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Ab nach Peru!

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Adios amigos… und ab nach Peru! Das Abitur in der Tasche und einige Impfungen später, während die meisten anderen meiner Schulfreunde sich ein WG Zimmer in Deutschland suchen, werde ich in das Andenhochland von Peru reisen.

Weltwärts Freiwilligendienst

Doch nicht etwa, um ein Jahr Südamerika zu bereisen, sondern ich werde für ein Jahr einen weltwärts Freiwilligendienst in einem Altersheim absolvieren. Der weltwärts Freiwilligendienst ist ein vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung geförderter Lerndienst, der es Jugendlichen ermöglicht, für ein Jahr in einem Entwicklungsland mitzuhelfen.

Für ein Jahr werde ich in Cusco, der ehemaligen Inkahauptstadt Perus, die Mitarbeiter in dem Altersheim Asilo gemeinsam mit zwei weiteren deutschen Freiwilligen unterstützen. Dabei werden unsere Aufgaben vielfältig sein: Wir werden den Mitarbeitern bei der täglichen Pflege unter die Arme greifen, sind aber auch für die Organisation und Durchführung verschiedener Projekte zuständig. Außerdem können wir uns in vielen Bereichen wie Beispielsweise der Küche, der Physiotherapie oder der Krankenstation einbringen.

Warum nicht Deutschland?

Doch warum eigentlich Peru? Und warum hilfst du dann nicht einfach in einem Altersheim in Deutschland, hier gibt es doch auch viele Probleme?

Ich habe schon lange Interesse daran, eine neue Kultur und Sprache zu erlernen und mich dabei weiterzuentwickeln und selbstständiger zu werden. Außerdem ist es mir wichtig, nicht nur zu reisen, sondern dabei einer sinnvollen Tätigkeit nachzugehen und den Menschen dort zu helfen. Speziell Peru interessiert mich schon ziemlich lange, da ich die Kultur der Inkas wirklich beeindruckend und einzigartig finde. Der Freiwilligendienst in Peru bietet mir somit eine gelungene Kombination aus Dienst am Nächsten und dem Kennenlernen einer für mich völlig neuen Kultur und Mentalität.

Abenteuer WG

Ich werde gemeinsam mit vier weiteren Freiwilligen in einer WG in der Nähe unserer Einrichtung leben. Für mich als nun gerade 18 gewordene Abiturientin werden viele verschiedene Herausforderungen auf mich zu kommen: Zum einen die Tatsache, dass ich zum ersten Mal in meinem Leben getrennt von meiner Familie leben werde, den Haushalt meistern, das Abenteuer WG und natürlich eine völlig neue Lebensweise unter ärmeren Verhältnissen.

Jedoch freue mich wirklich auf diese einzigartige Reise und auf diese Herausforderung! Ich erhoffe mir von dem Jahr, dass sich meine Sichtweise auf viele Dinge verändern wird und dass mir das Jahr auch dabei helfen wird, die Antwort auf die Frage nach meiner Zukunft zu finden.

Am 2. August geht es endlich los und ich würde mich sehr freuen, wenn der ein oder andere meine Reise nach Südamerika mitverfolgen würde… Also, lest einfach weiter ;)

Bis bald, hasta pronto,

eure Lara

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