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Vom Alltag und Ausflügen in Auckland

Übersicht

Zu Sebastians Steckbrief geht es hier entlang.

Mittlerweile habe ich mich wirklich ganz gut in Auckland eingelebt. Ne

un Tage bin ich jetzt schon da, und habe noch immer fünf weitere vor mir. Vielleicht habe ich tatsächlich etwas viel Zeit in Neuseelands größter Stadt eingeplant. Aber dennoch gefällt es mir weiterhin und bisher ist mir auch noch nicht langweilig geworden.

Tolle Aussicht vom Mount Eden

Das Organisatorische jedenfalls habe ich jetzt fürs Erste hinter mir. Umso mehr Zeit also, um weitere schöne Plätze in der Stadt aufzusuchen. Auf der einen Seite ist Auckland natürlich eine typische Großstadt. Doch das schöne ist, dass es hier wirklich genug Möglichkeiten gibt, dem Stadtleben zu entfliehen. Vorgestern war ich auf dem Mount Eden. Das ist ein alter Vulkankegel hier mitten in der Stadt, von dem man eine tolle Aussicht über ganz Auckland und Umgebung hat. Allein der etwa 15-minütige "Aufstieg" führte bereits vorbei an schönen Pflanzen und Bäumen. Hierbei traf ich dann auch auf eine Deutsche und eine Französin, die ebenfalls erst seit kurzem in Auckland sind. Mit ihnen verbrachte ich dann einige Zeit auf dem Gipfel.

Gestern habe ich mir das Rugby-Stadion von Auckland, den Eden Park angeschaut - allerdings nur von außen. Die Neuseeländer sind alle komplett verrückt nach Rugby, fast noch mehr als die Deutschen nach Fußball. Zu spüren war das natürlich vor allem am Sonntag. Da fand nämlich, um 4 Uhr neuseeländischer Zeit, das Rugby WM-Finale zwischen Neuseeland und deren Erzrivalen aus Australien in London statt. Am Ende behielten die All Blacks, wie die Neuseeländer ihre Nationalmannschaft nennen, klar die Oberhand, besiegten den Nachbarn mit 34:17 und verteidigten somit erfolgreich die WM-Trophäe. In den Straßen Aucklands hatte das zu früher Stunde ein lautes Hupkonzert zur Folge. Das Spiel selbst habe ich mir aber nicht angesehen, das war mir dann doch etwas zu früh. 

Beeindruckende Bäume 

Nach meinem Besuch am Eden Park war ich noch ein bisschen am Hafen und anschließend im Albert Park, einer weiteren Grünflächenanlage Aucklands. Besonders auffallend in diesen Parks sind die zahlreichen und sehr großen Bäume mit gigantischen Wurzeln.

Heute schließlich ging's nach Mission Bay. Mit dem Bus fährt man vom Zentrum aus nur knapp zehn Minuten, um den kleinen Sandstrand zu erreichen. Das Wetter war leider nicht ganz so gut wie angekündigt, aber immerhin blieb der Regen aus und mir die Möglichkeit, um schöne Fotos zu machen. Oberhalb der Strandes entdeckte ich auf einer Anhöhe wiederum eine parkähnliche Anlage, von welcher man erneut eine schöne Aussicht aufs Wasser und auf die Stadt hatte. 

Da ich jetzt wirklich schon einige Orte besucht habe, von denen ich weit blicken konnte, habe ich es mir bisher verkniffen, auf den Sky Tower zu gehen. Von dort wäre die Aussicht sicherlich nochmal um einiges beeindruckender, aber - es kostet halt Geld. Und als Backpacker ist man freilich immer aufs Sparen aus. 

Ein etwas anderer Alltag 

Mein eigener Alltag läuft, seitdem ich hier bin, natürlich etwas anders ab als ich es von zuhause gewohnt bin, aber mittlerweile fühle ich mich wirklich wohl hier in Auckland. Mein Hostel liegt ja zum Glück nicht mitten im lauten Stadtzentrum, sondern etwa 20 Gehminuten von diesem entfernt. Ich habe ein Dreierzimmer und so schon viele verschiedene Leute kennengelernt. Meistens bin ich dabei der einzige Deutsche, das heißt ich komme viel zum Englisch sprechen, was ja auch nicht schaden kann. Neu für mich ist natürlich, dass ich alle paar Tage zum Supermarkt marschieren und mir mein eigenes Essen kochen muss. Und die Wäsche wird auch nicht von alleine sauber. Das alles sind Kleinigkeiten, die natürlich problemlos zu schaffen sind. Aber man ist eben auf einmal komplett für sich selber verantwortlich und muss schauen, dass man alles auf die Reihe bekommt. Doch gerade das war ja auch einer der Gründe, warum ich diese Reise angetreten habe. 

Und was nun?

Bis Samstag bin ich also noch in Auckland. Und noch immer weiß ich nicht hundertprozentig, wie es danach weitergeht. Auf jeden Fall freue ich mich schon jetzt darauf, aus der Stadt raus zu kommen und neue Orte zu sehen. Die Frage ist nur wo... Wie bereits im letzten Eintrag erwähnt, habe ich eventuell einen ersten Job in Hastings in Aussicht und habe mir deshalb überlegt, gleich mal in diese Richtung zu reisen - also in den Süden. Allerdings weiß ich noch immer nicht, ob es wirklich klappt mit dem Job. Deshalb überlege ich, ob ich nicht doch, wie die meisten Backpacker am Anfang, zunächst noch weiter hoch in den Norden gehe. Bald lege ich mich fest - schließlich muss irgendwann auch mal die Weiterfahrt und die nächste Unterkunft gebucht werden.

Wo auch immer es mich hintreibt - alles in allem bin ich mit meinen ersten Tagen in Neuseeland zufrieden und glaube, mit dieser Reise die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Jetzt bin ich natürlich mega gespannt, wo es als nächstes hingeht und was es dort zu sehen gibt. Davon werde ich dann in einem neuen Eintrag berichten.

 

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