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Auf Umwegen ans Ziel

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Seit viereinhalb Wochen bin ich jetzt in Neuseeland und zum ersten Mal habe ich in den letzten Tagen in Kerikeri eine Phase erlebt, die wirklich nicht ganz so einfach war. Heute habe ich das Hostel gewechselt. Das mit der Jobsuche in der vorherigen Unterkunft hat sich leider ziemlich gezogen, nach gut einer Woche hatte ich immer noch nichts gefunden, und auch die Hotelbesitzer konnten mir nichts vermitteln. Zudem habe ich mich nach einigen Tagen dort einfach nicht mehr so wohl gefühlt, ich weiß auch nicht so wirklich warum...

Schwierigkeiten 

An der Unterkunft lag es auf jeden Fall nicht. Dort war es wirklich super, die Besitzer, David und Victoria, waren superfreundlich. Und sie haben sich auch wirklich bemüht, einen Job zu finden, aber ich habe einfach nicht die beste Woche erwischt. Manche haben nach einem Tag was... Und irgendwie hat das Umfeld nicht mehr gepasst, auch wenn ich mit einigen Leuten dort echt gut klargekommen bin. 

Am Ende habe ich entschieden, dass ich einfach eine neue Umgebung um mich herum brauche. Seit gestern hätte ich einen Job gehabt, wahrscheinlich Kiwipflücken, aber den habe ich dann nicht mehr angenommen, weil mir da schon klar war,  dass ich weg will. Meine neue Unterkunft ist ein ganzer Holiday Park, eine riesige Anlage, ich habe hier ein Sechsbettzimmer

Gelungener Neustart 

Und besser hätte der Neustart in Kerikeri gar nicht laufen können. Für morgen habe ich einen Tagesjob, Gartenarbeit steht auf dem Programm. Ich bin mal gespannt, was mich da so erwartet. Auf jeden Fall habe ich jetzt auch die Erfahrung gemacht, dass nicht immer alles nach Plan läuft, aber dass es trotzdem immer eine Alternative gibt. 

Die letzten Tage im alten Hostel habe ich vor allem mit Warten auf einen Job verbracht. Das nervt manchmal schon ganz schön, wenn man eigentlich das Geld braucht, aber keine Möglichkeit zum Arbeiten findet. Am Ende ist es einfach wichtig, dass man die Geduld behält. Ansonsten gibt es in Kerikeri nicht so wahnsinnig viel zu machen. Bei den Rainbow Falls und dem Stone Store, Neuseelands ältestes erhaltenes Steingebäude (erbaut 1836) war ich schon, ansonsten verbringt man den Tag mit lesen, Tischtennis oder Brettspielen. Auf jeden Fall hoffe ich, dass es hier jetzt weiterhin gut läuft und ich auch bald meinen ersten dauerhaften Job bekomme.

 

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