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T-Shirts für zehn Euro sind okay!

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H&M, Primark und New Yorker: Ich habe kein Problem damit, in diesen Läden einzukaufen. Bei teurer Markenkleidung zahlt man doch nur für den Namen. Wer kann schon garantieren, dass die Produktion dieser Hemden und Hosen mit rechten Dingen zugeht? Laut Studien der Umweltschutzorganisation Greenpeace lassen sogar Marken wie Armani und Tommy Hilfiger ihre Kleidung für Billiglöhne nähen.

Und damit nicht genug: In Kleidungsstücken der Modehäuser Puma, Nike und Lacoste wurden chemische Giftstoffe gefunden. Also, wozu soviel Geld zahlen, wenn es keinen Unterschied macht, ob Marke oder Billiglabel und Frauen in Bangladesch ausgebeutet werden. Und die Kleidung genauso gesundheitsschädlich ist, wie die von H&M und C&A.

 

Man müsste das gesamte System ändern

Wenn man das Problem der Produktionsbedingungen beheben will, bräuchte man eine komplette Fair-Trade-Wirtschaft. In der Lebensmittelbranche, zum Beispiel bei der Kaffeebohnen-Ernte, arbeiten die Menschen auch für wenig Geld. Außerdem sind Klamotten von billigen Modefirmen nicht nur günstig, sondern auch trendiger als Markenklamotten.

In erster Linie achtet doch jeder darauf,  modisch angezogen zu sein . Dafür muss man nicht viel Geld ausgeben. Ich finde die Umstände, unter denen die Klamotten hergestellt werden, auch nicht gut. Solange die Branche aber nicht transparenter wird, ist mir teure Kleidung das Geld nicht wert. Denn die Garantie für faire Produktionsbedingungen ist bei Markenkleidung nicht gegeben.

 

 

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