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Gefälschte E-Mails: Netflix-Nutzer im Visier von Betrügern

Die besten True-Crime-Dokus

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Die nicht ganz neue Obsession des Internets ist, sich True-Crime-Inhalte in Form von Doku-Shows, Podcasts und Magazinen zu Gemüte zu führen. Dabei ist interessant, dass vor allem Frauen besonders fasziniert von Geschichten um echte Kriminalfälle sein sollen. Meistens die Opfer der dargestellten Täter. Gerade feiert das Wahre-Verbrechen-Genre einen Höhepunkt, fast jeder zweite Titel auf Netflix ist derzeit eine Doku über ein schreckliches oder total abgedrehtes Verbrechen. Wer sich so sehr gruseln möchte, dass er in der Folge drei Tage lang nur mit Licht einschlafen kann, der ist genau richtig bei diesem Artikel. 

Hier also die besten (mit Vorbehalt) True-Crime-Dokus auf Netflix, die euch das Fürchten lehren.

Don’t F*ck with Cats – Die Jagd nach einem Internet-Killer

Das ist vermutlich die krasseste Miniserie auf der Liste. Mich hat sie mindestens noch eine Woche danach beschäftigt und nicht richtig einschlafen lassen. Eine eindeutige Warnung an alle Tierfreunde und Leute mit schwächeren Nerven – diese Show könnte etwas sein, das ihr auslassen möchtet. Ich habe selbst Haustiere und musste ein paar Mal wegschauen. Normalerweise bin ich eher aus härterem Holz geschnitzt und lasse mich nicht so leicht beeindrucken, doch es ist schon über drei Monate her, dass ich die Serie geschaut habe und mir laufen immer noch Schauer über den Rücken. 

Darum geht’s: Eine Gruppe Internetgeeks versuchen, herauszufinden, wer hinter den schrecklichen Folter-Videos von Katzen im Netz steckt. Irgendwann reichen ihm aber die Tiere nicht mehr aus. Und er tötet einen Menschen

Die kontrovers diskutierte Serie ist handwerklich wirklich sehr gut gemacht. Man kann nicht wegsehen und der Spannungsaufbau ist herausragend. Allerdings ist die Geschichte wirklich absolut schrecklich. Sie hallt definitiv noch lange nach. Bitte wirklich zwei Mal überlegen, ob man sich das antut. 

Tiger King (dt. Großkatzen und ihre Raubtiere) 

Der nächste Titel auf der Liste ist vermutlich das Verrückteste, was ich je gesehen habe. Darin geht es um den Tierzüchter Joe Exotic, der sich selbst den Spitznamen Tiger King gibt, und seine Kontrahentin Carole Baskin, eine eigens ernannte Tierschützerin. Interessanterweise scheint Joe Exotic am Ende der „Sympathischste“ der gezeigten Zoobesitzer. Obwohl dieser einen Mord in Auftrag gegeben hat. Egal ob Polyamorie, angeblich durch den Fleischwolf gedrehte Ehemänner, Betrug oder Drogenhandel: „Tiger King“ kann damit aufwarten. Am besten lässt sich die Show wohl so beschreiben: Immer wenn man denkt, es kann nicht noch wilder kommen – lugt ein weiterer abgedrehter „Tierfreund“ um die Ecke.

Der Fall des Gabriel Fernandez 

Wieder nichts für schwache Nerven. Der achtjährige Gabriel Fernandez wird von seiner Mutter und deren Lebensgefährten über Jahre gequält und schließlich ermordet. Was diese beiden ihrem unschuldigen Kind angetan haben, lässt niemanden kalt. Doch das wirklich Schockierende ist, dass die Behörden, Bekannten, Familie und Lehrer gesehen haben, was passierte und nichts unternahmen. Die Prozesse gegen die Erziehungsberechtigten sowie die Sozialarbeiter sind emotional und lassen einen pausenlos ungläubig den Kopf schütteln. 

Der Mörder in Aaron Hernandez 

Der Profi-American-Football-Spieler Aaron Hernandez wird 2013 beschuldigt, seinen angehenden Schwager Odin Lloyd getötet zu haben. Dazu tauchen noch Hinweise auf, die belegen sollen, dass Hernandez ein Jahr zuvor zwei weitere Morde begangen hatte. Das Motiv für die Tat ist bis heute ungeklärt. Genau da setzt die Netflix-Serie an. Wollte Lloyd Hernandez angebliche Homosexualität publik machen? Hatte die Hirnerkrankung (chronisch-traumatische Enzephalopathie), die häufig bei Football-Spielern vorkommt und an der Hernandez litt, einen Anteil an seinem impulsiven Verhalten? Sehr spannende Dokumentation, nicht nur für Sportfans. 

Making a Murderer

Die bereits zwei Staffeln umfassende Show erzählt von dem 18 Jahre zu Unrecht inhaftierten Steven Avery. Doch nach seiner Haftentlassung und einem Schadensersatz von 36 Millionen Dollar wird er 2005 des Mordes an einer 25-Jährigen für schuldig befunden. Derzeit sitzt er seine lebenslange Haftstrafe ab. Die erste Staffel wurde über zehn Jahre lang gedreht und ist wirklich beeindruckend. Vor allem die Kritik am amerikanischen Rechtssystem schockiert auf ganzer Linie. 

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