McQuiston hat die Bestsellerlisten Amerikas letztes Jahr im Sturm erobert. Nun ist ab April auch Deutschland dran. 

Film

Dune 

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Ab 19. November im Kino

Die Neuverfilmung des Roman-Klassikers wartet mit einem starbesetzten Cast auf: Timothée Chalamet, Oscar Isaac, Zendaya, Josh Brolin und Jason Momoa stehen unter anderem vor der Kamera. Frank Herberts Science Fiction Epos "Der Wüstenplanet" wird vom visionären Denis Villeneuve inszeniert, der schon mit preisgekrönten Werken wie "Arrival" bewiesen hat, dass er Alien-Stories wie kein zweiter auf die Leinwand bringt. Die Hoffnung besteht wohl darin, ein neues Franchise wie Star Wars – das übrigens auch als visuelle Vorlage dient – zu erschaffen. Denn Herberts Geschichte um Paul Atreides (Timothée Chalamet) erstreckt sich über mehrere Bände. Und steht in Komplexität Reihen wie Game of Thrones in nichts nach. Zur Handlung: Paul Atreides wird in eine schicksalshafte Bestimmung hineingeboren. Er muss zu den gefährlichsten Planeten des Universums reisen, um seine Familie und sein Volk zu schützen. 

Little Women 

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Ab 30. Januar im Kino

Unter der Regie von Greta Gerwig dürfen Emma Watson, Saoirse Ronan, Florence Pugh und Meryl Streep den Kinderbuch-Klassiker wieder aufleben lassen. In der Filmgeschichte wurde Louisa May Alcotts Werk schon einige Male verewigt. Zuletzt als Miniserie mit Ethan Hawkes Tochter Maya. Doch laut Kritikern soll sich Gerwigs Fassung den ersten Platz mit der Version von 1994 um Winona Ryder teilen. Gerüchten zufolge wünschte sich Autorin Alcott ein anderes Ende für ihre Hauptfigur Jo. Sie sollte ledig bleiben und eine große Schriftstellerin werden. Doch Alcotts Lektor zwang sie schlussendlich dazu die ambitionierteste March Schwester doch unter die Haube zu bringen. Gerwig soll das in ihrer Leinwandinterpretation berücksichtigt, den Stoff modernisiert haben. Was das genau heißt sehen wir dann Ende Januar im Kino. 

Black Widow

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Ab 30. April im Kino

Auch wenn die dritte Phase des Marvel Cinematic Universe (MCU) abgeschlossen ist, und wir uns in "Avengers: Endgame" von einigen unserer Lieblingshelden verabschieden mussten, geht es trotzdem mit neuen Abenteuern der übrig gebliebenen weiter. Oder im Fall von Natascha Romanoff – ACHTUNG SPOILER – eben in Form einer Art Prequel. Fans haben schon lange auf einen eigenen Film für Black Widow gewartet. Mit David Harbour (Hopper aus „Stranger Things“), Rachel Weisz und Florence Pugh (Amy March in Greta Gerwigs „Little Women“) bekommt Scarlett Johansson eine tolle Riege an Co-Stars. Der Film soll größtenteils zwischen "Captain America: Civil War" und "Avengers: Infinity War" spielen. Außerdem wird endlich enthüllt, was damals in Budapest passiert ist. (Wenn ihr Marvel kennt, wisst ihr von was ich spreche)

Tenet

Ab Juli im Kino

Der neue, sehnlichst erwartete Film von Batman-Regisseur Christopher Nolan besitzt einen ganz klaren Vorteil: Robert Pattinson. Obwohl vielleicht zwei Vorteile: Robert Pattinson und John David Washington. Lange hat Nolan ein Geheimnis um Cast, Story und Namen seines neuen Projekts gemacht. Jetzt gab es schon einen kleinen Teaser und Vorgeschmack darauf, was kommen wird. Einem kleinen Touch "Inception" kann sich das veröffentlichte Filmmaterial nicht erwehren. In Tenet soll Washington als Agent den dritten Weltkrieg verhindern. Dazu muss eine Person gestoppt werden, die die Fähigkeit besitzt, die Zeit zu manipulieren. Der Film ist laut Nolan selbst sein ambitioniertestes Projekt bis jetzt - mit einem Budget von 225 Millionen Dollar. 

The Eternals

Ab November im Kino 

Und ein weiterer Marvel-Film auf dieser Liste. Die ersten neuen Helden im MCU seit Captain Marvel werden die Eternals sein. Mit Richard Madden, Angelina Jolie, Kumail Nanjiani und Salma Hayek wird auch hier ein starkes Ensemble aufgefahren. Außerdem können wir uns über eine Game of Thrones- Reunion freuen: Kit Harington wird ebenfalls als Black Knight im Streifen auftreten. The Eternals soll eine Zeitspanne von ungefähr 7.000 Jahren umfassen, auch in der Gegenwart wird ein Teil der Story spielen. Die Eternals sehen dabei wie Menschen aus, sind aber genveränderte Superwesen mit entsprechenden Kräften. Auch deren Schöpfer, die Celestials, sowie die bösartigen Gegenstücke der Eternals namens Deviants werden in die Geschichte mit eingebunden. 

Serien 

Spinning Out

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Seit 1. Januar auf Netflix verfügbar

Das Eislaufdrama mit Kaya Scodelario in der Hauptrolle behandelt die Geschichte von Eiskunstläuferin Kat Baker, die ein Star im Einzellauf ist, bis sie ein fataler Sturz auf den Hinterkopf bremst. Egal wie sehr sie sich bemüht, durch ihre Panik wieder zu fallen, erlangt sie ihre alte Form nicht noch einmal. Als Kat die Chance bekommt als Paar-Läuferin wieder zu Größe zu gelangen zögert sie nicht. Doch ihr Leben wird danach ziemlich auf den Kopf gestellt. Intrigen, Herzschmerz und andere Verwirrungen warten. 

The Mandalorian

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Ab 31. März auf Disney+ verfügbar

In dieser Miniserie von "Iron Man"-Regisseur Jon Favreau, die vor allem durch den viralen Baby Yoda Aufmerksamkeit erlangte, verdient sich der zuerst namenlose mandalorianische Kopfgeldjäger durch das Aufspüren und Gefangennehmen von Flüchtigen seinen Lebensunterhalt. Als er den Auftrag bekommt eben jenen Baby Yoda zu töten, beschließt er, das grüne Findelkind zu beschützen. Dadurch gerät er auf die Abschussliste. Mit der Einführung von Disney+ im November startete auch dieser Star-Wars-Ableger auf dem Streaming Service. Zum Deutschland-Start der neuen Plattform kommen auch die hiesigen Fans in den Genuss von "The Mandalorian". 

Dracula

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Ab 4. Januar auf Netflix verfügbar

Steven Moffat und Mark Gatiss, die Schöpfer der überaus beliebten BBC-Serie "Sherlock" wagen sich an einen weiteren Klassiker der Literaturgeschichte heran. Dieses Mal soll es der Fürst der Finsternis persönlich sein – Dracula. Auch wenn dieser in seiner eigentlich angedachten Zeit bleiben darf – Sherlock wurde ja in die Jetztzeit versetzt – haben Gatiss und Moffat ein paar Veränderungen am vorliegenden Material unternommen. So soll Dracula, der in der Erzählung von Bram Stoker eher als Antagonist und Bösewicht daherkommt, der Held sein. Außerdem deutet schon der Trailer des Horror-Spaßes an, dass die Serie nichts für schwache Nerven ist. 

Locke and Key

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Ab 7. Februar auf Netflix verfügbar

Basierend auf der Graphic-Novel-Vorlage von Joe Hill und Gabriel Rodriguez kehren die drei Locke-Kinder Kinsey, Bode und Tyler zusammen mit ihrer Mutter in das Haus ihrer Vorfahren in Massachusetts zurück, nachdem ihr Vater unter sehr seltsamen Umständen um Leben gekommen ist. Das Haus ist voller mysteriöser Schlüssel, die etwas mit dem Tod ihres Vaters zu tun haben könnten. Als die Geschwister jedoch mit diesen herumexperimentieren erwecken sie einen Dämon, der sie zu verfolgen beginnt. 

Hollywood

Ab 1. Mai auf Netflix verfügbar

Ein weiterer Beitrag aus Ryan Murphys Ideenschatzkiste wird die Historienserie "Hollywood" darstellen. Mit an Bord ist "Glee" und "American Crime Story"-Star Darren Criss. Die Miniserie soll in den 1940er-Jahren spielen und mehrere Handlungsstränge, die die Traumfabrik thematisieren vereinen wird. Laut der Showrunner ist die Serie eine Liebeserklärung an Hollywoods goldenes Zeitalter. 

Cursed

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Ab 2020 auf Netflix verfügbar

"Cursed" scheint auch auf den Thron zu schielen, den "Game of Thrones" hinterlassen hat. Mit "Tote Mädchen lügen nicht"-Star Katherine Langford und "Vikings"-Veteran Gustaf Skarsgard will Netflix die gleichnamige Graphic Novel von Frank Miller und Tom Wheeler zum Leben erwecken. Langford spielt die Heldin Nimue, aus deren Sicht die Arthus-Legende erzählt wird. Ihr Schicksal ist es die "Lady of the Lake" zu werden. 

 

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Würth feiert 2020 Jubiläum mit den Würth Philharmoniker, Open Air und einem Tag der offenen Tür.