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Billige T-Shirts sind nicht okay!

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Billig, billiger, am billigsten – das sind nicht nur die Klamotten bei H&M, Kik und Co. Auch die Bedingungen, unter denen die Menschen in China, Indien oder Bangladesch unsere Hosen und T-Shirts produzieren, kann man so bezeichnen. Hungerlöhne, Kinderarbeit, menschenunwürdige Arbeitsbedingungen, Umweltverschmutzung durch diverse Bleich-oder Färbemittel, die willkürlich in Flüsse und Seen geleitet werden.

Vor kurzem starben über 100 Menschen bei einem Brand in einer Textilfirma in Bangladesch. Der Grund hierfür waren nichtvorhandene Sicherheitsvorkehrungen und zu viele Menschen auf zu engem Raum. Hauptsache billig produziert. Wir alle wissen um diese Tatsachen, doch trotzdem halten sie uns nicht von Massenkonsum und dem Gang zur Billigfirma ab.

 

Bewusst einkaufen und auf Siegel achten

Leicht macht man es sich damit, den Grund dafür auf das mangelnde Geld zu schieben. Aber mal ganz ehrlich: wer wirklich will, der kann auch. Wenn ein T-Shirt für fünf Euro über die Ladentheke geht, kann etwas nicht mit rechten Dingen zugehen kann.

Müssen wir jetzt alle in juteähnlichen Öko-Klamotten herumrennen? Auf keinen Fall, denn es gibt vergleichbare Alternativen. Hess Natur, fairtragen.de oder fairticken-shop.de sind nur ein paar Beispiele. Eine Zusammenstellung der “grünen Labels” findet man unter gruenemode.de. Allgemein gilt: Kritisch hinterfragen, nachhaltig sowie bewusst einkaufen und auf Siegel oder Auszeichnungen achten.

 

 

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