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Schwefelstadt Rotorua

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Ich bin wieder am arbeiten. Diesmal (zum Glück) nicht draußen auf dem Feld, sondern in einer Engineering Company in Hastings. Bevor der Job am Montag gestartet ist, habe ich noch die Schwefelstadt Rotorua besucht.

Blubbernde Schlammlöcher 

Mit dem Bus braucht man von Auckland aus etwa vier Stunden bis nach Rotorua. Der Kurort ist vor allem für seine thermale Aktivität bekannt. Überall sieht man blubbernde Schlammlöcher, es gibt Geysire, über der Stadt hängt ein stetiger Schwefelgeruch, der sich mal schwächer, mal stärker bemerkbar macht.

Auch die Maorikultur ist hier stark ausgeprägt. Außerhalb der Stadt gibt es einige Dörfer, in denen die Ureinwohner Neuseelands leben wie schon vor hunderten Jahren - und die gleichzeitig für Touristen zugänglich sind. Ein solches Dorf habe ich besucht und konnte dabei live beobachten, wie die dortigen Einwohner die heißen Quellen aus dem Boden zum Kochen ihres Essens nutzen. Auch ein Konzert inklusive dem traditionellen Haka (Kriegstanz der Maori) wurde dargeboten. 

Der zweite Tag meines Aufenthaltes in Rotorua war ziemlich verregnet, mit dem Besuch des Museums habe ich dennoch eine sinnvolle Beschäftigung gefunden. Das Museum von Rotorua ist im alten Badehaus untergebracht, die Ausstellung umfasst u.a. die Geschichte der Stadt, Gemälde und Maorikultur.

Biken im Whakarewarewa Forest 

Sportlich aktiv war ich dann auch noch. Außerhalb der Stadt, im Whakarewarewa Forest, gibt es ziemlich coole Mountainbike-Strecken. Dort war ich mit einem Niederländer aus meinem Hostel den halben Tag unterwegs, nachdem wir uns in der Stadt Bikes geliehen hatten. Die Natur dort war einmal mehr wirklich beeindruckend und das Fahren durch den Wald hat total Spaß gemacht.

Der nächste Job

Am vergangenen Sonntag gings dann weiter nach Hastings. Hier hatte ich über einen Freund von meinen Eltern bereits einen Kontakt zu einem Manager einer Engineering Company bekommen. Durch ihn bekam ich schließlich einen Job in dessen Firma, die hauptsächlich Produkte aus Stahl herstellt - zum Beispiel für Weinbetriebe. 

Hastings liegt in der Region Hawke's Bay auf der Ostseite der Nordinsel, bis zur hübschen Küstenstadt Napier sind es nur etwa 20 Kilometer. Die Stadt selbst hat nicht viel zu bieten, die zahlreichen Apfelplantagen außerhalb locken dennoch jede Menge Backpacker nach Hastings, die auf Arbeit hoffen. 

Gutes Geld 

Nach meinem Kumara-Job in Kaitaia bin ich allerdings wirklich froh, dass ich nicht schon wieder draußen auf einem Feld oder Plantage arbeiten muss und stattdessen wieder eine neue Erfahrung machen kann, was das Arbeiten in Neuseeland angeht. Darüber hinaus ist mein Job auch noch gut bezahlt, es gibt 17 Dollar pro Stunde, deutlich mehr als den häufig üblichen Mindestlohn  (14,75 Dollar).

Meine Aufgabe ist es, den Stahl zu polieren, meine Arbeitszeit ist von 7 bis 16 Uhr. Ich bin wirklich froh dass ich den Job bekommen habe, gerade auch weil diese Firma üblicherweise kaum Backpacker einstellt. Jetzt hoffe ich, dass ich noch für ein paar Wochen in Hastings bleiben und meine Reisekasse durch die Arbeit füllen kann.

Galerie zum Artikel: Schwefelstadt Rotorua und der nächste Job

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