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Ohne Kraft

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Bewusst leben, auf Zucker verzichten – das war das Ziel. Zunächst jedoch hieß es, zwei Tage lang alle normalen Mahlzeiten zu dokumentieren und dabei auf den Zuckergehalt zu achten. Mein fast tägliches, aus
Toast bestehendes Frühstück durfte nicht fehlen. Während für mich bei dem hellen Weißbrot der viele Zucker allerdings kein Geheimnis war, so verblüffte mich die Tatsache, dass sogar deftige Dinge wie Fischstäbchen den kleinen Dickmacher verbergen. 

Ans Eingemachte ging es an den beiden zuckerfreien Tagen. Mich schockierte die Erkenntnis, dass mir selbst mein ungeliebtes Vollkornbrot verwehrt blieb. So bestand mein erstes Frühstück aus einigen Früchten und etwas Käse. Hier begann die Tortur. Schon nach kurzer Zeit fühlte ich mich wegen meiner kargen Mahlzeiten kraftlos und ungesättigt. Einigermaßen zu retten vermochte mich mein reichhaltiges Abendessen aus Spinat, Kartoffeln und Spiegelei, wobei es mich wenig überraschen würde, sollte der Spinat aus der Tiefkühltruhe nicht ebenfalls Zucker enthalten. 

Der letzte Tag verlief ähnlich: Die Kraft fehlte mir, und jeder fragte, warum ich so hungrig sei. Umso froher war ich, als die, in der Tat nach einem kurzen Zeitraum klingenden, zwei Tage und somit das Experiment vorbei waren. Während mich der Verzicht auf Zucker an mancher Stelle zu ausgewogenerer Ernährung, beispielsweise Früchten zwang, so fehlte er dennoch an anderer Stelle. Der komplette Verzicht auf Zucker ist nicht zu empfehlen, ein bewussterer Umgang damit allerdings allemal.

Für Stimmt!-Schreiber Grigorios war das Experiment eine Herausforderung. Hier erfährst du warum.

 

 

 

 

 

 

 

 

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