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Süßes oder Saures?

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Der 31. Oktober ist der schaurigste Tag des Jahres: Halloween. Seinen Ursprung hat das Fest in einem Brauch der Kelten. In deren Mythologie kehren an diesem Tag Verstorbene aus dem Totenreich zurück und ziehen mit Geistern und Dämonen umher. Irische Einwanderer brachten den Brauch im 19. Jahrhundert in die USA, von dort kam er später nach Europa zurück. Gefeiert wird Halloween am 31. Oktober, dem Vorabend von Allerheiligen. Doch während sich Stimmt!-Schreiberin Johanna Hohl darüber freut, dass sich das Fest jetzt auch in Deutschland immer größerer Beliebtheit erfreut, gruselt es Stimmt!-Schreiberin Joy Dallmann vor Kürbissen und Co.

Pro von Johanna Hohl

Halloween, das Fest der Gespenster und Vampire, wird von vielen Menschen gefeiert. Kein Wunder: Es ist nicht nur unglaublich abwechslungsreich, sondern auch eine Chance, sich in ein Kostüm zu schmeißen. Es gibt doch immer irgendetwas, das man schon immer mal sein wollte, und an diesem Tag hat man endlich einmal die Möglichkeit dazu. Jeder kann seiner Kreativität freien Lauf lassen. Jüngere Kinder nutzen diesen Tag hauptsächlich, um sich abends die Süßigkeiten anderer unter den Nagel zu reißen. Entweder, man tut es ihnen gleich, oder, wenn man sich zu cool dafür fühlt, nutzt Halloween als Anlass für eine Party.

Im Allgemeinen ist der Grusel-Brauch ein schöner Grund, sich mal wieder mit Freunden zu treffen. Wenn man keine Lust hat, mit einer größeren Anzahl von Menschen zu feiern, kann man sich ein paar Gruselfilme besorgen und mit einem Freund oder alleine einen Horrorfilm-Marathon hinlegen. Es wäre aber eigentlich zu schade, den 31. Oktober nicht zu nutzen, um in eine andere, eine bösartige Rolle zu schlüpfen.

Contra von Joy Dallmann

Man spricht schon Wochen vorher über das passende Kostüm und überlegt, welche Einladung zu welcher Party man annimmt. Für viele beginnt der Herbst erst richtig, wenn vor der Tür Kürbisse stehen, die ihre geschnitzten Gesichter zu gruseligen Grimassen verziehen. Viel Dekoration, viel Kitsch und vor allem ein Riesengewinn für die Industrie. Feste wie Weihnachten sind schon lange dafür bekannt, dass das Geschäft boomt. Doch auch für Halloween kauft man sich ein Kostüm (hat man das nicht schon für Karneval getan?!), die richtige Dekoration und allerlei unnötigen Kleinkram.

Von allen "Erwachsenen“ mit festem Wohnsitz erwartet man einen riesigen Haufen Süßigkeiten. Die Kinder ziehen also um die Häuser, um besagte Süßigkeiten mit ihren Sprüchen zu ergattern, die Jugend feiert bis in die Nacht und jeder, der aus diesem Alter schon längst draußen ist, ist genervt von dem Lärm und dem ständigen Klingeln. Schon lange polarisiert der 31. Oktober, an dem Kinder sich mit Vampirzähnen und schwarzen Masken in mehr oder weniger gruselige Wesen verwandeln. Ein weiteres überflüssiges Fest, das aber so schnell wohl nicht wieder verschwindet.

 

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