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goodbye London

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Hello everybody,

tatsächlich ist meine Zeit in London schon vorbei und ich befinde mich seit dem 17.3 wieder in Deutschland. Es ist wirklich toll wieder hier zu sein, bei meiner Familie und meinen Freunden. Ich bin froh, dass sich zu Hause nicht viel geändert hat und es ist unglaublich schön wieder in meiner gewohnten Umgebung zu sein. Trotzdem vermisse ich jetzt schon meine ganzen Freunde aus London. Dadurch, dass ich sie wirklich jeden Tag gesehen habe, waren sie wie meine zweite Familie dort. Deswegen ist es jetzt schon etwas ungewohnt, sie erst ein Mal eine Weile nicht mehr zu sehen. Aber nun zu meiner letzten Woche in London, was ja noch den Besuch meiner Freundinnen Tami und Becca beinhaltet: 

Touristen-Besuch aus Deutschland

Die beiden sind am Mittwoch den 8.3 abends gelandet und ich habe sie dann mit Jonas (noch ein Mal danke das du mich begleitet hast, hihi ) um halb zwölf an der Victoria Station abgeholt. Um ein Uhr waren wir dann im Bett, was nur sechs Stunden Schlaf bedeutete, juhu. Am Donnerstagmorgen ging es dann, mehr oder weniger fit, auf die klassische Touri Tour, die ich mit jedem meiner Besucher hier gemacht habe. Das bedeutete über die Tower Bridge laufen, rüber zu dem Tower of London, dann über die Millennium Bridge und dann weiter zum London Eye, Big Ben und der Westminster Abbey.

Das tolle war, dass wir richtig schönes und warmes Wetter hatten. Deswegen war es auch besonders toll, als wir mit dem London Eye gefahren sind. Das hatte ich davor noch nicht gemacht und ich bin froh, dass ich damit gefahren bin. Durch das tolle Wetter hatten wir eine echt schöne Aussicht, bei einer Fahrtdauer von etwas mehr als einer halben Stunde. Da wir am Donnerstag sogar noch genug Zeit hatten, sind wir auch noch zum Buckingham Palace und durch den Hyde Park gelaufen. Danach ging es mit dem Bus zurück und wir haben mein Gastkind von der Schule abgeholt und ihm anschließend etwas zu Essen gekocht. Kurz darauf kam schon meine Gastmutter und wir hatten wieder frei. Da wir durch das viele Laufen und die wenigen Stunden Schlaf ziemlich müde waren, sind wir nur noch in Dulwich Village (etwa 15 Minuten zu Fuß entfernt) essen gegangen. Richtung halb 10 ging es dann ins Bett.

Letztes Wochenende in London

Am Freitag ging es dann bei leichtem Regen zum "Harrods", das Einkaufszentrum der Reichen. Wir sind einfach mal ein bisschen hindurch geschlendert. Die Architektur ist wirklich sehr schön und jeder Raum hat so zu sagen seine eigene Bauweise. Zum Beispiel war ein Raum im der ägyptischen Stil aufgebaut. Danach sind wir zur "Bywater Street" gelaufen. Davon hatte ich noch nie gehört, aber meine Freundinnen sind bei ihren Recherchen, was sie alles in London sehen wollen, darauf gestoßen. Die Straße hat schöne bunte Häuser und ist wirklich sehenswert und gehört nicht zum klassischen "Tourikram". Danach ging es zum shoppen zu Victoria's Secret, was wirklich ein weiter Fußweg von der "Bywater Street" war, aber meine Freundinnen wollten dort auf jeden Fall hin.

Da es dann bereits schon Nachmittag war, haben wir uns für ein paar Stunden getrennt. Meine Freundinnen haben sich noch Notting Hill angeschaut und ich habe mein Gastkind von der Schule abgeholt. Wir haben uns dann wieder bei mir getroffen und sind zusammen ins "Florence", eine Bar in Hern Hill. Dort haben wir uns auch mit Tini, Jonas, Maischa, Amrei usw. getroffen und waren sogar insgesamt zu 10. Der Abend war wirklich witzig und wir hatten alle viel Spaß

Am Samstag standen dann einige Märkte auf dem Programm. Zuerst sind wir gemütlich durch den Camden Market geschlendert, dann ging es nach Shoreditch durch ein paar Vintage Läden und zum Schluss sind wir noch zum Leadenhall Market, auch bekannt als die "Winkelgasse" aus den Harry Potter Filmen. Die Szenen aus der "Winkelgasse" im ersten Film der Harry Potter Serie wurden hier im Jahre 2001 gedreht. Deswegen ist es für Harry Potter Fans auf jeden Fall ein Muss

Richtung Abend ging es dann mit hungrigem Magen zu Maischa, wo wir uns mit den anderen getroffen und zusammen gegessen haben. Danach sind wir alle zusammen in den Club "Tiger Tiger" gegangen und hatten einen witzigen Abend.

Am Sonntag ging es dann, etwas später als geplant, um halb 12 zum frühstücken ins "Bill's" in der Nähe von Covent Garden. Hier gehe ich wirklich sehr gerne frühstücken, denn alles schmeckt wirklich unglaublich gut und auch preislich ist es relativ günstig. Anschließend ging es dann durch "China Town" und da es dann angefangen hatte zu regnen, sind wir ein bisschen shoppen gegangen. Sonntags ist das in London zum Glück möglich. Abends sind wir noch für ein paar Kartenspiele zu Maischa gegangen und danach sind wir dann alle schon ziemlich früh ins Bett, da wir noch müde von der letzten Nacht waren.

Am Montag war zum Glück wieder richtig schönes Wetter, was wir dann auch ausgenutzt haben, in dem wir in den Richmond Park gefahren sind. Der Richmond Park befindet sich im Südwesten Londons und ist der größte ummauerte Park Europas, in einem städtischen Gebiet. Man kann dort freilaufende Hirschherden beobachten und wunderschön spazieren gehen. Das haben wir dann auch getan. In der Mitte des Parks befindet sich ein See, um den wir gelaufen sind. Dank des schönen, sonnigen Wetters, konnte man den Parkspaziergang richtig genießen. Richtung Mittag haben wir dann den Park verlassen und sind Fish & Chips essen gegangen. Wir haben uns dann noch ein bisschen auf eine Bank an der Themse gesetzt und uns etwas gesonnt, bevor es Richtung 14 Uhr mit dem Bus wieder zurück ging. Abends sind wir dann alle zu Jonas, wo wir zusammen gekocht und Karten gespielt haben. Insgesamt bin ich übrigens mit meinen Freundinnen in den sechs Tagen, 80 Kilometer gelaufen! Kaum zu glauben, aber wahr.

Meine letzten Tage

Am Dienstagmorgen war der Besuch meiner Freundinnen dann schon zu Ende und ich habe sie um zehn Uhr zum Bus gebracht, welcher sie zum Flughafen fuhr. Anschließend bin ich noch zu Jonas gegangen, zu dem Maischa und Tini auch noch später dazu gestoßen sind. An meinem vorletzten Abend, dem Mittwoch, bin ich dann mit meinen Gasteltern zusammen essen gewesen. Wir hatten einen unglaublich netten Abend und da wurde mir noch ein Mal bewusst, wie viel Glück ich mit meiner Gastfamilie hatte. Ich habe mich mit allen wirklich gut verstanden und auch mit meinem Gastkind hatte ich wirklich viel Glück. Mit ihm konnte ich immer viel Spaß haben und obwohl er erst elf ist, trotzdem ernste und sehr interessante Gespräche führen. Ich habe mich wirklich sehr wohl hier gefühlt.  Dank ihnen hatte ich eine unvergessliche Zeit in London und ich bin ihnen wirklich sehr dankbar dafür, was sie alles für mich gemacht haben. 

Meinen letzten Abend habe ich dann mit Jonas, Tini, Maischa und Amrei verbracht. Wir haben Essen bestellt, viel geredet und wieder Karten gespielt. Was wirklich unglaublich süß war, war das sie mir zum Abschied etwas kleines geschenkt haben. Sie haben mir ein gemeinsames Bild von uns in einem Bilderrahmen geschenkt und jeder hat mir einen Brief geschrieben. Jeder einzelne Brief war wirklich unglaublich süß und dadurch habe ich etwas, was mich immer an sie erinnert und mal nicht "digital" ist. 

Die Nacht auf Freitag habe ich dann kaum geschlafen, oder es kam mir auf jeden Fall so vor, denn ich habe noch lange über meine Zeit hier nachgedacht. Um zehn Uhr haben mich dann Maischa und Tini abgeholt und zum Flughafen gefahren (noch ein Mal ganz viel Liebe an euch, das ihr das gemacht habt ♥ ). Wir sind nur etwa 50 Minuten gefahren, da der Flughafen Heathrow auch wirklich nicht weit entfernt ist. Nachdem ich mich dann von den beiden verabschiedet hatte, ging es mit zwei großen Koffern und einem kleinen Rucksack zur  Gepäckabgabe. Um 13:55 startete mein Flug und um 16:30 bin ich in Stuttgart gelandet, wo mich dann mein Vater abgeholt hat. Danach ging es erst ein Mal mit meiner Familie essen und anschließend habe ich etwas mit meinen Freunden gemacht.

Abschließend kann ich sagen, das ich wirklich tolle sieben Monate in London hatte und ich dadurch auch etwas selbständiger geworden bin. Ich habe neue, sehr gute Freunde kennengelernt und mit ihnen viel erlebt. Auch mein Englisch hat sich auf jeden Fall verbessert, was nicht nur ich selber gemerkt habe, sondern mir auch ein paar Mal gesagt wurde. Ich hatte eine tolle und liebe Gastfamilie, die dafür gesorgt hat, dass ich eine unvergessliche Zeit hier hatte und ich kann jedem so eine Zeit im Ausland nur empfehlen

So, dass war dann aber wohl mein letzter Blogeintrag hier. Ich hoffe er hat euch gefallen. Ich verabschiede mich dann mal von hier. Bye bye. Eure Josephine.

 

 

 

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