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Der Ferienflirt: oh je

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Ferienflirts sind das Salz in der Urlaubssuppe. Oder vielleicht eher Garant für Liebeskummer, sobald man sich wieder ins Flugzeug begeben hat. Trotzdem üben Urlaubsromanzen einen fast schon unwiderstehlichen Reiz auf uns auf. Denn was wäre es ein Strandurlaub ohne einen schnuckeligen Einheimischen, der uns Beach-Volleyball beibringt?

 


Natürlich hab ich Francesco als 16-Jährige nicht erzählt, dass ich jahrelang im Verein Volleyball gespielt habe. Mit 19 habe ich in Italien sogar jemanden kennengelernt, mit dem ich fast zwei Jahre lang eine Fernbeziehung geführt habe. Das hatte natürlich was: wenn ich meinen damaligen Freund sehen wollte, bin ich halt nicht mit dem Bus nach Abstatt, sondern mit dem Zug in die Abruzzen gefahren. Und wurde von meinen Freundinnen beneidet.

 


Mit manchen Jungs bin ich im Urlaub einfach nur um Häuser gezogen und zwischen uns war nicht mal der kleinste Kuss. Mickael hat mir Paris gezeigt, mit Nikos büffelte ich auf Kreta griechische Redewendungen, und mit Jamie habe ich in einem Londoner Club die Nacht zum Tag gemacht: Er war der beste Tänzer in der Disco "Abacus".

 


Außerdem lernen wir auf diese Weise Fremdsprachen schneller, als in der Volkshochschule oder der Schule. Die Motivation ist einfach besser. Meine Kommilitonin hat wegen ihres Freundes Schwedisch gelernt: Heute leben sie zusammen in Deutschland.

 


Was man bei Ferienflirts keinesfalls tun sollte: zu viel erwarten. Wie weit man geht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Falls man zusammen bleiben will, und es funktioniert, ist es natürlich super. Ansonsten muss man sich sagen, dass man eine schöne Zeit gemeinsam hatte, und es so in Erinnerung behält. Mit diesem Wissen im Hintergrund und einer Firewall fürs Herz kann man die Ferien rundum genießen. Und dann darf man sich sogar ein klein wenig verknallen.

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