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Jeder Tag ein Abenteuer

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Arbeiten und Reisen in Neuseeland – das war mein Programm von Ende Oktober 2015 bis Anfang Juni 2016. Nach dem Abitur wollte ich einfach raus – etwas Neues sehen und neue Erfahrungen machen. Der Work & Travel - Aufenthalt war schnell und ohne große Probleme organisiert, das nötige Kleingeld durch einen Ferienjob im Sommer verdient. Nach drei Tagen Zwischenstopp in Singapur kam ich in Auckland an – dem Sammelpunkt aller Work & Traveler dieser Erde, die es ins Land der Kiwis zieht. Es wimmelt nur so vor Deutschen. Das hat zwar manchmal etwas genervt, doch man gehört ja selbst dazu. Die Möglichkeit, Leute aus anderen Ländern zu treffen, war trotzdem stets gegeben. Und genau das macht eine solche Reise ja auch interessant: Man begegnet ständig neuen Menschen aus aller Welt und verbessert ganz nebenbei sein Englisch – auch wenn zumindest der Kiwi-Akzent etwas gewöhnungsbedürftig ist. Außer ihrem Slang ist an den Neuseeländern aber überhaupt  nichts komisch. Die sind nämlich total freundlich und immer sehr hilfsbereit.

Von der Lebensart der Kiwis könnten sich die Europäer durchaus eine Scheibe abschneiden. Man findet in der Regel leicht Jobs und zum Reisen ist das Land sowieso genial. Gearbeitet habe ich auf einem Süßkartoffelfeld und in einer Stahlfirma, außerdem habe ich bei einer Kiwi-Familie für freie Kost und Logis zwei Wochen im Garten geholfen. In den siebeneinhalb Monaten habe ich ziemlich viel vom Land gesehen, die Vielfalt der Natur ist einfach atemberaubend. Paradiesische Strände, tiefblaues Meer, Vulkanlandschaften, Regenwälder, verschneite Gletscher, weite Wiesenlandschaften – Neuseeland hat ALLES.

Klar ist, dass oft nicht alles klappt, wie man es sich vorstellt. Nicht jeder Tag ist super, Schwierigkeiten während einer  Reise sind ganz normal. Und trotzdem ist in der Regel alles lösbar. Bestimmt habe ich mich mit der Zeit verändert, bin offener und selbstbewusster geworden, wenn auch nicht zu einem komplett neuen Menschen. Eines ist mir definitiv geblieben: Die Lust auf mehr. Wer einmal mit dem Reisen begonnen hat, möchte nicht so schnell damit aufhören. Ich habe schon die nächsten Ziele auf meiner Liste. Drei Tage in San Francisco haben meinen ersten großen Trip abgerundet. Ich hoffe, dass es nicht der letzte war. 

 

Eine ganz andere Art des Reisens und Arbeitens hat Nicole Rechkemmer in Afrika erlebt.

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