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Sind selbstgemachte Geschenke die beste Idee?

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Oh wie schön – ein …? Ja, was eigentlich? Kennt ihr das auch: Ihr bekommt etwas Selbstgebasteltes geschenkt und könnt nicht erkennen, was es sein soll? Aber eigentlich sind diese persönlichen, von Herzen kommenden Geschenke doch die beste Idee, oder? Stimmt!-Schreiberin Daria Müller und Laura Fischer sind da sehr unterschiedlicher Meinung – ein Pro und Contra.

Pro

"Was ich an DIY-Geschenken so mag, ist die persönliche Note, die man ihnen verleihen kann. Den Menschen, die man gut kennt, kann man so eine noch größere Freude machen, indem man diese persönliche Verbindung herstellt. Der Beschenkte weiß, man hat mehr Zeit verwendet, als wenn man einfach etwas im Laden gekauft hätte, was zudem jeder andere auch hätte kaufen können. Zeit ist das Wertvollste, was man für einen Freund aufwenden kann, etwas selbst zu kreieren ist besonders. Natürlich braucht man auch ein gewisses Maß an Kreativität, aber Pinterest ist eine tolle Quelle für Inspirationen. Es reicht ja schon, wenn man etwas Gekauftes schön verpackt und vielleicht noch eine selbstgestaltete Karte hinzufügt."

Daria Müller

Contra

"Selbstgebastelte Geschenke sind nicht jedermanns Sache. Wenn man zwei linke Hände hat, so wie ich, kann man Nähkasten und Schere direkt wieder weglegen. Manche sind eben nicht so kreativ und einfallsreich. Ich gebe zu, besonders große Lust, etwas zu basteln, habe ich nicht. Ich weiß, dass es nichts wird. Außerdem möchte man ja, dass demjenigen das Geschenk auch gefällt. Klar, der Mutter wird es sowieso gefallen, egal wie schlimm es aussieht, doch man will sich auch bemühen und mit dem Geschenk eine Freude machen.

Die gemalten Bilder, die man früher gemalt hatte, tun’s leider auch nicht mehr. So habe ich keine andere Wahl, als mir Gedanken zu machen, was als gekauftes Weihnachtsgeschenk in Frage kommt. Ich persönlich habe mich dazu entschieden, jedes Weihnachten meinen Freunden oder meiner Familie etwas zu kaufen, was sie gebrauchen und worüber sie sich freuen können. So muss ich mir nicht ihr gezwungenes Lächeln ansehen, das sie aufsetzen, wenn sie meine selbstgestrickte Mütze oder mein gemaltes Bild bekommen."

Laura Fischer

 

 

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