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Neuseeland von oben

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Nach fünf Wochen Arbeit in Hastings bin ich am vergangenen Samstag endlich weiter gezogen. Diesmal nach Taupo, zum größten See Neuseelands. Taupo liegt so ziemlich in der Mitte der Nordinsel und hat einiges zu bieten...

Raus aus dem sicheren Flaxmere 

Zuvor habe ich aber noch meine letzte Arbeitswoche "genossen". Klar bin ich auf der einen Seite froh, jetzt nicht mehr jeden Tag um kurz vor sechs in der Frühe aufstehen zu müssen, aber mit der Zeit gewöhnt man sich doch auch an die zahlreichen Vorteile die diese Zeit so mit sich gebracht hat.

Vor allem die Unterkunft bei Familie Brandt in Flaxmere mit Einzelzimmer und super Essen werde ich so in Neuseeland vermutlich kein zweites Mal bekommen. Und auch mit einigen Arbeitskollegen bei DSK habe ich mich echt gut verstanden... Aber irgendwann muss es ja weitergehen.

Die Vorteile des Backpackerlebens 

Auf jeden Fall habe ich jetzt so viel Geld verdient, dass ich in der nächsten Zeit erst mal sorgenfrei reisen kann, und ich habe auch nicht unbedingt vor nochmal irgendwo zu arbeiten. Und das Backpackerleben, und vor allem das Reisen auf eigene Faust, hat ja auch durchaus so seine guten Seiten. Man erlebt ständig etwas Neues, trifft auf Leute aus aller Welt, tauscht Geschichten und Erfahrungen aus, lernt Dinge aus fremden Kulturen, startet gemeinsame Unternehmungen... Ich bin mir jetzt schon sicher, dass ich all das daheim auf jeden Fall vermissen werde. 

Jetzt bin ich wie eingangs schon erwähnt in Taupo, und auch dieser Ort ist wirklich schön. Aufgrund des Sees ist Taupo ein touristischer Anziehungspunkt für zahlreiche Reisende. Bei klarer Sicht hat man sogar einen tollen Blick auf die verschneiten Gipfel des Tongariro Nationalparks. Meistens sind die Berge aber wolkenverhangen.

Über den Wolken...

Gleich an meinem ersten Tag hier stand ein echtes Highlight auf dem Programm. Ein Skydive über dem Lake Taupo. Aus 15 000 ft, also umgerechnet etwa 4,5 Kilometer aus dem Flugzeug springen und sich mit über 200 km/h für bis zu 50 Sekunden im freien Fall befinden... Adrenalin pur, definitiv ein unvergessliches Erlebnis. Am liebsten würde ich das Ganze direkt nochmal machen, es ist einfach viel zu schnell vorbei. Mein letzter Skydive war es auf jeden Fall nicht...

Ganz billig ist das Ganze natürlich nicht, für den Sprung plus Fotos und Video legt man 500 Dollar hin... Aber genau dafür habe ich in den letzten Wochen schließlich gearbeitet. Und gelohnt hat es sich allemal.

Die folgenden Tage bin ich dann etwas entspannter angegangen. Ich bin zu den Huka Falls gewandert, wobei ich mich einmal mehr von der wunderschönen Natur in den Wäldern Neuseelands überzeugen konnte. Auch die Besichtigung des botanischen Gartens hat sich gelohnt. 

Auf in die Hauptstadt

Für die nächsten Tage steht noch das Tongariro Alpine Crossing auf dem Programm, der beliebteste Wanderweg auf der Nordinsel. Danach geht es in die Hauptstadt, nach Wellington, und anschließend endlich auf die Südinsel. Diese soll landschaftlich nochmal einen Tick abwechslungsreicher und beeindruckender als die Nordinsel sein, weshalb ich mich auf die Zeit dort schon ganz besonders freue. 

 

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