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Eine neue Welt

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Jetzt bin ich also tatsächlich in Singapur. Vor ein paar Tagen kam mir diese Vorstellung irgendwie noch ziemlich unwirklich vor. Doch jetzt habe ich meine ersten Stunden im Stadtstaat bereits hinter mir.

Ohne Schwierigkeiten

Die letzten Tage vor der Abreise waren total in Ordnung. Also ich bin jetzt nicht irgendwie durchgedreht vor Aufregung… Komischerweise wurde ich, je näher der Abflugtermin rückte, immer entspannter. Am Flughafen in Frankfurt haben mich meine Eltern und meine Schwester am Dienstagvormittag ausgiebig verabschiedet, um kurz vor eins hob mein Flieger dann schließlich ab in Richtung Singapur. Der Flug an sich war okay. Die zwölf Stunden im Flugzeug (mein bis heute mit Abstand weiterster Flug) habe ich unter anderem mit zwei Filmen totgeschlagen. Als ich nach der Landung um etwa 7 Uhr Ortszeit auf dem Changi Airport, der übrigens als einer der besten der Welt gilt, mein Gepäck geholt hatte, bin ich mit der Metro in die Innenstadt gefahren und habe mich schließlich bis zu meinem Hostel durchgefragt. Das alles ging ziemlich problemlos

Dummerweise konnte ich, um etwa neun Uhr Ortszeit, noch nicht gleich einchecken, sondern musste bis zum Nachmittag warten. Zeitlich sind sie in Singapur sechs Stunden voraus, deswegen habe ich mich schon vorher auf einen schönen Jetlag eingestellt. Aber ganz ehrlich, eigentlich hat es sich echt in Grenzen gehalten
Da ich wie gesagt noch nicht gleich in mein Zimmer konnte, ging’s erst mal auf Erkundungstour. Mein Hostel liegt im Bereich der Chinatown, insgesamt relativ zentral. Also habe ich mich zu Fuß aufgemacht und direkt einen Eindruck bekommen, was Singapur so attraktiv macht.

Eine neue Umgebung

Schon als ich mit der U-Bahn zum Hostel gefahren bin, habe ich gemerkt, ein bisschen anders ist das hier schon. Klar, schließlich war ich zuvor noch nie in einer asiatischen Stadt. Noch nicht mal über die Grenzen Europas bin ich hinausgekommen. Jetzt also Singapur. Irgendwie ein bisschen wie eine neue Welt für mich

An mein Hostel grenzt wie gesagt das Chinatown-Viertel an. Dieses zeichnet sich durch unzählige Läden und Geschäfte und natürlich eine Riesenauswahl an Essensmöglichkeiten aus. Es herrscht stets reges Treiben in den Gassen. Nach etwa 15 Gehminuten durch dichten Verkehr und vorbei an einer Vielzahl von modernen Hochhäusern erreicht man den Marina Bay

Fotos ohne Ende

Dieser Ort, durchzogen vom Singapor River, beherbergt gleich mehrere Sehenswürdigkeiten, eine fällt aber direkt ins Auge: Marina Bay Sands. Das Resort, das u.a. aus einem Hotel und einem Casino besteht, ist architektonisch einfach ein Meisterwerk. Wie übrigens vieles in Singapur. Gardens by the Bay, eine große Parkanlage mit unzähligen Pflanzen, mit seinen futuristischen Supertrees kann man ebenfalls getrost dazuzählen. Die Stahlgerüste, die durch einen Skywalk verbunden sind und nachts beleuchtet werden, zählen zu den absoluten Highlights. In den "Shoppes at Marina Bay Sands" findet man zudem wohl so ziemlich jede hochwertige Marke dieser Welt. Und umgeben sind all diese Anlagen von Wasser, Palmen und weiteren futuristischen Hochhäusern. Ich bin aus dem Fotografieren gar nicht mehr herausgekommen. 

Heute war ich im Zoo von Singapur. Auch der zählt zu den besten der Welt. Er liegt ein ganzes Stück vom Stadtzentrum entfernt, mit dem Bus musste ich über eine Stunde fahren. Doch es sollte sich lohnen. Der Zoo bietet wirklich einiges, eine Vielzahl von unterschiedlichsten Tieren, tolle Pflanzen, das komplette Gelände ist einfach sehenswert. Mit am besten gefallen haben mir die Koalas. Einige kleinere Affen kletterten gar außerhalb eines Geheges frei in den Bäumen herum. Mein Highlight: Bei der Orang-Utan-Fütterung konnte ich mich vor einer Affenmama und ihren zwei Babys fotografieren lassen. Die haben sich auf dem Bild aber leider versteckt.

Auf Dauer schwer vorstellbar

Mein Fazit nach zwei Tagen: Singapur ist total sehenswert! Und dennoch: Auf Dauer würde ich hier nicht bleiben wollen. Das wäre mir dann doch zu viel Stadtleben, zu viele hohe Gebäude, zu viel Stress. Vielleicht auch einfach zu viel Neues. Ach ja, am Wetter liegt’s natürlich auch. Den ganzen Tag herrscht durchgehend schwüle Wärme bei über 30 Grad. Auf Dauer ist das schon ein bisschen anstrengend. Drei Tage reichen, für einen Zwischenstopp ist Singapur perfekt. Zwei sind fast vorbei, ich bin gespannt, was der dritte noch so bringen wird. Am Samstagmorgen geht’s dann weiter in Richtung Auckland. 

 

 

 

 

 

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