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Das kenianische Schulsystem

Übersicht

In Kenia ist das Schulsystem anders aufgebaut als in Deutschland. Die Grundschule geht acht Jahre und am Ende jedes Jahres sind Prüfungen, um in die nächste Klasse zu kommen.

Keine Nachholtermine

Keine Selbstverständlichkeit sind die Klausuren- bzw Prüfungsnachschreibetermine wie in Deutschland. Wenn man an einem Prüfungstag krank ist, kann man die Prüfung erst ein Jahr später wiederholen. Es gibt keine andere Möglichkeit die Prüfungen Tage oder Wochen später zu schreiben.

Am Ende der Grundschule entscheidet - wie in Deutschland - die Note auf welche weiterführende Schule man kommt. Dieses System ist vergleichbar mit der Hauptschule, der Realschule und dem Gymnasium in Deutschland, da es auch in Kenia drei verschiedene Schularten gibt.
Außerdem unterscheidet man zwischen der "Secondary school" und der "Highschool", die beide vier Jahre lang gehen.

Verschiedene Schulformen

In Kenia gibt es öffentliche und private Schulen. Die privaten Schulen kosten umgerechnet 30 Euro im Monat,  die öffentlichen Schulen sind hingegen kostenlos. Die meisten Eltern schicken ihre Kinder auf eine private Schule, da diese in der Regel besser ist als eine öffentliche Schule. Eine andere Möglichkeit ist ihr Kind auf ein Internat zu schicken, falls die Schule weiter weg ist. Das ist aber natürlich um einiges teurer. Trotzdem wird das für gute Bildung von vielen in Kauf genommen.

Ein weiterer Unterschied ist, dass die Eltern entscheiden können, ob sie ihr Kind auf eine gleichgeschlechtliche oder gemischte Schule schicken. Viele Eltern bevorzugen ersteres, da dort die Chance geringer ist, Leute vom anderem Geschlecht kennenzulernen. So vermeidet man Beziehungen in der Schulzeit.

Kaum Arbeitsmöglichkeiten

Es gibt in Kenia Colleges und Universitäten. Je nach Abschlussnote kann man studieren gehen. Die Schüler mit besseren Noten gehen zur Universität, die anderen in Colleges. Der Bachelor an der Universität geht vier Jahre, wohingegen der Master nur zwei Jahre geht. 

Viele Leute in Kenia haben studiert, haben aber keinen Job, da es in Kenia kaum Jobmöglichkeiten gibt. Ein Großteil der Menschen endet deswegen mit einem eigenen, kleinen Shop an der Straße, wo sie ihr eigenes angebautes Gemüse und Obst verkaufen. Außerdem halten viele Leute, die auf dem Land wohnen, ihre eigenen Nutztiere, wie Kühe, Hühner und Ziegen. So können sie Milch, Eier und Fleisch für den Eigenbedarf nutzen und es sogar verkaufen. Zusätzlich haben sie keine Ausgaben für diese Produkte.

 

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