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Schwimmen im Horrorsee

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Letztes Wochenende habe ich mit zwei Freunden, Freiwillige in Taveta besucht. Wir sind insgesamt drei Stunden gefahren bis wir Taveta, die Heimatstadt der zwei Deutschen, erreicht haben. Die Stadt liegt fünf Minuten von der Grenze zu Tansania entfernt und hat einen großen, bekannten Markt.

Herzliche Begrüßung

Von der Stadt aus haben wir zehn Minuten zu Fuß zu unserem Freund nach Hause gebraucht. Seine Gastfamilie hat uns herzlich begrüßt und wir hatten zum ersten mal fließendes Wasser. Am Samstag sind wir dann mit dem Bodaboda (Motorrad) zum Lake Challa gefahren, einem See, der sich in einem Krater gebildet hat. Wir waren die einzigen, die in ihm geschwommen sind, da es viele Legenden und Gerüchte über diesen See gibt.

Gefährliche Geschichten

Es wird nämlich unter anderem behauptet, dass der See am tiefsten Punkt 3.000 Meter tief sei, was sehr beängstigend ist und zunehmend Schrecken verbreitet. Zudem gebe es einen Wasserstrudel in dem See, der den Lake Challa unterirdisch mit dem Lake Jipe verbinde. Die beiden Seen liegen allerdings ca. 60 km voneinander entfernt, weswegen dies sehr unwahrscheinlich ist. Es wird außerdem berichtet, dass schon einmal ein Tourist tot im Lake Jipe aufgefunden worden sei, obwohl er im Lake Challa geschwommen war.

Eine Schulklasse und zwei Fischer haben wir trotzdem dort angetroffen, welche jedoch nicht im Wasser waren.

Anmerkung der Redaktion: Tatsächlich wurde 2002 eine 18-jährige Britin von einem Krokodil getötet, als sie nachts im Lake Challa schwamm.

 

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