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Die ersten Tage im Land der Kiwis

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Heute melde ich mich endlich zum ersten Mal aus Auckland. Eigentlich sollte mein Beitrag schon einige Tage früher erscheinen, aber leider streikt die Technik. Dafür gibt es nun umso mehr zu erzählen.

Schöne Zeit in Singapur 

Zunächst nochmal ein kurzer Rückblick nach Singapur. Meinen dritten und letzten Tag dort verbrachte ich auf Sentosa Island. Das ist eine Art Freizeitinsel, die ich bequem per Zug erreichen konnte. Dort gibt es einige Themenparks, Universal Studios oder auch einen großen Aussichtsturm, um nur einige Beispiele zu nennen. Ich war mit ein paar anderen Leuten verschiedener Nationalität, die ich unterwegs getroffen habe, zunächst am Strand. Danach habe ich mir auf eigene Faust die Insel noch etwas genauer angeschaut.

Den blauen Himmel habe ich in Singapur übrigens nie gesehen. Das lag daran, dass der Rauch von Waldrodungsbränden auf Sumatra bis nach Singapur herüberzieht. Insgesamt hat mir mein Zwischenstopp im Stadtstaat aber sehr gut gefallen, als Highlights bleiben mir vor allem Marina Bay und der Zoo in Erinnerung. 

Ankunft in Auckland und Organisationsstress 

Am Samstag um 8.40 Uhr Singapurer Zeit ging mein Flug nach Auckland. Ich verbrachte nochmals fast zehn Stunden im Flieger, bis ich schließlich sicher um kurz vor Mitternacht in Neuseelands größter Stadt landete. Seit der Zeitumstellung in Deutschland ist Neuseeland zeitlich ganze zwölf Stunden voraus. Die erste Nacht verbrachte ich in einem Hotel am Flughafen, bevor ich am nächsten Tag in die Stadt fuhr und in meinem Hostel, das etwa 20 Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt liegt, eincheckte.

Insgesamt verbringe ich zwei Wochen in Auckland. Im Vergleich zu anderen Backpackern ist das eine relativ lange Zeit, aber ich wollte einfach sichergehen, dass ich genug Zeit habe, um zu Beginn alles in Ruhe zu organisieren. Am Anfang gibt es nämlich eine Menge zu tun. Und manchmal ist das gar nicht so einfach... Wer in Neuseeland arbeiten möchte, muss ein Bankkonto eröffnen und eine Steuernummer beantragen. Ein Bankkonto zu eröffnen war kein Problem, aber das mit der Steuernummer zieht sich leider etwas.

Zudem muss man sich beispielsweise um eine Simkarte für's Handy kümmern. Und man braucht zu Beginn einfach etwas Eingewöhnungszeit. Vieles ist eben neu, und gerade wenn man alleine unterwegs ist, ist vieles am Anfang nicht so leicht. Aber man trifft auch immer auf hilfsbereite Menschen, insofern ließen sich bisher alle Probleme lösen.

Eine sehenswerte Stadt

Die Stadt selbst gefällt mir gut. Heute, an meinem fünften Tag in Auckland hat es zum ersten Mal geregnet, davor war bisher immer gutes Wetter. Eine Bekannte aus Weinsberg, die hier bis mindestens März Au-Pair ist und sich hier gut auskennt, hat mir bereits die Stadt gezeigt. Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist sicherlich der Skytower, mit 328 Metern der höchste Fernsehturm der Südhalbkugel. Doch es gibt auch viele weitere schöne Orte, vor allem gibt es eine Menge Parks.

Wir sind mit der Fähre auf die andere Seite von Auckland nach Devonport gefahren, dort hat man vom Mount Victoria eine gute Aussicht über die Stadt. Auch der Wintergarten in Auckland Domain, Aucklands ältestem Park, hat mir gut gefallen. Heute habe ich mich noch mit zwei befreundeten Mädels aus meiner Schule getroffen, die vorgestern hier angekommen sind.

Zukunftspläne 

Was ich nach den zwei Wochen hier in Auckland mache, weiß ich noch nicht genau. Eventuell habe ich die Möglichkeit. in einem Weinbetrieb in Hastings zu arbeiten. Das ist auch auf der Nordinsel, aber viel weiter südlich als Auckland. Kontakt zu diesem Betrieb habe ich über Freunde meiner Eltern bekommen. Wäre echt super, wenn es dort klappt. 

Ansonsten bin ich einfach mal gespannt, was die nächsten Tage noch so bringen. Wie schon gesagt ist es am Anfang alles nicht so einfach, aber gleichzeitig ist es eine coole Herausforderung, die ich hoffentlich gut bewältigen werde. Auf jeden Fall freue ich mich schon auf die kommende Zeit.

 

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